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Willkommen bei BrummiOnline.com - Das Portal für Spedition, Transport und Logistik

Es spielt keine Rolle ob du mit deinem Brummi oder Omnibus im Nahverkehr, Fernverkehr oder Werkverkehr fährst, mach Brummi Online zu deinem Zuhause im Internet, egal ob du ein LKW-Fahrer,Busfahrer, Fernfahrer oder Fuhrunternehmer bist, oder du suchst deinen Traum Kraftfahrerjob gleich hier bei uns im Trucker Forum. Wir würden uns sehr freuen dich als Mitglied in unserem LKW-Fahrer Forum begrüßen zu dürfen. Berufskraftfahrer/ innen Neulinge können sich Ratschläge und Informationen aus unserem Berufskraftfahrer Forum bei langjährigen LKW- und Brummifahrern einholen. Auch unser Brummi Fotoalbum ist einen Besuch wert und es bietet sich auch die Möglichkeit unsere Truckstop Seiten in vielen Ländern der Welt zu besuchen und Kontakte zu knüpfen.

Wir wünschen euch viel Spaß bei Brummi Online.



Logistikwirtschaft ist zuversichtlich
Brummi Nachrichten
Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) hat mit dem Logistik-Indikator ihre Einschätzung des ersten Quartals 2015 veröffentlicht.

Zwar habe sich die Lageeinschätzung der befragten Experten nur wenig verändert, doch schätze man die Entwicklung auf Jahresfrist merklich optimistischer ein als im vorigen Quartal. Die kurzfristigen Aussichten haben laut BVL ebenso angezogen. Dies signalisiere im Frühjahr eine positive Geschäftstendenz. Der Gesamtindikator für die deutsche Logistikkonjunktur hat laut BVL um 8,2 Punkte auf 128,7 Punkte zugelegt und liege damit wieder deutlich über der neutralen 100-Punkte-Marke, was auf stärkere konjunkturelle Expansionskräfte hinweise.

Das Geschäftsklima blieb demnach auf Anbieterseite (Logistikdienstleister) praktisch unverändert, während es auf Anwenderseite (Industrie und Handel) spürbar anstieg (plus 15,1 Punkte auf 132,1). Diese Klimaaufhellung führt die BVL auf optimistischere Erwartungen für die kommenden zwölf Monate zurück (Verbesserung um 19,6 Punkte auf 130,6 Punkte). Ein Viertel der Befragten rechnet demnach mit einer besseren Geschäftslage im Frühjahr. Mit einer Verschlechterung rechne fast keiner der Befragten.
Auch die Erwartungen sowohl auf Anbieter- als auch auf Anwenderseite haben sich demnach verbessert (Anbieter: plus 10,9 Punkte, Anwender: plus 28,4 Punkte). Ebenso schätzen laut BVL beide Marktseiten die Marktlage für Logistikleistungen sehr ähnlich ein. Zwölf Prozent der Anbieter berichten demnach von einer überdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung, während sieben Prozent der Anwender die im Markt verfügbare Logistikkapazität als knapp einschätzten.

Digitalisierung bei Logistikern und Kunden

Auch die Digitalisierung spiele in der deutschen Logistikwirtschaft eine wichtige Rolle. Auf einer Skala von 1 (sehr schwach ausgeprägt) bis 5 (sehr stark ausgeprägt) ergebe sich für die Anbieter mit 3,9 ein etwas höherer Durchschnittswert für den Digitalisierungsgrad als für die Anwender mit 3,4. Cloudbasierte IT-Lösungen und soziale Netzwerke zur Kundenkommunikation spielen laut BVL mehrheitlich noch keine Rolle. Einsatzfelder wie IuK-basierte Prozessverbesserungen (92,7 Prozent), webbasierte Vernetzung mit Lieferanten und Dienstleistern (91,5 Prozent) und Verbesserung der internen und externen Kommunikationssysteme (89 Prozent) finden hingegen ähnliche Ausprägungen auf beiden Marktseiten.

Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel berechnet den Logistik-Indikator Auftrag der BVL. Der Indikator basiert laut BVL auf der quartalsweisen Expertenbefragung der jeweils 100 größten deutschen Unternehmen, für die Logistikdienstleistungen als Anbieter oder als Anwender in Industrie und Handel eine besondere Rolle spielen. Die Befragung laufe jeweils in der ersten Hälfte des mittleren Quartalsmonats, während des Fragendesign auf die konjunkturelle Beurteilung der mit Logistikleistungen verbundenen ökonomischen Aktivitäten innerhalb Deutschlands abziele. Sämtliche quartalsbezogenen Fragen beziehen sich demnach auf eine jahreszeitlich übliche Einschätzung.

Quelle: Eurotransport


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LEO-Award für die Entwickler des Mercedes-Benz Future Truck 2025
Brummi Nachrichten
LEO-Award für die Entwickler des Mercedes-Benz Future Truck 2025

Hamburg/Stuttgart - Am vergangenen Freitag vergab die Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ) in Hamburg zum achten Mal ihre renommierten LEO-Awards (LEO steht für Logistics, Excellence, Optimisation). Nach dem Motto „Exzellente Logistik wird durch exzellente Köpfe gemacht“ zeichnet der Preis in fünf Kategorien hervorragende Macher der Logistik aus. Die Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. Und Deutschland ist laut einer Studie der Weltbank erneut Logistikweltmeister.

Georg Stefan Hagemann, Leiter Gesamtfahrzeugkonzepte Vorentwicklung Daimler Trucks und Monika Kentzler, Forschungs- und Innovationsförderung Vorentwicklung Daimler Trucks, erhielten den LEO-Award in der Kategorie „Zukunftsmacher des Jahres 2015“ für Ihre Projektleitung bei der Entwicklung des Mercedes-Benz Future Truck 2025. Der LEO-Award gilt als persönliche Auszeichnung für überragende Leistungen im Bereich Transport und Logistik.

Günther Hörbst, Chefredakteur der DVZ, begründete die Entscheidung in seiner Laudatio mit folgenden Worten: „Kaum jemals zuvor ist es einem Unternehmen gelungen, die breite öffentliche Aufmerksamkeit für ein Thema des Straßengüterverkehrs durch eine optimale Verbindung von Optik, Technik, und Vision derart positiv zu gewinnen. Hauptverantwortlich dafür waren zwei Ingenieure – ein Mann und eine Frau - die ein 22 Mitglieder starkes Team zu Höchstleistungen getrieben haben.“

In der DVZ stand nach dem erfolgreichen Praxistest des Future Truck 2025 das Fazit: Der Einsatz dieses Fahrzeugs würde nicht nur die Verkehrssicherheit weiter erhöhen, sondern auch das Berufsbild des Fahrers positiv verändern.

Sven Ennerst, Leiter Daimler Truck Product Engineering and Global Procurement kennt seine zwei Preisträger gut: „Unser Future Truck 2025 war im letzten Jahr ein faszinierendes und herausforderndes Projekt für uns alle. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team rund um den Future Truck und freue mich, dass Herr Hagemann in seiner Funktion als Projektleiter mit seiner Mitarbeiterin und Stellvertreterin Monika Kentzler diesen wichtigen Preis heute stellvertretend für die ganze Mannschaft entgegennehmen darf. Das ist für uns alle eine ganz besondere Auszeichnung und Ehre.“

Den Future Truck 2025 hat eine kleine aber feine Truppe von 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt und ‚geschaffen‘. „Die Zeitleiste von der Idee bis zur finalen Umsetzung war knapp bemessen, aber jeder Einzelne hat sein Bestes gegeben. Dabei war natürlich auch Vertraulichkeit das A und O. Wir haben alle super zusammen gehalten und wie Sie ja mittlerweile wissen ist uns die Überraschung gelungen.“

Die LEO-Jury setzt sich aus der Chefredaktion der DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung zusammen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie z.B. Klaus-Michael Kühne (Kühne & Nagel), Frank Wiemer (REWE), Klemens Rethmann (Rhenus), Bernard Simon (Dachser), Gerhard Riemann (Imperial), Michael Behrend (Hapag-Lloyd), Gudrun Winner-Athens (Winner-Spedition) oder Carsten Spohr (Lufthansa AG). An der Preisverleihung und der After-Show-Party im Curiohaus in Hamburg nahmen rund 380 handverlesene Top-Entscheider der Logistikszene teil.

Mercedes-Benz Future Truck 2025

Der Mercedes-Benz Future Truck 2025 gab bei seiner Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge im September 2014 in Hannover einen optisch faszinierenden und technisch realistischen Ausblick auf den Fernverkehrs-Lkw von morgen. In zehn Jahren könnten Lkw auf den Autobahnen autonom fahren. Die Transport-Effizienz wird gesteigert, der Verkehr für alle Teilnehmer sicherer, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen weiter reduziert. Mercedes-Benz vernetzt dafür bestehende Assistenzsysteme mit weiterentwickelter Sensorik zum „Highway Pilot“-System und ermöglicht schon heute das autonome Fahren bei realistischen Geschwindigkeiten und im echten Verkehrsgeschehen auf der Autobahn.

Als erster autonom fahrender Lkw weltweit demonstrierte der Future Truck 2025 seine faszinierenden Fähigkeiten bereits im Sommer 2014 mit Fahrten bei Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h in realistischen Verkehrssituationen auf einem Teilstück der Autobahn A14 in Magdeburg.

Die Technik von morgen ist bei Daimler Trucks bereits Realität. Der Mercedes-Benz Future Truck 2025 bedeutet eine Revolution in Effizienz, Sicherheit und Vernetzung, eine Revolution für Straßenverkehr und Infrastruktur, für den Fahrerberuf und das Speditionsgewerbe. Es handelt sich bei ihm nicht um einen neuen Lkw, sondern um das entscheidende Element im vernetzten Transportsystem der Zukunft. Entwickelt im Rahmen der Initiative Shaping Future Transportation von Daimler Trucks, um Ressourcen zu schonen und Emissionen aller Art zu reduzieren. Gleichzeitig ist das Ziel höchstmögliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Vernetzung mit intelligentem Daten-Mangement für maßgeschneiderte Fahrzeug- und Dienstleistungslösungen erheblich zu steigern.

Quelle: NGO

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Zwei Millionen schwere Vorderachsen im Mercedes-Benz Werk Kassel gefertigt
Brummi Nachrichten
- 1987 startete mit einer neuen Vorderachsgeneration der Vorgänger der heutigen Baureihe
- Seit 1997 nahezu alle Achsen mit Scheibenbremsen ausgerüstet
- Dr. Frank Reintjes: "Die Robustheit und Langlebigkeit unserer Achsen sind Beweis für die hohe Qualität, die wir vom ersten bis zum letzten Produktionsschritt jeden Tag liefern."

Produktionsjubiläum im Mercedes-Benz Werk Kassel: Heute wurde am Standort die zweimillionste schwere Lkw-Vorderachse gefertigt. In einer Feierstunde über Mittag wurde dies zusammen mit der Früh- und Spätschicht gewürdigt. In diesem Rahmen sagte Dr. Frank Reintjes, Leiter Global Powertrain and Manufacturing Engineering Daimler Trucks: "Zwei Millionen Vorderachsen aus Kassel - daran sieht man, wie erfolgreich die Produkte aus unserem Werk in Nordhessen sind. Die Robustheit und Langlebigkeit unserer Achsen sind Beweis für die hohe Qualität, die wir vom ersten bis zum letzten Produktionsschritt jeden Tag liefern."

Bereits 1970 begann die Achsproduktion für Nutzfahrzeuge im Mercedes-Benz Werk Kassel. 1987 startete mit einer neuen Vorderachsgeneration der Vorgänger der heutigen Baureihe. In diesen 28 Jahren wurden nun zwei Millionen Stück gebaut. Die schweren Vorderachsen werden heute in Lkw wie dem Actros oder auch in Baustellenfahrzeugen wie dem Arocs eingesetzt.

Anfangs waren die gefertigten Vorderachsen aus dem Mercedes-Benz Werk Kassel komplett mit Trommelbremsen ausgestattet. Seit 1996 wurde zügig auf Scheibenbremsen umgestellt. Bereits 1997 waren nahezu alle der ausgelieferten Achsen mit Scheibenbremsen versehen. Lediglich für Baustellenfahrzeuge wurden noch Achsen mit Trommelbremsen gebaut. Vorteil der Scheibenbremse ist die Temperaturunempfindlichkeit und damit kein Nachlassen der Bremswirkung durch Überhitzung. An der Vorderachse vermeidet die Scheibenbremse das Schiefziehen der Achse und sorgt für eine gute Spurhaltung. Zudem verfügt sie über bessere Selbstreinigungsfähigkeit: die Abfuhr von Bremsbelagstaub ist deutlich besser als bei Trommelbremsen.

Heute ist das Mercedes-Benz Werk Kassel das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeugachsen innerhalb der Daimler AG. Ludwig Pauss, Standortleiter Mercedes-Benz Werk Kassel: "In den letzten Jahren hat sich die Achsproduktion rasant verändert. Die Ansprüche an unsere Aggregate in Puncto Sicherheit und Verbrauch sind stetig gewachsen. Mit neuer Technik hat die Komplexität des Bauteils immer weiter zugenommen. Präzises und exaktes Arbeiten sind notwendig, um Produkte zu fertigen, die den hohen Belastungen Stand halten und gleichzeitig Spaß beim Fahren garantieren. Das gelingt uns hier in Kassel seit Jahren mit einer motivierten und qualifizierten Belegschaft."

Im Mercedes-Benz Werk Kassel arbeiten aktuell rund 3.000 Beschäftigte, davon rund 100 in der Montage der schweren Vorderachse. 2014 wurden am Standort über 540.000 Achsen, 200.000 Gelenkwellen, sowie 90.000 Achsgetriebe gefertigt.

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Daimler eröffnete maßgeschneidertes Logistikzentrum in Guangzhou, Chi
Brummi Nachrichten

Dank der Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Guangzhou, hat Daimler Northeast Asia Parts Trading and Services Co., Ltd. (DPTS), einen weiteren Meilenstein in China erreicht. DPTS ist verantwortlich für die After-Sales-Logistik von Mercedes-Benz Pkw, Vans und Lkw in China.

Das neue Warenlager ermöglicht eine noch effizientere Distribution von Ersatzteilen an Kunden in ganz China. Es ist bereits Daimlers zweites maßgeschneidertes im Land und bildet zusammen mit fünf weiteren Lagerhäusern in Peking, Shanghai, Kunshan, Chengdu und Yangzhou ein dichtes Netzwerk.

Das neue Logistikzentrum in Guangzhou ist 36.000 Quadratmeter groß, womit DPTS nun insgesamt eine Lagerhauskapazität von rund 170.000 Quadratmetern vorweisen kann. In den Warenlagern werden mehr als 53.000 verschiedenartige Teile gelagert, die bei Bedarf noch am selben Tag bis zu 4000 Kilometer transportiert und ausgeliefert werden können. Die sechs Logistikzentren liefern mehr als 3,5 Millionen Teile pro Jahr an Händler in ganz China. DPTS versorgt derzeit 325 Mercedes-Benz Pkw-Betriebe sowie weitere 52 Mercedes-Benz Van- und 34 Lkw-Händler in196 Städten. Dabei wird ein Service-Level von über 96 Prozent (bestellte Teile, die direkt auf Lager sind) erreicht.

DPTS stellt die gesamten Logistikprozesse für After-Sales-Teile in China unter einem Dach bereit. Seit der Gründung im November 2008 hat das Unternehmen seine regionalen Aktivitäten ausgeweitet: Lagerhäuser an strategisch wichtigen Punkten im Land wurden eingerichtet. Im Jahr 2010 erhielt DPTS vom TÜV SÜD das Zertifikat VDA 6.2. Diese Norm steht für effiziente und transparente Prozesse, von denen Kunden und Händler profitieren. DPTS ist Teil des weltweiten Daimler Logistiknetzes, dessen Dreh- und Angelpunkt das Global Logistics Center in Germersheim ist, das größte Lager für automobile Ersatzteile weltweit.

Quelle: Daimler AG

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Logistiksoftware optimiert Auslastung
Brummi Nachrichten

Während der Wartung an den Mobilfunkantennen herrscht 25 m unterhalb Funkstille – das Start-Stop-System der Gerken Lkw-Arbeitbühne hat den Motor abgeschaltet und spart wertvollen Kraftstoff ein.

MEERBUSCH (ABZ). - Die Einsparung von Kraftstoff zur Schonung der Umwelt wurde bei Gerken Arbeitsbühnen schon immer großgeschrieben. Durch den Einsatz einer speziellen Logistiksoftware zur Optimierung der Auslastung der Gerken Tieflader-Flotte konnten hier bereits deutliche Kraftstoffeinsparungen erzielt werden. Der Einsatz von Hybrid-Maschinen sorgte für weitere Emissionsreduzierung, ebenso wie die softwaregestützte Verbrauchsauswertung der Tieflader, deren Fahrer eine Schulung zur kraftstoffsparenden Fahrweise absolviert hatten.

Im Bereich der Lkw-Arbeitsbühnen war das Einsparpotenzial in den letzten Jahren vergleichsweise gering. So setzte sich Gerken das Ziel, auch bei Lkw-Arbeitsbühnen Sparpotenziale auszuloten. Warum sollte bei einer Lkw-Arbeitsbühne nicht auf die gleiche Art Dieselkraftstoff gespart werden können wie bei einem modernen Pkw. Die Gerken-Techniker begannen mit der Entwicklung einer praxisnahen Lösung, ebenso wurde die Idee an Ruthmann herangetragen. Als einer der führenden Hersteller von Hubarbeitsbühnen nahm er den Gedanken dankbar auf – mit dem Ziel, ein solches Start-Stop-System nach erfolgreicher Testphase in die Serienfertigung zu übernehmen. Schon bald konnten die Gerken-Techniker eine praxistaugliche Lösung präsentieren, die sich im halbjährigen Feldversuch in zehn Gerken-Großgeräten mit Arbeitshöhen über 40 m hervorragend bewährte. Bislang lief während eines Einsatzes der Motor der Lkw-Arbeitsbühne kontinuierlich, um auf Steuerbewegungen aus dem Arbeitskorb reagieren zu können. Selbst wenn der Arbeitskorb nicht bewegt wurde, produzierte der Antrieb vermeidbare Emissionen.

Mit dem neuen Start-Stop-System schaltet der Bordcomputer 15s nach der letzten Bewegung des Arbeitskorbes den Motor so lange ab, bis wieder eine Bewegungsanforderung durch den Bediener erfolgt. Eine permanente Überwachung der Systeme insbesondere der Starterbatterien, gewährleistet den störungsfreien Betrieb. "Wir sind sehr stolz darauf, dieses System bis zur Serienreife entwickelt zu haben", so Christian Gerken, Geschäftsführer der Gerken Arbeitsbühnenvermietung. "Mir war es schon immer ein Dorn im Auge, dass Kraftstoff verschwendet und die Umwelt belastet wird, wenn der Dieselmotor permanent läuft."

Mit dem neuen System wird nun ein System im Markt etabliert, das die Umwelt aktiv schützt und besonders bei zeitintensiven Einsätzen den Spritverbrauch merklich reduziert.

Quelle: Allgemeine Bauzeitung

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Lkw droht Sperrung der Zufahrt zur A 45
Brummi Nachrichten
Lüdenscheid - Statische Probleme der Autobahnbrücke Sterbecke führen voraussichtlich zur Sperrung der Auffahrt Lüdenscheid-Nord für Lkw in Fahrtrichtung Dortmund.

Die entsprechende Information des Landesbetriebes Straßen NRW ist demnächst Thema in der Lüdenscheider Politik. In die nächste Sitzung des Hauptausschusses am Montag, 23. März (17 Uhr, Ratssaal, öffentlich) werde wegen der Brisanz des Themas auch ein Vertreter von Straßen NRW eingeladen, heißt es in einem Schreiben an die Fraktionschefs im Lüdenscheider Rat.

Problem ist der Beschleunigungsstreifen

Problem der Auffahrt ist, dass der Beschleunigungsstreifen bereits auf der Talbrücke Sterbecke liegt. Beim Einfädeln der Lkw könne daher nicht vermieden werden, dass zwei Fahrzeuge parallel auf der Brücke fahren. Einzige Möglichkeit, dies zu unterbinden, sei die Sperrung der Auffahrt für Lkw.

Eine Befristung der Sperrung beziehungsweise eine Verlegung des Beschleunigungsstreifens ist nicht abzusehen. Ein Sanierungsbeginn für die Sterbecke-Talbrücke ist nicht festgelegt.

Erhebliche Auswirkungen auf die Innenstadt

In einer ersten Einschätzung werden erhebliche Auswirkungen bis in die Lüdenscheider Innenstadt erwartet. Direkt berührt sind aber die Unternehmen im Lüdenscheider Norden wie am Freisenberg und am Römerweg, aber auch das interkommunale Gewerbegebiet bei Heedfeld oder in Schalksmühle am Ramsloh. Als Umgehung der Sperrung könnten Lkw auch zunächst Richtung Frankfurt auf die Sauerlandlinie fahren, um dann auf der chronisch überlasteten Brunscheider Straße in Lüdenscheid-Mitte wieder Richtung Dortmund zu wenden.

Massive Zusatzbelastung auch für Heedfeld

Genauso problematisch dürfte das Ausweichen über Heedfeld und Rummenohl sein, um in Hagen-Süd auf die A 45 zu kommen, was zu einer massiven Zusatzbelastung für beide Ortschaften führen würde. Selbst Lkw-Verkehr, der von Westen nach Lüdenscheid kommt, um auf die Autobahn zu gelangen, dürfte dann die B 54 im Volmetal bis Hagen dem Umweg über Lüdenscheid-Mitte vorziehen.  - von Florian Hesse

Quelle: Come-on


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Shell eröffnet erste LNG-Tankstelle für Lkw in Europa
Brummi Nachrichten
Shell hat heute ihre erste europäische Lkw-Tankstelle für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in den Niederlanden eröffnet.

Die Station in Rotterdam Waalhaven liegt an einer von Schwerlastverkehr stark befahrenen Transitstrecke, die von den Niederlanden über Belgien und Frankreich bis ins deutsche Ruhrgebiet reicht.

Flottenbetreiber interessieren sich vermehrt für LNG anstelle von Diesel, weil es auf der Langstrecke zu Kostenvorteilen führen kann. LNG verbrennt ärmer an Schwefel, Rußpartikeln und Stickoxiden als Diesel und kann helfen, Treibhausgasemissionen zu senken.

Die neue Station hat eine Kapazität von 70.000 Litern LNG, was ausreicht, täglich rund 170 Lkw zu betanken. Zu den ersten Kunden zählen das Entsorgungsunternehmen SUEZ Environnement NL, Vos Logistics und ABS Trucking.

"Es freut mich zu sehen, daß Kunden ihre Lkw nun mit LNG an dieser Shell Station betanken - neben unseren anderen Kraftstoffen, wie FuelSave Diesel und das ebenfalls auf Erdgas basierende GTL Fuel", sagte Giorgio Delpiano, General Manager bei Shell im Bereich Commercial Fleet. "Wir freuen uns, die Entwicklung einer sicheren und kosteneffizienten LNG-Betankungstechnologie voranzutreiben."

Da die Nachfrage nach LNG wächst, plant Shell, weitere LNG-Stationen in den Niederlanden zu eröffnen. In Kürze soll der Kraftstoff aus dem neuen "Break Bulk"-Terminal bezogen werden, das im Rotterdamer Hafen von einem Joint-Venture der Unternehmen Gasunie, Vopak und OMV gebaut wird.

Lauran Wetemans, General Manager von Shell Downstream LNG, sagte: "LNG ist eine interessante Option für Flottenbetreiber. Wir erwarten, daß LNG künftig einen größeren Anteil im Kraftstoffmix haben wird, und wir arbeiten weiter mit Herstellern, Kunden und politischen Entscheidern daran, LNG als Kraftstoff-Alternative im Markt zu etablieren."

Ergänzende Hinweise

Shell ist der erste Kunde der neuen Infrastruktur für LNG-Kraftstoff, deren Aufbau im Juli 2014 vom GATE-Terminal ("Gas Access to Europe"), einem Joint-Venture der Unternehmen Gasunie, Vopak und OMV, angekündigt wurde. Das Terminal soll 2016 den Betrieb aufnehmen. (Hier finden Sie weitere Informationen zur LNG-Terminal-Erweiterung in Rotterdam)

Shell eröffnete ihre erste LNG-Tankstelle 2013 im kanadischen Calgary; in Edmonton ist dort mittlerweile eine zweite in Betrieb.
Shell hat mit TravelCenters of America LLC vereinbart, ein Netz von LNG-Tankstellen für den Schwerlastverkehr entlang des US-Fernstraßensystems aufzubauen. Die erste dieser Stationen wurde im Mai 2014 im kalifornischen Ontario eröffnet.

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Goodyear Dunlop will stärker auf Fulda-Lkw-Reifen setzen
Brummi Nachrichten
Goodyear Dunlop will im Bereich Nutzfahrzeuge in diesem Jahr und darüber hinaus wieder verstärkt auf die deutsche Traditionsmarke Fulda setzen. Wie Michael Locher, Leiter Marketing Nutzfahrzeugreifen bei Goodyear Dunlop in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erläutert, gehe es dabei nicht um einen Strategiewechsel; die Marken Goodyear und Dunlop waren und sind die Premiummarken des Herstellers, auch bei Lkw. Dennoch registriere man eine nicht unerheblich wachsende Nachfrage nach Reifen aus dem Qualitätssegment, „zu der gerade Fulda-Reifen mit ihrem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis gut passen; unsere Kundschaft wächst“.

Quelle: Reifenpresse
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A4: Zwei neue Lkw-Rastplätze am Jagdbergtunnel geplant
Brummi Nachrichten
Westlich des Jagdbergtunnels sollen zwei neue Lkw-Rastanlagen in beiden Fahrtrichtungen der A4 gebaut werden.

Am Ostportal des Jagdbergtunnels sieht man, wie der Rückbau der alten A4 im Leutratal voran geht. Foto: Peter Michaelis

Am Ostportal des Jagdbergtunnels sieht man, wie der Rückbau der alten A4 im Leutratal voran geht. Foto: Peter Michaelis
Magdala. Elf von 24 Stunden on tour müssen Fernfahrer ruhen. Das Gesetz über Lenk- und Ruhezeiten ist in seinen Vorschriften eindeutig. Wer zu wenig rastet, riskiert Strafe. Mitunter aber müssen die Kraftfahrer lange suchen, ehe sie an den Autobahnen einen Platz für ihren Truck finden. Deswegen soll auch der umverlegte Abschnitt der A4 westlich des Jagdbergtunnels noch mit zwei weiteren Rastanlagen ausgestattet werden, deren Plätze vor allem Lkw-Fahrern vorbehalten sind. In Fahrtrichtung Frankfurt soll eine Rastanlage südwestlich von Magdala entstehen, genau zwischen den beiden Teilen des Lärmschutzwalls, den die Stadt Magdala bereits aufschütten ließ. In der Gegenrichtung sollen die Stellplätze südlich von Göttern gebaut werden, ebenfalls direkt an der neuen Trasse. Beide Anlagen, sagt Magdalas Bürgermeister Mario Haßkarl, werden aussehen wie die Parkplätze „Am Habichtsfang“, zwischen den Anschlussstellen Mellingen und Weimar: mit jeweils 21 Stellflächen für Sattelzüge et cetera und weiteren 30 Pkw-Parkplätzen. Die Rastanlagen werden mit Toiletten ausgestattet sein. Gastronomische Einrichtungen sind nicht geplant. Zumindest in das Genehmigungsverfahren der Rastanlage Richtung Frankfurt ist die Stadt Magdala eingebunden. Wann mit einem Baubeginn zu rechnen ist, weiß der Bürgermeister aber nicht.

Haßkarl geht aber davon, „dass vor 2017 diesbezüglich nichts passiert“. Bis dahin könnte die Stadt auch noch einige Schritte vorankommen im Bau ihrer Lärmschutzwälle. Geplant ist, die Ortslage Magdala auch vor dem Lkw-Rastplatz abzuschotten, dazu müsste also ein kleiner zusätzlicher Wall aufgeschüttet werden. Knapp 80 Prozent der Wallanlage, in der Abraummassen von der Krankenhausbaustelle in Jena und von der Möbelhausbaustelle Issertstedt verarbeitet sind, sind schon fertiggestellt.

Wie weit der Erdhügel in Richtung Westen gezogen werden sollen, steht noch nicht fest. „Wir hatten eigentlich vor, den Wall bis Ottstedt durchzuziehen“, sagt Haßkarl. Im Moment aber gestalte sich der dafür nötige Grundstückstausch als schwierig. Wie sich die Einwohner Ottstedts mehrheitlich zur Verlängerung des Walls positionieren, soll bald auf einer Einwohnerversammlung im April weiter diskutiert werden.

Quelle: THüringische Landeszeitung
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Lkw-Navigation für das Ruhrgebiet wird vorgestellt
Brummi Nachrichten
ESSEN - Ein Bus kommt nicht um die Altstadt-Ecke, ein Schwertransporter nicht unter der Brücke durch - das passiert selbst mit Navi. Mit ihrer eigenen Ortskenntnis sorgen Ruhrgebietskommunen für bessere Routen.

Ein neues Navigationssystem für schwere Lastwagen stellen die Wirtschaftsförderung metropoleruhr und der Regionalverband Ruhr am Donnerstag Nachmittag in Essen vor.

Das System soll dazu beitragen, dass große Fahrzeuge nicht mehr in verwinkelten Stadtgebieten stecken bleiben. In normalen Navigationssystemen sind solche Viertel nicht ausdrücklich als ungeeignet für Lastwagen oder Busse gekennzeichnet.

Lastwagen-Navis, die es schon gibt, werden nach Expertenangaben noch wenig genutzt und kennen auch nicht jeden Engpass. Weil der Aufwand für die Hersteller groß ist, haben sich Kommunen im Ruhrgebiet zusammengetan und mit der eigenen Ortskenntnis bei der Weiterentwicklung geholfen.

Sie protokollierten genauestens ihre örtlichen Verhältnisse und gaben daraus abgeleitete Vorrangrouten für Lkw an die Kartenentwickler weiter. Das Ergebnis sei jetzt marktreif, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Quelle: WA


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Daimler beteiligt sich an Lang-Lkw-Studie “Gigaliner”
Brummi Nachrichten
Lang-Lkw.

Das Land Baden-Württemberg hat bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Nutzung von rund 350 Kilometern für den Feldversuch mit Lank-Lkw beantragt. Gleichzeitig werden Daimler und das Land bei einer begleitenden Studie zusammenarbeiten, um die Verbrauchs- und CO2-Effizienz von überlangen Lastwagen im realen Einsatz zu untersuchen.

Eckdaten “Giga-Liner”

Ende 2014 hatte Daimler beim Verkehrsministerium Baden-Württemberg konkrete Transportverbindungen für die Nutzung mit Lang-Lkw beantragt, mit denen jährlich 3,2 Millionen gefahrene Kilometer eingespart und rund 3.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden könnten. Lang-Lkw haben eine Länge von 25,25 Meter und sind damit 6,5 Meter länger als herkömmliche Lkw-Gespanne. Das maximal zulässige Gesamtgewicht bleibt mit 40 Tonnen unverändert.

Erste Ergebnisse

Ein erster Zwischenbericht des bis 2016 laufenden Feldversuchs kommt zu dem Ergebnis, dass die so genannten Gigaliner die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent senken. Am Feldversuch beteiligen sich bereits die Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Quelle: Auto


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BMW will Elektro-Lkw zur Werksversorgung einsetzen
Brummi Nachrichten

Der Automobilhersteller BMW und der Logistikdienstleister Scherm wollen einen vollelektrischen 40-Tonnen-Lkw zur Produktionsversorgung des Werkes München einsetzen.

Der vollelektrische 40-Tonnen-Lkw des Herstellers Terberg soll zur Werksversorgung bei BMW eingesetzt werden

Der vollelektrische 40-Tonnen-Lkw des Herstellers Terberg soll zur Werksversorgung bei BMW eingesetzt werden

Foto: BMW/Terberg

München. Gemeinsam mit dem Logistikpartner Scherm will der Automobilhersteller BMW ab diesem Sommer einen rein elektrisch betriebenen, 40 Tonnen schweren Lkw im Stadtgebiet einsetzen. Das gab das Münchner Unternehmen heute in einer Pressemitteilung bekannt. Damit sei der Münchner Konzern der erste Automobilhersteller in Deutschland, der einen Elektro-Lkw in dieser Größe für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutze, so BMW.

Das Zugfahrzeug mit Straßenzulassung des Herstellers Terberg soll ab dem Sommer für Just-in-Time-Materialtransporte im Kurzstreckenbereich zum Einsatz kommen. Achtmal täglich pendelt der Elektro-Lkw dann zwischen dem Logistikunternehmen Scherm und dem BMW-Werk München und bewältigt eine einfache Strecke von knapp zwei Kilometern.

CO2-Einsparung von 11,8 Tonnen

Durch den alternativen Antrieb ist der Lkw laut BMW CO2-neutral, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt unterwegs. Das zeige sich auch in der Gesamtbilanz im Vergleich zu einem Lkw mit Dieselmotor: 11,8 Tonnen CO2 spare der emissionsfreie Laster jährlich ein, so die Münchner.

„Vor knapp zwei Jahren haben wir mit der Marke BMW i nachhaltige Mobilität auf die Straße gebracht. Mit dem rein elektrisch angetriebenen Lkw verdeutlichen wir, dass wir kontinuierlich an innovativen Lösungen arbeiten und uns auch Herausforderungen im Logistikbereich stellen“, sagt Hermann Bohrer, Leiter des BMW-Werkes München: „Deshalb freuen wir uns sehr über die Kooperation mit Scherm.“

Sechsstelliger Betrag investiert

BMW und Scherm investieren zusammen einen sechsstelligen Betrag in das Pilotprojekt, das zunächst auf ein Jahr angelegt ist. Bewährt sich das Fahrzeug auch im Alltag, streben die beiden Partner an, das Projekt auszuweiten. „Nach langer Suche haben wir nun eine Lösung für Elektromobilität im Transportbereich gefunden“, sagt Rainer Zoellner, Projektleiter „E-Lkw“ bei der Scherm-Gruppe: „Wir sind uns sicher, dass wir zusammen mit der BMW Group wertvolle Erfahrungen im Pilotprojekt sammeln werden.“

Quelle: Verkehrs Rundschau
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So bedroht der LKW-Verkehr unsere Straßen
Brummi Nachrichten
Deutschlands Straßen sind in einem schlechten Zustand, viele Brücken gesperrt. Eine Sanierung ist nötig, denn Entlastung wird es nicht geben. Im Gegenteil: Der Verkehr wird noch kräftig zunehmen.

Das deutsche Verkehrsnetz, einst eines der besten der Welt, zerfällt. 20 Prozent der Autobahnen sind nach Angaben des Lobby-Verbandes "Pro Mobilität" in einem schlechten Zustand, bei den Bundesstraßen sind es fast 40 Prozent und bei den Brücken mit 46 Prozent sogar fast die Hälfte.

Eine gute Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die stern-Grafik zeigt: Laut Prognosen wird der Verkehr bei uns bis zum Jahr 2030 kräftig zunehmen. Nur zu Fuß werden Wege immer seltener zurückgelegt. Das dürfte die geschundenen Straßen unserer Republik allerdings nur bedingt entlasten. Wir müssen dringend umdenken und investieren. Sonst setzen wir unseren Wohlstand aufs Spiel.

Quelle: STERN


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Ein Spendentruck für Help4kids
Brummi Nachrichten
Volvo Truck Center Nord unterstützt das ehrenamtliche Engagement von Rolf Stenzel

Hamburg-Othmarschen - Das Volvo Group Truck Center Nord engagiert sich für soziale Belange und stellt der Organisation "help4kids" für einen Monat einen Renault Midlum 220.20 08 mit Kofferaufbau und Ladebordwand zur Verfügung, mit dem Sachspenden im Hamburger Stadtteil Othmarschen eingesammelt und ins polnische Posen gebracht und werden. Rolf Stenzel, Organisator der Reise und Begründer von "help4kids", nahm die Fahrzeugschlüssel aus Händen von Christoph Huber, Geschäftsführer im Volvo Group Truck Center Nord, entgegen.

"Es ist uns eine Ehre, die gute Sache von Herrn Stenzel mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen", sagte Christoph Huber bei der Übergabe im Gebrauchtwagen-Center der Volvo Trucks Gruppe, zu der auch Renault Trucks gehört. Mit dem 7,5 Tonner werden warme Decken, gebrauchte Kleidung, aber auch Geschirr, Gläser oder Bettwäsche in die Region von Posen transportiert, wo Rolf Stenzel seit einigen Jahren das Kinderheim "Dom Dziecka Gora" in Jaraczewo, zwei kleine Dorfschulen und eine weitere Schule für behinderte und nicht behinderte Kinder in Jarocin unterstützt. Bei der nun anstehenden Tour werden auch eine Behindertenwerkstatt und ein Heim mit über 100 psychisch erkrankten Erwachsenen bedacht.

Die 1500 Kilometer lange Tour fährt der 65-jährige wie immer selbst - nur eine Begleitung; ein Portugiese, der sich eigens dafür Urlaub nimmt - leistet ihm Gesellschaft. Sein ehrenamtliches Engagement startete Stenzel vor vielen Jahren bei der großen Oderflut, lange Jahre war er daraufhin beim Arbeiter-Samariter-Bund für die Russland-Hilfe engagiert, bevor er sich Anfang 2015 mit "help4kids" eine eigene Struktur aufbaute und auf die Umgebung Posens konzentrierte. Alle Gebrauchtwaren, die er stets persönlich abholt, lagern in seinem Keller und werden von ihm begutachtet, sortiert und ordentlich in Kartons verpackt. Stenzel weiß, dass er auf seine Unterstützer zählen kann: "Es gibt nichts, was nicht gebraucht wird." Kleidung für Teenager etwa, ist aktuell sehr gefragt, aber es gibt auch einen großen Bedarf an Schuhen. 

Etwa 250 Bürger zählen zu den Spendern, darunter rund 90, die "help4kids" regelmäßig versorgen. Zu vielen hat Stenzel ein persönliches Verhältnis aufgebaut, und über den persönlichen Kontakt zur Familie Huber kam er schließlich auch an das Spenden-Fahrzeug. "Das Auto ist eine tolle Sache", freut sich Stenzel, doch den Sprit und die Mautgebühren zahlt er nach wie vor aus eigener Tasche.

Das Volvo Group Truck Center Nord hat deshalb auch die Versicherung für den Renault Midlum übernommen und zahlt die Steuern und die TÜV-Gebühren. Das Brunstorfer Unternehmen Thomsen beschriftete das Fahrzeug für die Reise kostenlos.

Stenzel ist dieses Mal nur wenige Tage unterwegs, am kommenden Montag, seinem 66. Geburtstag, möchte er zurück sein. Gut möglich, dass ihm das Volvo Group Truck Center ein kleines Geburtstagsgeschenk macht - und ihm den Renault Midlum nun öfters zur Verfügung stellen wird.

Rolf Stenzel kooperiert eng mit dem Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e.V, unter dessen Adresse auch ein Spendenkonto eingerichtet ist:

Spendenkonto:
Kennwort: "Gora"
IBAN: DE14 2001 0020 0044 4472 09

PR

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Joachim Drees soll neuer MAN-Truck-Chef werden
Brummi Nachrichten

Der ehemalige Daimler-Manager löst Anders Nielsen ab. Der Vertrag mit Sales-Vorstand Heinz Jürgen Löw wird bis 2021 verlängert.


Joachim Drees

München. Der Aufsichtsrat der MAN Truck & Bus AG hat Joachim Drees zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) des Münchner Nutzfahrzeugherstellers bestellt. Der 50jährige übernimmt vom 1. April 2015 an das Amt von Anders Nielsen, der künftig bei der Volkswagen AG das Business Development im Konzernbereich Nutzfahrzeuge verantworten wird. Zudem hat der Aufsichtsrat eine Vertragsverlängerung mit Heinz Jürgen Löw (50 Jahre), Vorstand Sales & Marketing, bis 2021 beschlossen.

Joachim Drees war zuletzt Finanzvorstand der Drees & Sommer AG, Stuttgart. Zuvor war er sechs Jahre als Partner einer britischen Beteiligungsgesellschaft in London tätig. Nach seinem Studium an der Universität Stuttgart sowie der Portland State University verantwortete er rund zehn Jahre lang leitende Funktionen sowohl bei der Daimler Truck Group als auch bei Mercedes-Benz Lkw.

Vom 1. April 2015 an wird er als CEO die MAN Truck & Bus AG führen, mit einem Umsatz von rund 8,4 Milliarden Euro und 36.500 Beschäftigten das größte Unternehmen der MAN Gruppe.

Anders Nielsen, seit 1. September 2012 Vorstandssprecher der MAN Truck & Bus AG, wechselt zum 1. April 2015 zum Mutterkonzern der MAN Gruppe, der Volkswagen AG. Im Konzernbereich Nutzfahrzeuge wird er das Business Development aufbauen und leiten. In dieser Funktion berichtet er an Andreas Renschler, Vorstand Nutzfahrzeuge der Volkswagen AG

Quelle: Verkehrs-Rundschau
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Volkswagen will 'bester und profitabelster' Lkw-Bauer werden
Brummi Nachrichten
Volkswagen will mit seiner Lkw-Sparte gemeinsam mit MAN und Scania in allen Bereichen am Branchenprimus Daimler vorbeifahren. "Langfristig wollen wir der beste und profitabelste Truck-Anbieter der Welt werden", sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Donnerstag zur Bilanzvorlage in Berlin. Auf lange Sicht soll die Nutzfahrzeug-Allianz mindestens 850 Millionen Euro an Synergien heben und mit einem Baukastensystem nach Vorbild der Pkw-Sparte produzieren.

Dazu muss aber noch einiges getan werden: "Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten alle notwendigen Entscheidungen treffen, sowie die organisatorischen und personellen Voraussetzungen dafür schaffen, um unsere Ziele zu erreichen", sagte Winterkorn.

Quelle: Finanztreff
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Mehr Platz für Lkw auf A 57-Rastanlage
Brummi Nachrichten
Dormagen: Mehr Platz für Lkw auf A 57-Rastanlage

Wenn die normalen Parkbuchten voll besetzt sind, stellen die Fahrer ihre Lastwagen oft auch in den Zu- und Abfahrten sowie auf den Straßen auf der Raststätte selbst ab, was verboten ist.

Der Landesbetrieb Straßen NRW will im nächsten Jahr die Autobahnraststätte Nievenheim-Ost erweitern. Der Grund ist, dass landesweit Stellplätze für Lastwagen fehlen. In Nievenheim sollen dann 75 statt wie bisher 30 Lkw Platz finden.

Ab dem späten Nachmittag rollen die Lastwagen heran und suchen auf den Rastanlagen einen Stellplatz. Am Abend sind diese so voll, dass viele Brummi-Fahrer sogar verbotenerweise in Ein- und Ausfahrten der Rastplätze ihre Wagen parken. 2003 waren die überlasteten Anlagen auf den deutschen Autobahnen Thema im Bundesverkehrsministerium. Jetzt tut sich endlich konkret etwas. Für Nievenheim bedeutet das, dass im kommenden Jahr die Erweiterung des Rastplatzes Ost in der Fahrtrichtung Köln - Krefeld begonnen werden soll. Die Bauzeit liegt zwischen einem und anderthalb Jahren. Kosten: rund 4,8 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

Athanasios Mpasios von Straßen NRW wird in der kommenden Woche Optimismus versprühen, wenn er den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses die Pläne für eine Erweiterung vorstellt. Denn die Vorarbeiten sind weit gediehen, nur ein Szenario könnte das Vorhaben noch verzögern: "Wenn die Archäologen dort fündig werden." So wie vor ein paar Jahren, als zum Spatenstich einer Ortsumgehung in der Nähe der Bagger auf einen römischen Sarkophag stieß und die Baustelle zwei Monate ruhte, wie er erzählt. Die Rahmenbedingungen stimmen, so Mpasios, denn es besteht keine Pflicht, eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu machen, statt eines zeitraubenden Planfeststellungsverfahrens können einzelne Genehmigungen eingeholt werden, und beim Thema Grunderwerb sind die Verhandlungen mit zwei von drei Eigentümern positiv abgeschlossen worden.

Täglich passieren diesen Bereich rund 69 000 Fahrzeuge in beide Richtungen, das hat eine Zählung 2010 ergeben. Davon sind rund 6100 Lastwagen. In einer Prognose für 2020 ist die Rede von 103 600 Fahrzeugen, die den Teilabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Süd und dem geplanten Anschluss Delrath befahren. Zwischen den Ausfahrten Dormagen und Worringen sind es dann noch 91 800 Fahrzeuge.

Die Verkehrsplaner haben insgesamt fünf Varianten für den Ausbau der Ratsstätte Nievenheim-Ost untersucht. Wesentliche Kriterien waren eine deutliche Erhöhung der Stellplätze für Lkw und ein möglichst geringer Flächenverbrauch. Die favorisierte Variante überzeugt durch ihre Kompaktheit, Beeinträchtigung auf das Umfeld sind dort am geringsten. Dort kann die Zahl der Stellplätze für Autos von 48 auf 86 erhöht werden und für Lkw von heute 30 au dann 75. Ferner sollen fünf Busse und drei Pkw-Gespanne Platz finden.

Für den städtischen Planungsamtsleiter Gregor Nachtwey eine gute Entwicklung. Er weist noch auf eine Besonderheit hin: "Viele Lkw-Fahrer stellen sich auch in die Gewerbegebiete von Hackenbroich und St. Peter, weil sie einfach auf den Rastplätzen nichts finden. Das ist dann für Anwohner schwierig, wenn laute Kühlaggregate laufen. Zudem gibt es dort ja keine Toiletten und Waschmöglichkeiten." In einer Stellungnahme wünscht die Stadt noch verlängerte Einfädelspuren auf die Autobahn.

Ursprünglich war vorgesehen, auch die gegenüberliegende Rastanlage, Nievenheim-West, zu erweitern. "Weil dort ein Landwirt eine Existenzgefährdung hat nachweisen können, haben wir diese Planung erst einmal beiseite gelegt", sagt Athanasios Mpasios.

Quelle: NGZ
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Gefährliche Eisplatten auf Lkw: Korbacher Firma steuert gegen
Brummi Nachrichten












Gegen Eis und Schnee: Jannik Kreten von der Firma Heinemann in Korbach entfernt Eis und Schnee mit einem Besen von der Plane eines Lkw. Ein Gerüst macht das möglich. Aber auch Leitern und Hightech kommen zum Einsatz. Fotos: Heinz

Korbach. Durch gefrorenes Wasser auf Planen und Lkw-Dächern bilden sich im Winter immer wieder Eisplatten in unterschiedlichen Größen.

Herunterfallende Eisplatten stellen eine große Gefahr für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer da. Tödliche Unfälle gibt es immer wieder.

Die Korbacher Speditionsfirma Heinemann hat darauf reagiert und kümmert sich aktiv um die Enteisung ihrer Lkw. Mit einem Enteisungswagen sowie speziellen Vorrichtungen befreit die Spedition ihre Lkw von Eis und Schnee, bevor die Fahrer aufbrechen. Hier kommt auch eine besondere Technik zum Einsatz: „Mit einem sogenannten Airbag-System wird die Plane angehoben, sodass das angesammelte Wasser ablaufen kann. In einen unter der Plane verbauten Schlauch wird vor Fahrtantritt Luft gepumpt. Dadurch wird die Plane angehoben und das Dach des Lkw wandelt sich vom Flach- in ein Spitzdach“, erklärt Jens Kreten, stellvertretender Speditionsleiter bei Heinemann. „Dadurch kann das angesammelte Wasser von der Plane abfließen und es bildet sich erst gar kein Eis.“

Laut Gesetz müssen Fahrzeuge vor Fahrtantritt von Eis und Schnee befreit sein, das gilt auch für Lkw. Oftmals steht Lkw-Fahrern aber bei Übernachtungen auf Rasthöfen keine Möglichkeit zur Enteisung zur Verfügung. Zwar gibt es an einigen Autobahn-Rasthöfen bereits Gerüste, die die Lkw-Fahrer zum Enteisen ihrer Fahrzeuge nutzen können. In Lohfelden oder Kirchheim sind solche Anlagen beispielsweise vorhanden. Von einerflächendeckenden Versorgung im Landkreis kann aber keine Rede sein. Aus diesem Grund gibt es bei Heinemann und anderen Speditionen sogenannte Enteisungsleitern, mit denen der Fahrer bis ans Dach seines Lkw heranreicht und dieses dann manuell von Eis und Schnee befreien kann.

Auch andere Speditionen im Landkreis kümmern sich mit Leitern, Gerüsten und technischem Gerät um die Enteisung ihrer Fahrzeuge. „Wir arbeiten auch mit dem Airbag-System. Außerdem sind bei uns noch spezielle Leitern und ein Gerüst im Einsatz. Ich habe selbst als Autofahrerin schon erlebt, dass Eisplatten von Lkw vor mir gefallen sind. Das ist verdammt gefährlich“, sagt Gabriele Giebel von der Speditionsfirma Giebel in Battenberg.

Noch sind Airbag-System und Enteisungs-Gerüste für Speditionen nicht vorgeschrieben. Giebel ist sich aber sicher, dass das bald kommen wird.

Quelle: HNA


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Dumme Ballerei mit dem Luftgewehr
Brummi Nachrichten
Dummheit wird bestraft: Im April 2014 vertrieb sich ein Lkw-Fahrer auf dem Autobahnparkplatz Speckhorn seine Langeweile mit Dosenschießen. Nun muss er 250 Euro Buße bezahlen.

Der Lkw-Fahrer war in den Osterferien gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn auf Tour gegangen. „Ich sehe den Jungen wegen meiner Arbeit ja sonst im Jahr fast gar nicht“, erinnerte sich der Angeklagte am Amtsgericht. Wegen des Sonntagsfahrverbotes machte das Duo Rast auf dem Parkplatz Speckhorn an der Autobahn 43. Doch dann brach die Langeweile aus. „Es ging mir darum, mit dem Jungen ein bisschen Spaß zu haben“, sagte der 35-Jährige. Nur deshalb habe er damals irgendwann sein Luftgewehr hervorgeholt, ein paar leere Dosen aufgestellt und mit seinem Jungen in abgewendeter Richtung zur Fahrbahn einen Schieß-Wettstreit veranstaltet. „Wir haben zwar damals extra darauf geachtet, dass wir niemanden gefährden können. Heute sehe ich aber ein, dass das etwas unbedacht war.“

Ein Autofahrer aus Marl, der auf dem Autobahnparkplatz gehalten hatte, hatte die Luftgewehrschießerei bei der Polizei angezeigt. Bei der Aufnahme der Personalien war den Beamten zudem aufgefallen, dass der Lkw-Fahrer (ein Promille) und der 14-Jährige (0,3 Promille) alkoholisiert waren. Mit Blick auf das Geständnis und fehlende Vorstrafen klappten Staatsanwaltschaft und Gericht die Akte ohne Verurteilung wegen eines Waffenrechtsverstoßes zu. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 250 Euro an den Kinderschutzbund vorläufig eingestellt.

Quelle: Recklinghäuser Zeitung
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Warum die Riesen-Lkw bei uns vielleicht niemals fahren
Brummi Nachrichten
Verkehrsminister Dobrindt glaubt unbeirrt an den Erfolg des Gigaliners. Doch vermutlich bleiben uns die überlangen Lkw erspart: Weder EU noch Experten sehen einen Nutzen

Gigaliner, Monsterrucks

Wenn der Monster-Truck einbiegt, sollte Radfahrer ihre Vorfahrt besser vergessen.© BMVBS

Neben der Auto-Maut verfolgt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ein weiteres umstrittenes Verkehrsprojekt: den Gigaliner. Beide sind ähnlich unbeliebt. Derzeit sind die Riesen-LKW als großer Feldversuch zugelassen. Dobrindt verspricht, der überlange LKW würde Sprit sparen und die Straßen entlasten. Sein Vorgänger Raumsauer schwärmte vom "Öko-Liner". Durchgesetzt hat sich dagegen das Wort "Monster-Truck".

Außer dem Bundesverkehrsminister scheint niemand die Riesen-Lkw zu mögen. Selbst die EU blockiert das Projekt. Bereits im vergangenen April hatte das Europaparlament Pläne des früheren EU-Verkehrskommissars Siim Kallas ausgebremst, sogenannte Gigaliner in der gesamten EU zuzulassen. Diese Entscheidung wurde in der vergangenen Woche bestätigt. Hauptgrund der Ablehnung ist das extreme Gewicht dieser Fahrzeuge, für das viele Straßen in Europa nicht geeignet sind. Politiker fürchten nun, dass, sollte die Monstertrucks erst einmal auf den Straßen rollen, die Verkehrswege auf die Bedürfnisse der Riesen angepasst werden müssten. Der Umbau würde Milliarden Euro an Steuergeldern verschlingen.

 

Mehr LKW-Verkehr

Während Dobrindt den Erfolg seines Projektes beschwört, hat sich eine Reihe von Verkehrsexperten gegen die Zulassung der Riesen-Lkw gewandt. Hauptargument gegen die bis zu 44 Tonnen schweren Brummis: Sie würden eine Rückverlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße auslösen.

Hauptvorzug der Grund der Gigaliner ist, dass sie deutlich kostengünstiger eingesetzt werden können als herkömmliche Lkw. In Relation zur Ladung sparen sie Sprit, doch vor allem sparen sie Lohnkosten ein: anstatt drei Fahrer benötigt man nur noch zwei. Dadurch könnten sie, so der Verkehrsexperte Hans-Paul Kienzler, einen Preisdruck auf das gesamte Transportgewerbe auslösen. Die Folge: "Wir haben ermittelt, dass durch den Einsatz von Lang-Lkw bis zu 35 Prozent der Verkehrsleistung des Einzelwagenverkehrs von der Schiene zurück auf die Straße verlagert werden würde", so Kienzler zur Allianz pro Schiene.

Auch die ökologische Unbedenklichkeit der Riesen-Brummis wird von den Kritikern angezweifelt. Verkehrswissenschaftler Claus Doll vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung: "Da es in der Praxis unter bestimmten Bedingungen zu Verlagerungen von der Schiene kommen wird, können Riesen-Lkw zu mehr statt zu weniger Kohlendioxid-Ausstoß führen."

Klimafreundlicher ist der Gigaliner nur, solange er das Transportvolumen anderer Lkw übernimmt. Tatsächlich muss aber von einem zusätzlichen Impuls und Wettbewerbsvorteil für den Lkw-Transport ausgegangen werden. Anstatt weniger Lkw wird es mit Gigaliner eher mehr Lastwagen auf den deutschen Straßen geben.

Quelle: STERN

 

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