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Willkommen

Willkommen bei BrummiOnline.com - Das Portal für Spedition, Transport und Logistik

Es spielt keine Rolle ob du mit deinem Brummi oder Omnibus im Nahverkehr, Fernverkehr oder Werkverkehr fährst, mach Brummi Online zu deinem Zuhause im Internet, egal ob du ein LKW-Fahrer,Busfahrer, Fernfahrer oder Fuhrunternehmer bist, oder du suchst deinen Traum Kraftfahrerjob gleich hier bei uns im Trucker Forum. Wir würden uns sehr freuen dich als Mitglied in unserem LKW-Fahrer Forum begrüßen zu dürfen. Berufskraftfahrer/ innen Neulinge können sich Ratschläge und Informationen aus unserem Berufskraftfahrer Forum bei langjährigen LKW- und Brummifahrern einholen. Auch unser Brummi Fotoalbum ist einen Besuch wert und es bietet sich auch die Möglichkeit unsere Truckstop Seiten in vielen Ländern der Welt zu besuchen und Kontakte zu knüpfen.

Wir wünschen euch viel Spaß bei Brummi Online.



LKW-Fahrverbote wurden zum 1. Juli 2016 erweitert
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LKW-Fahrverbote während der Ferienzeit wurden zum 1. Juli 2016 erweitert

Karlsruhe: Für LKW ab einem Gewicht von 7,5 Tonnen gelten ab heute zusätzliche Fahrverbote während der Ferienzeit. Das hat das Regierungspräsidium Karlsruhe für die Autobahnen A 5, A 6, A 8 und A 61 mitgeteilt. Das Sonderverbot endet zum 31. August.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe weist darauf hin, dass zusätzlich zum ganzjährigen Sonntagsfahrverbot an allen Samstagen vom 1. Juli bis 31. August 2016 aufgrund der Ferienreiseverordnung Beschränkungen für den schweren Lkw-Verkehr gelten. Die Maßnahmen sind für einen reibungslosen Ferienreiseverkehr notwendig. Im Regierungsbezirk Karlsruhe sind die Bundesautobahnen A 8 und A 61 komplett von dem Verbot betroffen. Im Zuge der A 5 im Regierungsbezirk Karlsruhe ist der Abschnitt zwischen Darmstädter Kreuz (Hessen) und Karlsruhe-Süd vom Verbot umfasst. Für die Autobahn A 6 gilt das Verbot zwischen der Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd (Bayern).

Im Einzelnen gelten folgende Kriterien:

1.     Vom Verbot betroffene Fahrzeuge:
Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen.

2.     Verbotszeitraum:
Alle Samstage vom 1. Juli bis 31. August 2016 jeweils von 07.00 bis 20.00 Uhr.

3.     Erteilung von Ausnahmegenehmigungen:
In dringenden Fällen können die Straßenverkehrsbehörden Ausnahmen vom Fahrverbot zulassen, wenn eine Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln nicht möglich ist. Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Wohnort, seinen Sitz oder eine Zweigniederlassung hat. Wird die Ladung außerhalb des Bundesgebietes aufgenommen, so ist der Antrag an die für den Grenzübergang zuständige Straßenverkehrsbehörde zu richten.

4.     Generelle Freistellung:
Das Verbot gilt nicht für:

a) kombinierten Güterverkehr Schiene/Straße vom Versender bis zum nächstgelegenen Verladebahnhof oder vom nächstgelegenen Entladebahnhof bis zum Empfänger sowie für kombinierten Güterverkehr Hafen-Straße zwischen Belade- oder Entladestelle und innerhalb eines Umkreises von höchstens 150 Kilometern gelegenen Hafen (An- und Abfuhr).

b) Beförderung von
– frischer Milch und frischen Milcherzeugnissen,
– frischem Fleisch und frischen Fleischerzeugnissen,
– frischen Fischen, lebenden Fischen und frischen Fischerzeugnissen,
– leichtverderblichem Obst und Gemüse.

c) Leerfahrten, die im Zusammenhang mit Fahrten nach Buchstabe b) stehen.

Für alle geladenen Güter sind die vor vorgeschriebenen Fracht- oder Begleitpapiere mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

5.     Sonntagsfahrverbot:
Das an Sonn- und Feiertagen von 00.00 bis 22.00 Uhr für das gesamte Straßennetz geltende Fahrverbot (§ 30 Abs. 3 StVO) gilt unverändert.


Link zur Quelle dieses Artikels: Berufskraftfahrer-Magazin

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Lkw-Lenker nutzte zwei Fahrerkarten
Brummi Nachrichten
Im Bereich Kümmersbruck entdeckten Polizeibeamte einen Brummifahrer, der seine Lenkzeiten erheblich überschritten hatte



Bei einer Lkw-Kontrolle entdeckten Polizeibeamte einen Brummifahrer, der eine zweite Fahrerkarte nutzte und somit seine Lenkzeiten erheblich überschritten hatte.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg kontrollierten am Samstag, 20. August, gegen 10.15 Uhr auf der A 6 im Gemeindebereich Kümmersbruck einen tschechischen Sattelzug. Bei der Überprüfung und Auswertung des digitalen Kontrollgerätes wurde nach Polizeiangaben festgestellt, dass der 48-jährige tschechische Fahrer für die Fahrtstrecke von Belgien nach Tschechien neben seiner eigenen Fahrerkarte eine weitere fremde Karte benutzte; damit täuschte er einen Betrieb mit zwei Fahrern vor. Somit konnte der Berufskraftfahrer seine Lenkzeiten erheblich überschreiten. Weiter wurden auch mehrere Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt. Weiterfahren durfte der Mann nicht mehr. Er musste eine erhebliche Sicherheitsleistung zur Durchführung des Strafverfahrens hinterlegen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Mittelbayerische


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Mit 15 Berufskraftfahrer werden
Brummi Nachrichten


Jan Sauer macht eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei der Eutiner Spedition. Nächste Woche hat er seine Prüfung.

Wir kommen an die Schüler nicht ran, weil sie zu jung sind. Und wenn sie erst mal in anderen Branchen sind, kommen sie nicht wieder zurück.“ So oder so ähnlich hört man es immer wieder von Geschäftsführern von LKW-Transportunternehmen, wenn es um den zunehmenden Mangel an Berufskraftfahrern geht.

Um es klar zu sagen: Das stimmt nicht! Unternehmen können bereits mit 15-Jährigen einen Ausbildungsvertrag zum Berufskraftfahrer abschließen. Gewinnen können damit beide: Der Unternehmer hat bereits spätestens zwei Jahre später einen Fahrer für Auslieferfahrzeuge bis 3,5 t, denn der Neuzugang darf in der Ausbildung bereits mit 17 Jahren PKW fahren (Führerscheinklasse B). Privat darf er mit 17 nach der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) Paragraf 10 Absatz laufende Nummer 5 begleitet fahren (Paragraf 48a FeV).

Und es geht weiter: Mit 17 kann der Auszubildende auch schon mit Fahrunterricht und Theorie für den LKW-Führerschein beginnen (Führerscheinklasse C und CE). Hat er die Fahrprüfung bestanden, darf er mit 18 Jahren im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses bereits die 40-Tonner gewerblich fahren. Schließt er mit 18 auch noch seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer erfolgreich ab, wird ihm auf Antrag die Kennzahl „95“ in seinen Führerschein eingetragen. Damit darf er LKW sogar im Ausland fahren.

DVZ-Recherchen haben ergeben, dass diese Bestimmungen vielen Unternehmen nicht bekannt sind. Deshalb suchen sie ältere Fahrer, die sie einfach die vorgeschriebenen Qualifikationsschulungen absolvieren lassen und dann einsetzen.

Bernd Moser, Inhaber und Geschäftsführer der Eutiner Spedition in Eutin, Schleswig-Holstein, macht das anders. Jedes Jahr nimmt er an den Ausbildungsmessen der umliegenden Schulen teil und spricht mit Schulabgängern über LKW, Transporte und den Fahrerberuf. Und jedes Jahr kommen einige Schüler und beginnen eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei ihm. Zunächst durchlaufen sie die Bürostationen und die Werkstatt und lernen die Abläufe kennen. Das hat später, wenn sie als Fahrer auf Tour sind, den Vorteil, dass sie bei unerwarteten Vorkommnissen angemessener reagieren können, da sie die Betriebsabläufe kennen.

Was Moser bei seinen Besuchen in den Schulen festgestellt hat: Über die Berufsmöglichkeiten im Transport- und Logistikgewerbe ist Schülern und Lehrern wenig bekannt. Aber er hat auch ein reges Interesse festgestellt.

Der Vorteil der Besuche liegt auch darin, dass mögliche Azubis gleich mit ihren Fragen „abtesten“ können, ob der Kraftfahrerberuf für sie infrage kommt. Und Moser schätzt gleich ein, ob es auf Dauer klappen könnte.

Viele Bewerber sind auch Klassenwiederholer oder haben schon mal eine andere Ausbildung begonnen und dann abgebrochen. Auch mit denen spricht Moser und trifft seine Auswahl. Auf jeden Fall wird zeitnah ein betriebliches Praktikum vereinbart. „Daran kommt niemand vorbei“, bemerkt er. Nur dann kann der Bewerber wirklich feststellen, ob der Beruf etwas für ihn ist.

Bleiben die ausgebildeten Fahrer dann bei ihm? „Viele ja“, betont Moser. Wenn das Geschäft weiter wachse, benötige er auch weitere Fahrer. Und ältere scheiden aus oder reduzieren ihre Arbeitszeit. „Aber es gibt auch Betriebe, die nicht ausbilden und dann meine Fahrer abwerben“, weiß Moser. Dann verliert er den einen oder anderen. Aber insgesamt ist er mit der Quote ganz zufrieden.

Was behindert die Ausbildung Jugendlicher zum Berufskraftfahrer? Die Auszubildenden müssen vor dem 21. Lebensjahr immer noch einen Idiotentest absolvieren, wie das medizinisch-psychologische Gutachten (kleine MPU) genannt wird. Das könne man sich getrost sparen, denn es bringe kein Mehr an Sicherheit, so Moser. Alles, was zum sicheren Fahren von LKW notwendig sei, werde schon vorher getestet oder untersucht.

Mosers Aktivitäten sind erfolgreich. In diesem Jahr hat er wieder mehr Interessenten für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer, als er eigentlich unterbringen kann. Auch ein 15-Jähriger ist dabei.

Link zur Quelle dieses Artikels: DVZ
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Lkw-Fahrer bei Verstößen erwischt
Brummi Nachrichten

Einige Sünder sind der Polizei ins Netz gegangen, als die Beamten auf der B 303 bei Burgpreppach den Schwerlastverkehr kontrollierten.

Ein 43-jähriger Ukrainer; der mit einem polnischen Sattelzug von den Niederlanden nach Oberfranken unterwegs war, hielt sich, im für die Kontrolle relevanten Überwachungszeitraum von 28 Tagen, an fast keine Sozialvorschrift. Nachdem er vor Ort mehrere hundert Euro Bußgeld zahlte; durfte er seine Fahrt fortsetzen. Dem polnischen Unternehmer erwartet ebenfalls ein saftiges Bußgeld.

Ein 62-jähriger baden-württembergischer Berufskraftfahrer hatte „vergessen“, sein Aufzeichnungsgerät zu starten, sodass keine Aufzeichnungen stattfanden. Ihn erwartet ebenfalls eine Anzeige.

Einem 35-jährigen Thüringer wurden mehrere Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz nachgewiesen. Ihn und seinen Arbeitgeber erwarten ebenfalls Anzeigen an die zuständigen Gewerbeaufsichtsämter. Der Großteil der kontrollierten Berufskraftfahrer hielt sich jedoch an die Lenk- und Ruhezeiten und zeigte Verständnis für die vermehrten Kontrollen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Mainpost

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Lkw-Fahrer nach Verfolgungsfahrt gestoppt
Brummi Nachrichten
Ein offenbar unter psychischem Ausnahmezustand stehender und erheblich alkoholisierter Lkw-Fahrer wurde am Montagabend nach einer nahe Karlsruhe begonnenen Verfolgungsfahrt auf der Autobahn 5 bei Offenburg gestoppt. Zu Personen- oder Sachschäden kam es nicht.

Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei Karlsruhe hatte der Arbeitgeber des 49-jährigen Sattelzugfahrers nach einem Telefonat gesundheitliche Probleme seines Mitarbeiters zunächst an die Tank- und Rastanlage Bruchsal übermittelt, wo sich der Fahrer gegen 18.00 Uhr aufhielt. Anstatt die Hilfe des dortigen Personals anzunehmen, habe der Kraftfahrer ungehalten reagiert, Drohungen geäußert und einen deutlich fahruntüchtigen Eindruck gemacht. In der Folge setzte der Mann seine Fahrt auf der Autobahn 5 in Richtung Süden fort.

Die unterdessen verständigte Polizei setzte sich bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach mit einer Streife der Autobahnpolizei vor den Lkw. Auf deren Haltezeichen reagierte der Fahrer allerdings nicht. Stattdessen fuhr der 49-Jährige in Schlangenlinien mit rund 90 km/h weiter, um ein beabsichtigtes Überholen von weiteren, inzwischen hinzugekommenen Streifenfahrzeugen zu verhindern. Die Beamten hielten daher zunächst den übrigen Verkehr von einer drohenden Unfallgefahr fern und verfolgten das Schwerfahrzeug mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers.

Letztlich gelang es mehreren Streifen der unterstützenden Autobahnpolizeireviere Bühl und Offenburg, sich gleichfalls vor den Lkw zu setzen und gemeinsam den Fahrer gegen 19.20 Uhr an einer Fahrbahnverengung in Höhe Schutterwald zum Anhalten zu bewegen.

Der aus Tschechien stammende Mann wurde vorläufig festgenommen und anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht auf Alkoholeinfluss mit einem Wert von rund zwei Promille. Als Motiv für das Handeln des 49-Jährigen kommen wohl familiäre Probleme in Betracht.

Die mit den weiteren Ermittlungen befassten Beamten der Verkehrspolizei Karlsruhe bitten Fahrzeuglenker, die möglicherweise von dem Sattelzug gefährdet worden sind, sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe unter 0721/94484-0 zu melden.

Link zur Quelle dieses Artikels: Durlacher

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Berufskraftfahrer fielen negativ auf
Brummi Nachrichten

Das 2. Polizeirevier Kiel führte heute im Zeitraum zwischen 07:30 und 11:30 Uhr eine Standkontrolle mit den Schwerpunkten "Mobiltelefon und Gurt" durch.

Hierzu wurde eine Kontrollstelle in der Straße Schloßgarten errichtet. Ein ziviler Vorposten meldete Verstöße an die Kontrollstelle weiter, sodass entsprechende Verkehrsteilnehmer, die gegen die Gurtpflicht und die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt verstießen, angehalten und kontrolliert werden konnten.

Im Kontrollzeitraum wurden 34 Verkehrsteilnehmer angehalten, die den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Hierbei fiel auf, dass der größte Teil der "Gurtsünder" Berufskraftfahrer, speziell Taxifahrer, waren. Gegen vier Verkehrsteilnehmer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt gefertigt.

Obwohl die angehaltenen Verkehrsteilnehmer kostenpflichtig verwarnt wurden, sahen sie ihre Fehler ein und begrüßten Kontrollen dieser Art. Es waren sechs Beamte des 2. Polizeireviers eingesetzt.

Link zur Quelle dieses Artikels: Focus

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Busfahrer und Kapitän zugleich
Brummi Nachrichten
Auf der Fahrt durch Ham­burgs Stra­ßen vor­bei an Se­hens­wür­dig­kei­ten ist der Ha­fen­ci­ty-Ri­ver­bus noch ein ganz nor­ma­ler Tou­ris­ten-Bus. Doch wenn Fah­rer Hans Meiß­ner an ei­ner Ram­pe auf der Hal­b­in­sel En­ten­wer­der stoppt, ver­wan­delt sich der Bus inn­er­halb kür­zes­ter Zeit in ein Schiff. »Es geht los«, sagt der 65-Jäh­ri­ge und sch­ließt sein Fens­ter.

Meißner drückt mehrere Schalter und Knöpfe, startet so die Steuerung und die beiden Schiffsmotoren. Der Riverbus schiebt sich immer weiter in die Elbe. Meißner wird nun vom Busfahrer zum Kapitän. Das Wasser spritzt hoch, die riesigen Scheibenwischer gehen an. Staunend halten die Passagiere diesen Moment mit ihren Handys und Fotoapparaten fest.
Bei Sonnenschein geht es mit dem schwimmenden Bus elbaufwärts. Ein Sportboot fährt vorbei, die Passagiere an Bord grüßen winkend »das Schiff, das auch an Land fahren kann« - so nennt Tourbegleiter Florian Gude den Riverbus. Er sorgt am Mikrofon für Unterhaltung an Bord. Kapitän Meißner hat das alles schon sehr oft gehört, kann aber gut abschalten. »Ich konzentriere mich auf etwas ganz anderes«, sagt der grauhaarige, schlanke Mann mit der gebräunten Haut.

Budapest, Lissabon, Rotterdam

Er ist einer von drei Fahrern bei der Hafencity Riverbus GmbH, die seit vier Monaten die ungewöhnlichen Touren an Land und zu Wasser anbietet. Schwimmbusse gibt es auch in anderen europäischen Städten, zum Beispiel in Budapest, Lissabon und Rotterdam. Das Hamburger Modell, das voll beladen 19 Tonnen wiegt, wurde in Budapest gebaut. Eigentlich ist Meißner Schlepperkapitän, arbeitet in diesem Beruf 14 Tage im Monat. In seinen freien Wochen hilft er als Riverbus-Fahrer in Hamburg aus. Die Idee, Fahrer des Amphibienfahrzeuges zu werden, reizte ihn gleich. »Ich bin ein Mensch, der gerne mal was Neues macht«, sagt Meißner. Den Busführerschein hat er seit 1985, weil zu DDR-Zeiten sein Arbeitgeber, die Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei (BBB) Rostock, auf Kuba tätig war. Mehr als drei Jahre fuhr er dort Bus. »Ich bin durch ganz Kuba gekommen«, erinnert sich Meißner.

Mit fünf Knoten (knapp 9,3 Kilometer pro Stunde) gleitet das Bus-Schiff über die Elbe, maximal schafft es sieben Knoten (etwa 13 Kilometer pro Stunde). Mit der rechten Hand hält Meißner das Lenkrad, mit der linken navigiert er mit Hilfe von zwei Joysticks. Bis Windstärke 6 hat der Riverbus eine Betriebserlaubnis. Immer wieder muss Meißner aufspritzendes Wasser mit den Scheibenwischern beseitigen. In seiner Nähe hängt eine Schiffsglocke, die ist im Schwimmbus vorgeschrieben.

Zeitplan einhalten

Meißner muss seinen Zeitplan im Blick behalten, 70 Minuten dauert die Stadtkreuzfahrt. Es geht zurück zur Rampe nach Entenwerder - der schwierigste Moment. »Die Rampe ist quer zur Strömung«, erklärt Meißner. »Da muss man schon sehr doll aufpassen, da erhöhe ich den Schub der Schiffsmaschinen.« Der Übergang klappt reibungslos, der Bus hat wieder festen Boden unter den Füßen, rollt zurück zum Ausgangspunkt nahe der Speicherstadt.
Dort angekommen gibt es Applaus der Fahrgäste für Tourbegleiter Gude und Busfahrer Meißner, einige bedanken sich persönlich. Meißner mag diesen Moment. An der Haltestelle warten schon die nächsten Touristen: Und wieder heißt es »Bus ahoi«.

Link zur Quelle dieses Artikels: Main Echo
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Sie wollen durch den Ärmelkanaltunnel
Brummi Nachrichten
Gewaltsame Attacken von Flüchtlingen: LKW-Fahrer fordern Militäreinsatz in Calais


Calais, Flüchtlinge, LKW

RHA Die Dashcam-Aufnahme eines LKW zeigt Ausschreitungen im Flüchtlings-Camp von Calais

Weil Flüchtlinge nach Großbritannien wollen, versuchen sie vor dem Tunnel in Calais, als blinde Passagiere in Lastwagen zu gelangen. Britische LKW-Fahrer fordern nun einen Militäreinsatz: Sie würden "24 Stunden am Stück" gewaltsam von Migranten attackiert.

Der britische Spediteurs-Verband RHA (Road Haulage Association) hat sich in einem verzweifelten Appell an die französische Regierung gewandt. Die Situation in Calais, wo seit Monaten tausende Flüchtlinge versuchen, illegal nach Großbritannien zu gelangen , habe sich in den vergangenen  Monaten weiter verschärft. "Die Zahl der Flüchtlinge hat sich in den vergangenen Monaten auf 9000 verdoppelt", schätzt RHA-Sprecher Richard Burnett. Grund für den erhöhten Druck dafür seien Gerüchte, dass im Zuge des Brexits die Einreise nach Großbritannien bald unmöglich sein könnte. Angeheizt würden diese Gerüchte von Menschenschmugglern.

Gewaltausbrüche gegen LKW-Fahrer

Die LKW-Fahrer sind laut Burnett nun "24 Stunden am Stück" teils gewaltsamen Attacken ausgesetzt. "Wir sehen am hellichten Tag Migranten, die Bäume auf der Straße anzünden und Ziegelsteine oder sogar Brandbomben auf LKW-Fahrer werfen, die nur versuchen, ihren Job zu machen", beklagt der RHA-Sprecher. Die Fahrer würden zunehmend um ihr Leben fürchten. Die Polizei habe die Lage nicht mehr unter Kontrolle - deshalb fordert die RHA nun den Einsatz von Militär.

Schwierige Lebensbedingungen für Flüchtlinge

Die teilweise elenden Lebensbedingungen und Versuche großer Gruppen, das Gelände am Ärmelkanaltunnel zu stürmen, hatten die Situation schon im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen gebracht. Daraufhin erhöhten die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen am Tunnel und am Hafen, Hunderte Polizisten schieben Tag für Tag Wache.

Anfang des Jahres wurden für 1500 Menschen Containerunterkünfte eingerichtet, zudem werben die Behörden bei den Migranten dafür, in Aufnahmezentren im ganzen Land umzuziehen und in Frankreich Asyl zu beantragen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Focus

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Ihr kostenloser Wegweiser für die IAA
Brummi Nachrichten
Zur 66. Internationalen Automobilausstellung Nutzfahrzeuge in Hannover präsentiert Ihnen die IAA-News-Guide App die Neuheiten ausgewählter Top-Aussteller.


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Link zur Quelle dieses Artikels: Eurotransport
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Lkw-Unfälle: Todesfalle Stauende
Brummi Nachrichten
Zerstörter Pkw nach Lkw-Unfall

Zerstörter Pkw nach Lkw-Unfall

Die Meldungen über tödliche Auffahrunfälle von Lastwagen haben sich in den vergangenen Monaten gehäuft. Hat die Gefahr solcher Unglücke tatsächlich zugenommen? Die Fakten.


Ende Juli wird in der Schweiz eine vierköpfige Familie bei einem Unfall auf einer Autobahnzufahrt zum Gotthard-Tunnel getötet. Ein Lastwagen war an einem Stauende auf ihren Wagen geprallt und hatte ihn gegen einen davor stehenden Lkw drückt.

Wenige Tage zuvor starben bei einem Auffahrunfall auf der A1 bei Hamburg vier Insassen eines Pkw. Ein Lastwagen war am Ende eines Staus in das Auto gerast und hatte es gegen einen anderen Lkw geschoben. Der Wagen wurde komplett zusammengestaucht.

Im gleichen Zeitraum kommt auf der A7 in Hessen eine Familie aus Niedersachsen ums Leben. Die Eltern und ihre Tochter hielten mit ihrem Wohnmobil am Ende eines Staus bei Kassel, als ein Lastwagen von hinten in ihr Fahrzeug krachte.

Lesen Sie hier, welche Ursachen diese Unfälle haben und warum sie oft verhindert werden könnten:

Was sagt die Statistik?

Tatsächlich ist die Zahl der Unfälle, die Fahrer mit Lastwagen ab 3,5 Tonnen verursacht haben, rückläufig. Sie sank laut Statistischem Bundesamt zwischen 1995 und 2014 von rund 13.000 auf rund 8000 im Jahr. Und das trotz stetig wachsenden Verkehrsaufkommens auf den Autobahnen.

Insgesamt ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland seit dem Jahr 1970 um fast 84 Prozent gesunken. Nach einem historischen Tiefstand im Jahr 2013 (3339 Unfalltote) sind die Zahlen in den vergangenen zwei Jahren jedoch jeweils wieder leicht gestiegen, zuletzt auf 3475 Verkehrsopfer im vergangenen Jahr.

Was die Zahl der von Lastwagenfahrern verursachten Unfälle mit Toten und Verletzten angeht, hat sich die Tendenz ebenfalls verschlechtert: 19.260 davon zählte das Statistische Bundesamt im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen - ein Anstieg von 1,4 Prozent. 82 Menschen kamen demnach bei Unfällen mit Sattelschleppern und kleineren Lastwagen über 3,5 Tonnen Gewicht ums Leben.

Worin liegen die Ursachen für die Auffahrunfälle von Lkw an einem Stauende?

Bei den drei anfangs geschilderten Fällen sind die Ursachen nach derzeitigem Ermittlungsstand noch unklar.

Ein wesentlicher Grund für Lkw-Unfälle sind nach Meinung von Experten jedoch die Arbeitsbedingungen im Fernverkehr. "Das ist ein klassisches Schichtdienstproblem", sagt Verkehrspsychologe Christian Müller vom TÜV-Nord. "Der Tag-Nacht-Rhythmus ist bei Fernfahrern völlig durcheinander." Hinzu komme, dass die Fahrer selbst in den Ruhephasen auf den Rastplätzen nur selten ungestört schlafen könnten. "Das führt natürlich zur Tagesschläfrigkeit", sagt Müller.

Die Sicherheit im Straßenverkehr und die der eigenen Mitarbeiter ist für die Speditionen aber auch eine Kostenfrage. "Der Druck ist immens und wird immer wieder an die Fahrer weitergegeben", sagt Müller. Die Fahrzeiten seien deshalb oft am gesetzlichen Limit oder gingen sogar darüber hinaus. "Entweder sie lassen es darauf ankommen, erwischt zu werden, oder sie manipulieren die elektronische Erfassung ihrer Fahrzeit."

Wie häufig kommen solche Verstöße vor?

Laut Bundesamt für Güterverkehr wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen mehr als 500.000 Fahrzeuge kontrolliert. Bei jedem Dritten stellten die Beamten Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht fest, unter das auch die Lenk- und Ruhezeiten fallen.

Laut Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer und Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht, kommt es vor allem bei Lkw-Einzelunternehmern zu Manipulationen der Fahrzeiterfassung. "Sie stehen wirtschaftlich oft unter größerem Druck als Fahrer großer Speditionen", sagt Brockmann.

Ein Problem sieht er auch in der Berechnung der Fahrtzeit, an der sich die Ruhezeit bemisst. Laut Gesetz müssen Lkw-Lenker spätestens nach 4,5 Stunden Fahrt eine Pause von 45 Minuten einlegen, nach neun Stunden muss Feierabend sein (zweimal in der Woche sind zehn Stunden erlaubt). "Wenn die Fahrer jedoch die Lkw selbst be- und entladen, zählt das oft nicht zur Fahrzeit", so Brockmann. Folglich könnten sie sich auch nicht entspannen und seien bei der Weiterfahrt nicht ausgeruht.

Gibt es einen wirksamen Schutz, der die Unfälle verhindern könnte?

Die effektivste Sicherheitstechnik - das automatische Notbremssystem - ist längst auf dem Markt und mittlerweile auch Pflicht: Das System warnt den Fahrer, wenn sein Lastwagen zu dicht auf ein davor fahrendes Fahrzeug auffährt. Reagiert er nicht, bremst es selbstständig ab. Seit 2015 muss die Vorrichtung in allen neu zugelassenen Sattelzügen ab einem Gewicht von acht Tonnen verbaut sein.

Das Problem: "Es werden noch Jahre vergehen, bis das mal flächendeckend eingebaut ist", sagt Andreas Hölzel vom Automobilklub ADAC. Denn alte Lastwagen müssen nicht mit den neuen Systemen nachgerüstet werden.

Hölzel kritisiert außerdem zwei Schwachpunkte der Technologie. Zum einen lassen die Assistenzsysteme sich durch einen einfachen Griff ausschalten - und niemand zweifle daran, dass das auch immer wieder geschieht. "Sonst könnten die Lkw gar nicht so dicht hintereinanderfahren", sagt der ADAC-Mann.

Ein weiteres Problem ist aus Hölzels Sicht, dass selbst im Falle eines eigenständigen Bremsmanövers das Auffahren auf ein Stauende nicht zwangläufig verhindert wird. Bislang gilt gesetzlich verpflichtend für die Notbremsassistenten nur, dass sie auf sich bewegende Hindernisse reagieren und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs gegebenenfalls um lediglich zehn Kilometer pro Stunde reduzieren. "Besser wären 40 km/h", so Hölzel.

Notbremsassistenten, die auch auf stehende Hindernisse reagieren und das Fahrzeug vollständig zum Stillstand bringen, sind zwar bei verschiedenen Herstellern schon erhältlich, werden hingegen erst 2018 Pflicht.

Was können Autofahrer tun?

Am Stauende aus Angst hektisch von der rechten Spur nach links zu wechseln, sei keine gute Idee, meint Diana Sprung vom ADAC. "Das kann schnell zu gefährlichen Manövern führen." Um die Gefahr eines Auffahrunfalls zu reduzieren, sollten Autofahrer den nachfolgenden Verkehr so früh wie möglich mit der Blinkanlage warnen. "Lieber einmal zu früh als zu spät", sagt Sprung.

Wer sich einem Stauende nähert, sollte immer genug Platz zum Vordermann lassen. "Dann kann man im Notfall noch reagieren und auf den Standstreifen ausweichen, falls das nachfolgende Fahrzeug nicht bremst", sagt Sprung. Deshalb sollten Autofahrer auch im Stau das Geschehen im Rückspiegel im Blick behalten.

Link zur Quelle dieses Artikels: Spiegel


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Infos und Tipps zur MPU
Brummi Nachrichten

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) stellt Broschüre mit Hinweisen zur medizinisch-psychologischen Untersuchung MPU zur Verfügung.

Verkehrsteilnehmer, denen der Führerschein entzogen wurde, müssen in vielen Fällen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren, bevor sie das Dokument wiedererhalten. Doch, so die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt): "Mehr als drei Viertel der verkehrsauffälligen Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer, die sich vor Neuerteilung der Fahrerlaubnis einer Begutachtung der Fahreignung unterziehen müssen, informieren sich nicht rechtzeitig über die Bedingungen". Wer sich darauf vorbereiten möchte, findet verlässliche Informationen dazu in einer neu erschienenen Informationsbroschüre der BASt.

Betroffenen soll damit geholfen werden, Zeit und Geld zu sparen. Wer ohne Führerschein dastünde, so die BASt, der befinde sich häufig in einer schwierigen Situation; das Leben könne sich dadurch schlagartig ändern. Für Berufskraftfahrer gilt das natürlich in höchstem Maße. Die Experten informieren im Internet und in der Broschüre u.a. über den Führerschein und die MPU allgemein sowie speziell über eine sinnvolle Nutzung der Sperrfrist, über die Themen Alkohol und Betäubungsmittel, das Punktesystem sowie die Vorbereitung auf den verkehrspsychologischen Teil der Prüfung. Dazu enthält sie eine Liste der MPU-Stellen.

Die Informationsplattform MPU der BASt finden Sie hier:

http://www.bast.de/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/MPU/MPU-hidden_node.html

Die kostenlose Broschüre erhalten Sie hier:

Bundesanstalt für Straßenwesen
Brüderstraße 53
51427 Bergisch Gladbach


Link zur Quelle dieses Artikels: Trucker

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Universal Transport treibt die Energiewende voran
Brummi Nachrichten


Dass der Bau von Windkraftanlagen sich schon lange nicht mehr auf die windreichen Regionen an der Küste Deutschlands beschränkt, zeigt ein Beispielprojekt von Universal Transport, dem Spezialisten im Großraum- und Schwertransportsegment. Für zwei Windparks in Bayern organisierten die Profis des Standorts im bayerischen Straubing kürzlich über 220 Windkraftkomponenten.

Innerhalb eines Zeitraums von sechs Wochen trafen für das Großprojekt wöchentlich Schiffe im Straubinger Hafen ein, die die Segmente für den Bau der Windkraftanlagen anlieferten. Dabei handelte es sich um sogenannte Betonschalungen, die für den Bau von Turmsegmenten benötigt werden. Die schwersten dieser Komponenten hatten ein Stückgewicht von 52 Tonnen und eine Breite von fast fünf Metern. Mit jedem Schiff erreichten bis zu 40 dieser Segmente den Donauhafen und die Universal Transport Kollegen, die mit Ihrem Büro direkt vor Ort sitzen. „Mit unserem Standort direkt am Hafen in Straubing sind wir immer hautnah bei der Umladung und dem Transport dabei“, so Holger Dechant, CEO bei Universal Transport. „Bei kurzfristigen Änderungen oder Problemen können wir flexibel und schnell eingreifen – ein enormer Vorteil.“

Für den Umschlag kam neben den bereits vorhandenen Hafenkränen auch ein 350 Tonnen Mobilkran zum Einsatz. Die Komponenten wurden zunächst auf einer eigenen etwa 6.000 Quadratmeter großen Fläche zwischengelagert, um sie anschließend auf Tiefbett-Auflieger zu verladen. So pendelten bis zu 10 Lkw zeitgleich zwischen Hafen und Windparkbaustellen, um dem engen Zeitplan auf den Baustellen zu halten.

Universal Transport erschließt weitere Märkte

Neben der Windkraft und anderer Branchen verfolgt man bei Universal Transport auch eine Expansionsstrategie. So zum Beispiel wird aktuell die Kompetenz in Ägypten weiter ausgebaut. Denn nach einer intensiven Marktanalyse wurde festgestellt, dass Ägypten ein Wachstumsmarkt ist, dessen Energie und Infrastruktur immer weiter ausgebaut werden muss um zukünftig Industrie anzusiedeln. Mit diesen Großprojekten geht natürlich auch eine Vielzahl von Schwertransporten einher.

In Kairo wurde deshalb zunächst ein Verwaltungsbüro eröffnet und 6 Schwerlastkombinationen für die ägyptischen Gegebenheiten angeschafft. Wie jeder neue Markt, gab es auch hier Besonderheiten, die beachtet werden mussten. Aufgrund des Wüstensandes benötigen die Fahrzeuge nämlich spezielle Filter und auch die Bodenfreiheit der Zugmaschinen ist höher.

In den nächsten Wochen kommen einige erfahrene Berufskraftfahrer aus Europa nach Kairo, um die neuen Kollegen anzulernen und ihnen das benötigte Know-how für die Schwertransporte, sowie das wichtige Feingefühl für die Fahrzeugtechnik, zu vermitteln. „Letztendlich sind wir sehr zuversichtlich, dass die Einarbeitung schnell vollzogen wird. Schließlich haben die Ägypter ganze Pyramiden gebaut und das ist über 4500 Jahre her.“, sagt Holger Dechant.

Die Niederlassung ist für Universal Transport der erste Schritt auf dem afrikanischen Markt.  Die „Eroberung“ neuer Länder ist allerdings nichts Neues in der Unternehmensgruppe, die u.a. Standorte in Rumänien, Russland und neuerdings auch der Türkei aufweisen kann.

Quelle: Universal Transport

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Eswe Busfahrer Michael Schaar hat sich mit seinem Beruf einen Kindheitstraum erf
Brummi Nachrichten
Türen schließen, warten bis alle Fahrgäste sitzen, ein Blick in den Rückspiegel, ein zweiter und dritter in die Außenspiegel, Blinker links, los geht es. Und dann das: Ein schwarzer Kleinwagen mit Rüdesheimer Kennzeichen will noch schnell überholen und landet beinahe im Gegenverkehr. Was andere Fahrer morgens im Wiesbadener Berufsverkehr in Rage bringen würde, nimmt Michael Schaar mit ausgesprochener Gemütsruhe hin. Der 49-Jährige ist seit 2012 Busfahrer bei Eswe Verkehr und erlebt Situationen wie diese laufend.

Es hat lange gedauert, bis Michael Schaar all seinen Mut zusammengenommen und die Ausbildung gemacht hat, die sein Kindheitstraum war. „Mit 15 hatte ich den Wunsch später mal Busfahrer zu werden“, erzählt der gebürtige Korbacher. „Aber ich komme aus einer Beamtenfamilie, da war es selbstverständlich, dass ich die Beamtenlaufbahn bei der Post einschlage.“ Auch als Schaar genug davon hatte, am Schalter Briefmarken zu verkaufen, konnte er sich nicht zu einer Ausbildung als Busfahrer aufraffen. Er nahm den Umweg über den Beruf des Versicherungsfachmanns. Erst 2012 fasste er sich ein Herz und nahm Kurs auf seinen Traumjob.

In der Fahrschule von Eswe absolvierte Schaar zunächst die dreimonatige Grundqualifikation, büffelte acht Wochen lang das Liniennetz und bestand schließlich die IHK-Prüfung. Bis 2017 erlaubt ihm nun sein Führerschein das Führen eines Busses als Berufskraftfahrer im Linienverkehr. „Alle fünf Jahren muss der Führerschein routinemäßig neu beantragt werden. Dann muss ich belegen, dass ich alle notwendigen Schulungen und gesundheitlichen Untersuchungen bestanden habe“, erklärt Schaar.

Möglich, dass Menschen, die nach beruflicher Irrfahrt endlich das Ziel erreicht haben, besonders fröhlich sind.

Noch nie schlechte Erfahrungen gemacht

Schaar jedenfalls lacht viel und gerne – auch über die Frage, ob ihm bei dem einen oder anderen Fahrgast nicht doch mulmig ist. „Nein, ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht“, sagt Schaar. Vermutlich auch deshalb, weil er und seine Kollegen regelmäßig von der Kriminalpolizei auf kritische Situationen trainiert werden.

Obwohl Michael Schaar und seine Familie gerade außerhalb leben, sieht er sich als Wiesbadener. „Wir haben einige Jahre im Rheingauviertel gelebt. Dorthin werden wir eines Tages zurückkehren“, ist sich Schaar sicher, der heute in Hochheim wohnt. „Ich liebe die Altbauten und die vielen alten Bäume in Wiesbaden. An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass meine Schicht zwischen drei und sechs Uhr morgens beginnt. Dann ist die Stadt vergleichsweise leer, die Sonne geht auf und ich kann die Fahrt vorbei an all den prächtigen Bauten und Grünanlagen genießen.“ Von montags bis freitags fährt Schaar, am Wochenende hat er frei.

Auf welcher Linie er wann eingesetzt ist, erfährt Schaar etwa vier Wochen im Voraus. Entweder nach einem Blick auf den Dienstplan in der Verkehrsleitzentrale an der Gartenfeldstraße oder in sein Smartphone. „Seit etwa einem Jahr können wir die Dienstschichten online abrufen“, freut sich der Busfahrer. Eigentlich bräuchte Schaar keine technische Unterstützung, denn er hat die wichtigsten Daten im Kopf: „Das Netz von Eswe Verkehr umfasst 41 Buslinien, rund 700 Kilometer und gut 800 Haltestellen. Die beherrschen wir alle im Schlaf“, sagt er schmunzelnd. „Schließlich muss jeder Fahrer jederzeit auf jeder Linie einsetzbar sein.“ Um seinen Kopf freizubekommen, besucht Schaar mit seiner Familie das Opelbad, den Kranzplatz oder einen der vielen Plätze der Stadt, die er so liebt.

Link zur Quelle dieses Artikels: Wiesbadener Kurier

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Zeugen nach Verkehrsunfall mit lebensgefährlich verletzter Frau gesucht
Brummi Nachrichten
23.08.2016 – BAB 24, Kasseburg Am gestrigen Dienstag kam es gg. 17:34 Uhr auf der BAB 24, Fahrtrichtung Hamburg, zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen wollte eine 36 Jahre alte Frau aus Hamburg mit ihrem Pkw Daimler Benz einen Lkw (Gliederzug, komplett blau), der sich auf der rechten Fahrspur befand, auf der linken Fahrspur überholen.

Kurz hinter der Autobahnauffahrt Schwarzenbek-Grande wechselte der unbekannte Lkw-Fahrer mit seinem Zug ebenfalls unmittelbar vor dem Pkw Daimler auf die linke Fahrspur. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich die Hamburgerin nach rechts aus und übersah hierbei den Pkw VW Polo einer 29 Jahre alten Hamburgerin, die auf die Autobahn auffuhr. Die Pkw stießen zusammen und kamen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW Polo überschlug sich und blieb völlig zerstört auf dem Dach liegen.

Die Feuerwehr musste die 29-jährige aus ihrem Fahrzeug befreien. Die Frau erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Pkw Daimler Benz erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt unerkannt fort. An beiden Pkw entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 57.000,- Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein DEKRA-Sachverständiger hinzugezogen. Die verunfallten Pkw wurden sichergestellt. Für den Zeitraum des Einsatzes war die Autobahn etwa drei Stunden gesperrt.

 Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizei-Autobahn und Bezirksrevier Ratzeburg unter der Telefonnummer 04156/ 2950 entgegen.

Quelle: presseportal.de
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Alles über Beste Marken 2016
Brummi Nachrichten
Meiller Kipper 
Beste Marken 2016 Aufbauten Lösungswunder

Die Varianten bei den Aufbauten sind genauso vielfältig wie die Aufgaben, die diese zu erfüllen haben. Die Gewinner der Kategorien Kipper, Lkw-Ladekrananbieter, Trailer Plane/Curtainsider, Trailer Koffer-/Kühlaufbau, Kühlaggregate und Trailerachsen pflegen engen Kontakt zu ihren Kunden. Die Sieger in der Gruppe Aufbauten erklären in fünf Statements, wie sie nah am Kunden bleiben.

Ralf Merkelbach, Leiter Key Account Management Großflotten Europa bei BPW:

"Mit BPW, Ermax, HBN-Teknik, Hestal und idem telematics haben wir in der BPW Gruppe fünf starke Marken im Angebot, die alles aus einer Hand bieten. Sie geben dem Kunden ein Versprechen: we think transport. Indem wir unseren Kunden zuhören, uns kompromisslos an ihren Bedürfnissen orientieren und unsere Lösungen an ihren individuellen Anforderungen ausrichten, lösen wir dieses Versprechen ein. Gleichzeitig sind unsere Kunden mit ihren Anforderungen die Innovationstreiber in der BPW Gruppe. Sie spornen uns an, zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln, um die Verlade- und Transportprozesse noch sicherer und effizienter zu machen. Für den Erfolg der BPW Gruppe ist aber auch das Vertrauen der Kunden in unsere Marken entscheidend.
Die Auszeichnung als ,Beste Marke‘ zeigt uns, dass unsere Kunden uns dieses Vertrauen beständig entgegenbringen."

Franz X. Meiller, Gesellschafter bei Meiller: 

"Die Treue unserer Kunden zu unserer Marke über die vielen Jahrzehnte kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dafür sind wir dankbar. Wir wissen aber auch, dass dies kein Selbstläufer ist, uns permanent fordert und aufs Neue erarbeitet werden muss. Der Markt ist sehr transparent geworden und bei einem Premiumprodukt wie Meiller sind die Ansprüche der Kunden zu Recht hoch. Deshalb streben wir mit unseren Innovationen und unserer Qualität kontinuierlich danach, den Kundennutzen zu steigern. Nur Kunden, die das tatsächlich erleben, können diesen Ruf auch glaubwürdig weitertragen."

Franz Ebner, Marketingleiter bei Palfinger:

Gerade in Deutschland stellt der Kunde sehr hohe Ansprüche an sein Gerät und hat daher auch einen sehr hohen Anteil am Erfolg der Marke. Wir haben bereits vor vielen Jahren begonnen, Kunden in die Entwicklung neuer Geräte aktiv einzubinden. Die Schwerlastkrane PK 165.002 TEC7 und PK 200002-SH wurden ab dem ersten Strich bis zur Markteinführung von einem ausgewählten Kundenkreis begleitet. Entscheidend ist, dass man offen ist für Ideen, die an einen herangetragen werden. Dabei wird alles diskutiert, erscheint es am Anfang auch noch so unrealistisch. Zum Beispiel der überstreckbare Knickarm ist so eine Kundenidee, welche wir sofort umgesetzt haben. Damit können Kranfahrer in Hallen oder unter Vordächern sehr komfortabel arbeiten. Zusätzlich hatten wir den positiven Effekt, dass Ladekrane mit einem angebauten Hubarbeitskorb Arbeiten ausführen können, welche eine klassische Hubarbeitsbühne aufgrund ihrer Geometrie nicht ausführen kann. Es entstand somit ein Mehrwert für Kunden, an den wir zuerst gar nicht gedacht hatten. Weitere Vorteile sind die branchenübergreifenden Ideen. So konnten wir einige Anforderungen bei Eisenbahnkranen in den Bereich Lkw-Ladekran transferieren. Daher ist es sehr wichtig, wenn man als Hersteller breit aufgestellt ist, da sich einzelne Anwendungen gegenseitig immer wieder befruchten."

Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender  Schmitz Cargobull AG:

"Im Wort Marke steckt das Wort Markt und das ist der Platz, an dem sich die Kunden befinden. Hier wird verglichen, werden neue Bedürfnisse dargelegt und entsprechende Lösungen eingefordert. Wer auf diesem Markt erfolgreich bestehen will, braucht gute Inhalte hinter der Marke, wie Innovation, kundenorientierte Produkte, höchste Qualität, nachhaltige und kosteneffiziente Trans­portlösungen und, ,last, but not least‘, Menschen, die sich mit Zuverlässigkeit und höchstem Engagement mit ihrem ganzen Kow-how der besten Lösung widmen und damit die Kunden immer wieder überzeugen. Wer dieses Markenversprechen nicht erfüllt, wird über kurz oder lang den Marktplatz verlassen. Unsere Marke gibt es schon über 120 Jahre. Das zeigt die Wertschätzung des Kunden für unsere Leistungen. Nur so lässt sich unsere Marktführerschaft in Europa erklären."

Jorge Estelle Caro, Regionalleiter für Nord- und Osteuropa bei Thermo King:

"Thermo King erhält seit 2005 durchgehend die beste Bewertung der Kategorie ,Beste Marke‘ und wir sind sehr stolz, dass wir von Ihren Lesern, von denen viele unsere Kunden sind, wieder so gewürdigt wurden. Das ist ein Beleg dafür, dass wir unseren Kunden wirklich zuhören und ihre Anforderungen kennen. Dank des umfassendsten Händlernetzwerks auf dem Markt können wir dann die passenden Lösungen und Services entwickeln und bereitstellen. Der Antrieb hinter unseren Produkt- und Serviceinnovationen ist, Kundenbedürfnisse immer besser zu erfüllen. Auch die weiteren Neuigkeiten und Innovationen, die für dieses Jahr geplant sind, entstanden aus dem Bestreben, die Kundenanforderungen langfristig zu erfüllen."

Link zur Quelle dieses Artikels: Eurotransport

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Schwertransporte stillgelegt
Brummi Nachrichten
Die Autobahnpolizei Lingen kontrollierte am Dienstag in den Nachmittagsstunden drei Großraum- und Schwertransporte einer niederländischen Firma. Die Lkw fuhren im Konvoi und hatten jeweils größere Schwimmkörper, sogenannte Pontons geladen. Bei der Kontrolle auf der A30, Rastplatz Waldseite in Richtung. Niederlande, stellten die Beamten fest, dass die Transporte ohne Genehmigungen fuhren. Den Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Teile der Ladung mussten vor Ort umgeladen werden.

 Ein Kran, der am nächsten Morgen in Rotterdam zur Entladung bestellt war, wurde abbestellt. Die kontrollierenden Beamten haben sowohl von den Fahrern, als auch der Halterfirma erhebliche Sicherheitsleistungen erhoben. Zudem wird geprüft, ob die Firma grundsätzlich ohne Genehmigungen fahren lässt, um dadurch die Gewinne zu maximieren. In diesen Fällen müsste die Firma die Zusatzgewinne zurückzahlen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Presse Portal
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Menschenschmuggel: Lkw-Fahrer verhaftet
Brummi Nachrichten
Die Bundespolizei entdeckte an der A93 bei Wernberg-Köblitz vier Afghanen und zwei Bangladeschi in einem Auflieger.

Am vergangenen Mittwochabend kurz nach 21 Uhr nahm der Nachtwächter am Autohof Wernberg auf der A 93 Klopfgeräusche und Stimmen aus einem abgestellten Lkw wahr und informierte die Landespolizei. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz informierte daraufhin die Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Beim Eintreffen zweier Streifen der Bundespolizei hatten Beamte der Landespolizei bereits die Zollplombe des Lkw-Aufliegers geöffnet. Auf der Ladefläche entdeckten die Polizisten schließlich sechs offensichtlich unerlaubt eingereiste Männer. Den Fahrer des Lkw nahmen die Bundespolizisten daraufhin wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern vorläufig fest, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen. Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit übernahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen die weitere Sachbearbeitung.Sechs Männer waren im Auflieger

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei den eingeschleusten Personen um vier Afghanen zwischen 14 und 17 Jahren sowie um einen 25- und einen 28-jährigen Mann aus Bangladesch. Für die organisierte Schleusung mit Schiff und Lkw bzw. Kastenwägen mussten die Afghanen etwa 3000 Euro bezahlen. Die bangladeschischen Staatsangehörigen angeblich sogar 10000 Euro, berichtet die Bundespolizei.

Unabhängig voneinander gelangten sie mit Hilfe von Schleusern per Schiff in die Türkei und von dort weiter, mit Lkw oder Kastenwägen, über Bulgarien und Serbien nach Kroatien.

Seit Zagreb im Lkw unterwegs

In Zagreb kamen die sechs Personen zusammen und bestiegen den Lkw, der sie eigentlich nach Italien hätte bringen sollen. Bereits nach fünf Stunden machten sie sich mit Klopfgeräuschen und Rufen bemerkbar, da sie glaubten, längst in Italien sein zu müssen. Bei jedem Halt machten sie lautstark auf sich aufmerksam. Der Fahrer, den die sechs Männer angeblich nie gesehen hatten, kümmerte sich aber nicht um sie.

Der Lkw-Fahrer bestreitet dies. Von den „blinden Passagieren“ habe er nichts gewusst und auch keine Klopfgeräusche oder Stimmen gehört.

Die vier minderjährigen Afghanen übergab die Bundespolizei an das Jugendamt Schwandorf. Die zwei bangladeschischen Staatsangehörigen machten ebenso wie die vier Afghanen ein Asylbegehren geltend. Sie wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung Regensburg weitergeleitet.

Gegen den Lkw-Fahrer ordnete die Staatsanwaltschaft Amberg Untersuchungshaft wegen des Einschleusens von Ausländern an. Das Amtsgericht (AG) Amberg hat den Haftbefehl mittlerweile bestätigt. Nach Eröffnung des Haftbefehls durch den Ermittlungsrichter am AG Cham wird der Beschuldigte in die JVA Amberg eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Mittelbayerische


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Unfall an Stauende: Lkw überrollt Wohnwagen-Gespann
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Schwerer Unfall auf der A 61

Schwerer Unfall auf der A 61

Auf der Autobahn 61 in Rheinland-Pfalz hat ein Lkw-Fahrer ein Wohnwagen-Gespann überrollt. Zu dem Unfall kam es an einem Stauende. Der Autofahrer wurde lebensgefährlich verletzt.


Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 61 in Rheinland-Pfalz sind mindestens zwei Menschen verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Nach Angaben der Autobahnpolizei Emmelshausen war in der Nähe der Abfahrt Koblenz-Metternich ein Lastwagen am Ende eines Staus gegen ein Auto mit Wohnwagen geprallt.

Der Autofahrer wurde in seinem völlig zerstörten Wagen eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde ebenfalls verletzt. Wie schwer, ist bisher unklar.

Trümmerfeld Autobahn

Die Autobahn glich einem Trümmerfeld. Der Wohnwagen wurde bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Die weißen Seitenwände lagen am Straßenrand verteilt. Der Lastwagen stand mit der Führerkabine schräg auf dem Autowrack - er hatte den Wagen zur Hälfte überrollt und unter sich begraben.

Wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in Richtung Köln für mehrere Stunden gesperrt. Ob weitere Menschen verletzt wurden, ist noch unklar. Auch die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

In den vergangenen Wochen hatte es bei ähnlichen Unfällen mehrere Tote gegeben. Auf der A7 zwischen Guxhagen und Kassel-Süd starb eine dreiköpfige Familie, als ein Lkw an einem Stauende in ihr Wohnmobil raste. Wenige Tage später kamen auf der A1 in Hamburg vier Menschen ums Leben.

Die Zahl der von Lastwagenfahrern verursachten Unfälle stieg 2015 um 1,4 Prozent auf 19.260 Fälle. Insgesamt kamen dabei 82 Menschen ums Leben.

Link zur Quelle dieses Artikels: Spiegel

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Start-up Überland: Gütertransporte auf Knopfdruck
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TRANSPORT
Mit Bits und Bytes möchte das ­ Berliner Start-up Überland den deutschen Transportmarkt erobern. Wo die Vorteile für Verlader und Frachtführer liegen.



Mit einem Knopfdruck soll die Ladung sicher und zuverlässig ankommen – diesen Service verspricht das Start-up Überland. | Bild: Fotolia/Robert KneschkeIndustrie 4.0 braucht digitale Transport- und Speditionsdienstleistungen“, sagt Gabriel Sieglerschmidt, Mitbegründer und Inhaber des Online-Spediteurs Überland und erklärt mit diesem Satz auch gleich die Grundidee hinter dem Berliner Start-up. Hier läuft nämlich wirklich alles digital – von der Beauftragung bis zur Rechnungsstellung.
Tatsächlich physisch ist und bleibt nur die Dienstleistung selbst, die Überland europaweit organisiert: Straßengütertransporte für Teil- und Komplettladungen im Fernverkehr. Mittels einer Buchungsplattform im Internet und zusätzlichen Services möchte das Team um Sieglerschmidt und seine beiden Kompagnons Mark Kirschbaum und Stefan Dörfelt Frachtführer und verladende Unternehmen auf digitalem Weg zusammenbringen.

Eine Idee, die Vorteile für beide Seiten beinhaltet, wie Sieglerschmidt erläutert: „Wir bieten standardmäßig unter anderem die Echtzeitüberwachung der Frachten sowie regelmäßige Status-Updates zum Auftrag an. Damit möchten wir für mehr Transparenz im gesamten Prozess sorgen und unseren Kunden größere Kontrollmöglichkeiten einräumen.“ Die Abwicklung über die Plattform soll den Überland-Ansprechpartnern aus Indus­trie und Handel aber auch lästige Tele­fonate und überflüssigen Papierkram ersparen: „Durch unser komplett digitales Konzept entfällt beispielsweise das Hin- und Herschicken von Auftrags- und Frachtpapieren. Trotzdem können wir die volle Protokollgenauigkeit gewährleisten, die in unserem Geschäft dringend notwendig ist“, so Sieglerschmidt.

Über ein Dashboard, auf das sowohl das verladende Unternehmen als auch der jeweilige Frachtführer Zugriff haben, können Informationen über Be- und Entladestellen, Menge und Art der Ladung sowie spezielle Anforderungen an den Transport eingesehen werden. Kommt es zu Verspätungen und Auftragsänderungen werden diese in einem digitalen Transportjournal festgehalten. So könnten sich die Auftraggeber auch jederzeit über den Zustand ihrer Ladung auf dem Laufenden halten.

Entsteht während des Transports beispielsweise ein Schaden, hat der Fahrer die Möglichkeit, ein Bild davon in das Überland-Dashboard hochzuladen, während der Auftraggeber rechtzeitig auf die veränderte Situation reagieren kann, erklärt Sieglerschmidt. So möchte das Unternehmen, das seine Dienstleistungen seit April 2016 anbietet, vor allem Liefertreue gewährleisten: „Es ist unser Hauptanspruch, dass die Ware unserer Kunden pünktlich beim Empfänger ankommt, auch wenn etwas mal nicht reibungslos läuft“, betont Sieglerschmidt.

4.0-Services anbieten
Ein Konzept, das in der deutschen Logistik zwar einen Nerv trifft, aber auch langen Atem verlangt, wie der Firmengründer verrät. „Besonders im Bereich Transport- und Logistikdienstleistungen gibt es noch enormen Nachholbedarf, was die Digitalisierung betrifft. Vor allem Speditionen arbeiten weiterhin sehr konventionell. Dabei muss Logistik in Zeiten vermehrter 4.0-Anwendungen entsprechende Services bieten, die den veränderten Anforderungen gerecht werden“, betont Sieglerschmidt. Insbesondere für kleinere Speditionen oder Unternehmen sei das Überland-Konzept deshalb eine gute Möglichkeit, ohne große finanzielle Investitionen in das digitale Zeitalter ein­zutreten.

Vorbehalte gegen eine digitalisierte Logistik auszuräumen, sei auch ein knappes Jahr nach der Firmengründung noch immer ein wichtiger erster Schritt, wenn es um die Kundenakquise geht, so Sieglerschmidt. Damit das junge Unternehmen weiterhin Fuß im Transportgewerbe fassen und zügig wachsen kann, wünscht sich Sieglerschmidt vor allem zunehmendes Vertrauen in die Serviceleistung von Überland und mehr freie Lkw-Kapazitäten, um seinen Kunden noch bessere Angebote machen zu können: „Wir möchten den Transportmarkt mit unserer Idee voranbringen. Deshalb möchten wir Lkw- und Frachtkapazitäten gern zukünftig enger zusammenbringen.“

Link zur Quelle dieses Artikels: Logistik - Heute
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Iveco zeigt neuen Stralis
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Auf der IAA in Hannover feiert die neue Generation der Fernverkehrsbaureihe Iveco Stralis Publikumspremiere.

Auch dank des neu entwickelten Antriebstrangs zeichnet sich der Stralis laut Iveco durch besonders niedrige Gesamtbetriebskosten sowie geringe CO2-Emissionen aus. In Hannover zeigt der Hersteller drei verschiedene Modelle des Stralis, darunter auch den Stralis NP (Natural Power), der mit komprimiertem und flüssigem Erdgas (LNG) betrieben werde. Dieser sei der einzige mit Erdgas betriebene Lkw, der die geforderte Leistung und Reichweite für den Fernverkehr biete. Der LNG-Motor leistet 400 PS bei 1.700 Newtonmetern Drehmoment. Damit sei er gleichwertig wie sein Diesel-Pendant. Laut Iveco ist der Stralis LNG das erste erdgasbetriebene Langstreckenfahrzeug am Markt. Insgesamt spricht Iveco von einer Reduktion der Gesamtbetriebskosten um drei Prozent im Vergleich zum vorherigen CNG-Modell (compressed natural gas). 

Weiter ist auf dem 2.500 Quadratmeter großen Stand von Iveco der neue Daily in der Euro-6-Version zu sehen. Dieser bringe die neue Daily Business Up App mit. Laut Iveco wird so jedes Smartphone zur Schnittstelle zwischen Fahrer und Daily. Die App wertet den Fahrstil aus, bietet eine Navigationsfunktion von Sygig sowie ein interaktives Benutzerhandbuch. Weiter behalte die App auch den Überblick über die gesamte Flotte. Zudem erhalte der Fahrer über die App eine direkte Verbindung zu Ivecos Pannendienst Iveco Assistance Non Stop. 

Ebenso auf der IAA zu sehen: der frischgebackene Truck of the Year 2016 Iveco Eurocargo ML160 Full Air. Neu an Bord ist laut Iveco eine Luftfederung an der Vorder- und Hinterachse. Dadurch erhöhe sich die Nutzlast um eine Tonne. Die konstante Fahrgestellhöhe und die horizontale Ladefläche verbessere zudem die Sicherheit, auch wenn die Ladung nicht gleichmäßig verteilt sei. Weiter werde das Vibrationslevel reduziert, was dem Fahrer und dem Ladegut zu Gute komme. 
Insgesamt zeigt Iveco in Hannover auf seinem Stand in Halle 16/A01 seine gesamte Produktpalette von leichten Nutzfahrzeugen über Busse und schwere Lkw für die Straße bis zum Muldenkipper für Steinbrüche. 

Link zur Quelle dieses Artikels: Eurotransport

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