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Brummi Online DE, die Welt der Fernfahrer. Forum, Fotoalbum: Brummi Nachrichten

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Lkw-Fahrer stoppen Verkehr auf A 14
Brummi Nachrichten
Auf der Autobahn kracht ein Laster gegen die Leitplanke. Kollegen des Verunglückten reagierten blitzschnell.

Roßwein. Umsichtige Lasterfahrer haben auf der Autobahn 14 möglicherweise Schlimmeres verhindert. Dort war am Dienstag um 4.19  Uhr zwischen den Abfahrten Döbeln Ost und Nord ein Laster auf der linken Seite gegen die Leitplanke gefahren und stehengeblieben. „Nachfolgende Lasterfahrer haben das bemerkt. Sie haben beide Spuren der Autobahn blockiert, um einen Auffahrunfall zu vermeiden“, erklärt Uwe Voigt, Pressesprecher der Polizeidirektion Leipzig. Der Verkehr wurde über die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Neben der Polizei war auch die Roßweiner Feuerwehr vor Ort. Die Kameraden haben den Diesel beseitigt, der aus dem verunglückten Laster ausgelaufen ist.

Die Unglücksursache noch nicht bekannt. Auch die Höhe des Sachschadens an dem Laster und der Leitplanke stehen noch nicht fest. Der Fahrer blieb unverletzt. Die beiden Fahrspuren in Richtung Dresden konnten erst gegen 10 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : SZ

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Am Rande: Lkw-Fahrer entlarvt dreiste Diebe
Brummi Nachrichten
Ganz schön dreist: Die Diebe eines Baggers wollten ihre Beute von einer Spedition über die Grenze transportieren lassen. Doch der Lkw-Fahrer roch Lunte.

Bagger Tieflader 620

Die Diebe wollten den gestohlenen Bagger einfach per Spedition abtransportieren lassen

Himmelkron. Dreiste Diebe wollten in Oberfranken für den Klau eines Baggers kurzerhand die Dienste einer Spedition in Anspruch nehmen. Dafür stellten sie das zuvor aus dem Gelände einer Baumaschinenfirma in Himmelkron (Landkreis Kulmbach) gestohlene Fahrzeug etwas abseits ab – Baggerschlüssel und gefälschten Kaufvertrag inklusive. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, scheiterten die bislang unbekannten Täter allerdings am Lkw-Fahrer der Spedition.

Dem kam es nämlich höchst verdächtig vor, dass er gegen Mitternacht einen Bagger ohne jede Übergabe verladen und über die Grenze bringen sollte. Nach einigen Telefonaten in der Nacht zu Donnerstag war klar, dass die Firma den 21.000 Euro teuren Bagger keineswegs verkauft hatte und der Schwindel flog auf.

Um selbst ebenfalls so gedankenschnell handeln zu können wie dieser Fahrer, können Abonnenten im Weiterbildungsportal von VerkehrsRundschau plus die Online-Unterweisung "Diebstahl und Kriminalität" absolvieren: weiterbildung.verkehrsrundschau-plus.de.

Quelle dieses Artikels klick hier : Verkehrsrundschau

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Reederei Maersk von Cyber-Attacke lahm gelegt
Brummi Nachrichten
Die IT-Systeme der Containerreederei sind von Unbekannten per Verschlüsselungssoftware angegriffen worden. Der Betrieb werde aber weitestgehend aufrechterhalten.

Kopenhagen. Die dänische Containerreederei Maersk ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie „Spiegel Online“ am Dienstagnachmittag berichtete, haben Hacker den Betrieb der Reederei massiv gestört. Auf seiner Homepage und über Twitter bestätigte das Unternehmen inzwischen, dass es zu einem Angriff gekommen ist, der die IT-Systeme an mehreren Standorten und in verschiedenen Geschäftsbereichen lahmgelegt habe.

Nicht alle Geschäftsbereiche gestört, Schiffe manövrierfähig

Man arbeite mit IT-Partnern und globalen Cyber-Security-Agenturen an einem technischen Wiederherstellungsplan, so Maersk. Derzeit sei eine Reihe von Systemen heruntergefahren, um das Problem zu beheben. Die Unternehmensbereiche Maersk Oil, Maersk Drilling, Maersk Supply Services, Maersk Tanker, Maersk Training, Svitzer und MCI waren am Mittwochmorgen laut Maersk betrieblich nicht von der Attacke betroffen. „Es wurden Vorkehrungen getroffen, um den Betrieb zu gewährleisten“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Auch die Schiffe der Maersk Line seien manövrierfähig, in der Lage zu kommunizieren und die Besatzungen sicher. Der Terminalbetreiber APM-Terminals, der ebenfalls zur Maersk-Gruppe gehört, sei allerdings in einigen Häfen von dem Angriff betroffen. Maersk arbeite daran, „die Auswirkungen auf unsere Aktivitäten, Kunden und Partner zu minimieren“.

Reederei Maersk nicht einziges Opfer der Hacker

Laut Maersk und „Spiegel Online“ setzten die Angreifer eine Version der bereits seit vergangenem Jahr bekannten Erpressungssoftware Petya ein. Die Schadsoftware verschlüsselt die Computer ihrer Opfer und verlangt Lösegeld für die Freigabe der Daten. Neben Maersk wurden zahlreiche andere Unternehmen, viele davon in der Ukraine, Opfer dieses Hackerangriffs.

Wie „Spiegel Online“ berichtet, meldeten dutzende Unternehmen Angriffe auf ihre Systeme, darunter die ukrainische Zentralbank, die ukrainische Post und die russische Ölfirma Rosneft. Auch deutsche Unternehmen sollen betroffen sein. Welche genau wollte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) laut „Spiegel“ zunächst nicht bekanntgeben.

Nach Berichten von"Tagesschau.de" und der Nachrichtenagentur "Reuters" kam es auch bei der Express-Sparte von DHL in Ungarn sowie dem niederländischen Expressdienstleister TNT zu Problemen durch den Hackerangriff.

Quelle dieses Artikels klick hier : Verkehrsrundschau

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Dieser 40-Tonner ist ganz fest in Frauenhand
Brummi Nachrichten

Marbach - Beim Blick auf den lilafarbenen40-Tonner fühlt man sich ganz klein. Vier Meter hoch und gut16 Meter lang, nötigt er Respekt ab. Für Magdalena Bleiziffer ist der Lkw aber einfach ein ganz normaler Arbeitsplatz. Geübt klettert sie die steilen Stufen zum Führerhaus nach oben, startet den Motor und fährt los. Fünfmal täglich führt ihre Tour sie vom alten Kraftwerksgelände am Neckarufer ins Affalterbacher Industriegebiet und wieder zurück. „Ich glaube, inzwischen kennt mich in Marbach und Affalterbach jeder“, lacht die sympathische Blondine.

Auf alle Fälle hat sie in den zwei Jahren, die sie für den Logistiker Müller fährt, viele Fans gewonnen. Einige davon genießen gerne die Sommerabende beim Restaurant „Am Kachelofen“. Wenn Magdalena Bleiziffer in ihrer Spätschicht dort vorbeirollt, wird sie schon mal mit einer La-Ola-Welle begrüßt, mit anerkennenden Pfiffen oder lauten „Magdalena“-Rufen. Denn ihr Vorname steht auf einem Schild hinter der Windschutzscheibe, direkt neben einer Plüschmaus. Auch von anderen Menschen erntet sie oft Bewunderung dafür, wie souverän sie den Riesen durch die engen Straßen lenkt. Dann entgegnet sie: „Ich mache doch bloß meine Arbeit.“ Und die sei, so betont sie, viel einfacher als früher, wo man noch sechzehn Gänge mit Zwischengas schalten musste. „Inzwischen ist das Fahren Luxus,“ findet sie.

Dennoch ist es ein harter Job, der Präzision und Zupacken erfordert. Geschickt und millimetergenau steuert sie ihr Fahrzeug rückwärts in eine Hofeinfahrt, löst die Verbindungen zwischen Zugmaschine und Auflieger, fährt ein Stück vor, dann wieder zurück und koppelt einen anderen, bereits fertig beladenen Trailer an. Schwerer noch ist es, wenn der Auflieger nicht nur getauscht, sondern neu beladen wird. Dann müssen die seitliche Plane und die Latten darunter komplett entfernt und wieder angebracht werden.

Wie ist es, als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten? „Ich habe viele Vorteile“, sagt Magdalena Bleiziffer. „Beim Laden oder Abladen komme ich meistens als erste dran, und wenn es einmal ein Problem gibt, ist immer jemand da, der mir hilft.“ Auch bei ihrem Arbeitgeber fühlt sie sich pudelwohl. Und sie genießt es, jeden Abend zu Hause zu sein.

Das war nicht immer so. Früher ist sie Fernstrecken gefahren, war in Südeuropa, in England und in Skandinavien. Angst hatte sie nie, auch nicht beim Übernachten auf den Rastplätzen. „Ich durfte immer in der Nähe der Zapfsäulen parken,“ erklärt sie. Und auch wenn ihr Brummi auf dem Weg nach Süden verladen wurde und sie die einzige Frau im Zugabteil war, hatte sie keine Schwierigkeiten: „Wenn wirklich mal einer zu aufdringlich wurde, hat mir immer jemand geholfen.“ Ganz am Anfang ihrer Fahrerlaufbahn ist ihr während des Abladens der Geldbeutel samt Papieren gestohlen worden. Und Paris konnte sie einmal nur dank der Lotsendienste der Polizei verlassen, weil die Straßen so eng waren. Ein andermal hatte sie sich aufs Navi verlassen und stand schließlich vor einem Campingplatz mit Schranke. „Da musste ich durch sämtliche Kurven rückwärts wieder raus.“ Das seien die Momente, in denen man seinen Job verfluche.

Trotzdem würde sie jederzeit wieder dieselbe Berufswahl treffen, sagt sie. Nicht nur, weil man dabei besser verdient als in den typischen Frauenjobs. „Lkw-Fahrer sind wie eine große Familie“, schwärmt sie.

Quelle dieses Artikels klick hier : Marbacher Zeitung

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Sattelzug kippt bei Gutmadingen von B31 - Autofahrerin verletzt
Brummi Nachrichten
Noch ist völlig unklar, was dazu führte, dass der Fahrer eines Sattelzugs am Montagabend auf der Bundesstraße 31 die Gewalt über seinen 40-Tonner verlor und von der Fahrbahn kippte. Eine Autofahrerin wurde bei dem Unfall verletzt. Die B31 wird für die Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.



Nachdem der Fahrer die Gewalt über diesen Sattelzug verloren hat, kippt der 40-Tonner am Montagabend bei Gutmadingen von der Bundesstraße 31.

Der mit Granulat beladene Sattelzug war gegen 19 Uhr in Fahrtrichtung Geisingen auf der Bundesstraße 31 unterwegs. Kurz vor der Donaubrücke bei Gutmadingen verlor der Fahrer nach ersten Erkenntnissen der Polizei im Bereich einer leichten Kurve die Kontrolle und geriet mit seinem Gespann auf die Gegenfahrbahn. Eine in diesem Moment entgegen kommende Fahrerin eines VW Golfs versuchte geistesgegenwärtig ein Ausweichmanöver, um eine Frontalkollision mit dem Brummi zu verhindern. Dennoch streiften sich die Fahrzeuge seitlich, ehe der Golf mit der rechten Seite in die Leitplanken krachte.

Der Sattelzug schleuderte wieder auf seine ursprüngliche Spur zurück, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte die schließlich Straßenböschung hinab. Er blieb auf der rechten Seite liegen. Während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb, wurde die verletzte Autofahrerin vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. An der Unfallstelle waren neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehren Hüfingen und Geisingen im Einsatz, die den Brandschutz sicherstellten und ausgelaufene Betriebsstoffe aufnahmen.

Nach Polizeiangaben blieb die Ladung des Havaristen unbeschädigt. Das in Bigpacks auf Paletten gelagerte Granulat muss auf einen Ersatzlastwagen umgeladen werden, ehe ein großer Autokran Auflieger und Zugmaschine wieder auf die Straße hievt, damit sie abgeschleppt werden können. Der Schaden an Auto und Lastwagen beträgt mehrere zehntausend Euro.

Die Bergung des Sattellzugs dauert mehrere Stunden. Der Verkehr wird über eine Umleitungsstrecke geführt.

Quelle dieses Artikels klick hier : SÜDKURIER

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Beherzte Helfer greifen ein
Brummi Nachrichten
Beherzte Helfer haben am Mittwochmorgen (21.06.17) auf der Autobahn A9 bei Münchberg (Lkr. Hof) einen führerlosen Lastwagen gestoppt. Der 46-jährige Lkw-Fahrer aus der Oberpfalz war bewusstlos.

Der Mann stand vermutlich unter Drogeneinfluss und war am Steuer zusammengesackt, so die Polizei. Sein Sattelzug kam in Richtung Berlin zuerst nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke. Dann überquerte er alle Fahrstreifen und schleifte einen Kilometer lang an der Mittelleitplanke der Autobahn entlang.

Dabei wurde er allmählich abgebremst, geriet nochmal nach rechts und bewegte sich dann in Schrittgeschwindigkeit an der rechten Leitplanke entlang, ohne ganz zum Stehen zu kommen.

Zeugen greifen ein

Zwei Verkehrsteilnehmer, ein Sattelzugfahrer aus Oberfranken und ein Audi-Fahrer aus Schwaben hatten das ganze Geschehen laut Polizei hautnah miterlebt und bemerkt, dass der Unfallverursacher bewusstlos hinter dem Lenkrad zusammengesackt war.

Der 27-Jährige Sattelzugfahrer setzte seinen Laster links neben den Unfall-Lkw, um ein erneutes Überqueren der Fahrstreifen notfalls zu verhindern. Der 26-jährige Audi-Fahrer hielt in einiger Entfernung vor den beiden am Fahrbahnrand an und lief dem noch in Bewegung befindlichen Lkw entgegen.

Zusammen schlugen beide Helfer die Seitenscheibe des Sattelzuges ein und brachten ihn mit der Handbremse zum Stillstand. Anschließend kümmerten sie sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den bewusstlosen Fahrer.

Fahrer unter Drogen

Noch während der Rettungsaktion kam der Unfallfahrer aus der Oberpfalz wieder zu sich und wurde ins Klinikum Hof zur Untersuchung gebracht. Dort stellte sich laut Polizei heraus, dass er vermutlich Drogen genommen hatte. Ein entsprechender Schnelltest schlug an.

Deshalb ordnete ein Richter des Amtsgerichts Hof eine Blutentnahme an und ließ den Führerscheins einziehen. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 75.000 Euro.

Quelle dieses Artikels klick hier : BR

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215 Tonnen-Gigant durch Nadelöhr Frießnitz manövriert
Brummi Nachrichten
Ein Transformator wird mit 100 Meter langem Schwerlasttransport durch Ostthüringen gefahren. Die B175 ist deshalb bis Donnerstag früh gesperrt.

Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wird am Mittwoch umgeladen. Denn der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passt nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz. Foto: Robert Mailbeck

Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wird am Mittwoch umgeladen. Denn der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passt nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz. Foto: Robert Mailbeck


„So etwas machst du nicht jeden Tag“, sagt Carsten Gebser. Der Mann von der Leipziger Firma Schwertransporte Baumann hat mit seinem Team bis Donnerstag wirklich Großes vor. Ein leitet den Transport eines 220 KV-Transformators von Aken in Sachsen-Anhalt nach Weida.

Von Schwedt wurde das 215 Tonnen-Schwergewicht mit dem Schiff nach Aken transportiert und dort auf einen 100 Meter langen Schwertransport verladen. Dieser fuhr seit Dienstag mit 30 bis 40 km/h bis etwa 3 Uhr in der Nacht zu Mittwoch kurz nach Großebersdorf am Abzweig nach Frießnitz im Landkreis Greiz. Dort ging es erst einmal nicht weiter.

Der Schwerlasttransport mit einem Gesamtgewicht von 450 Tonnen passt nicht durch die engen Frießnitzer Kurven. Daher musste er am Mittwoch umgeladen werden.

Dabei wurde er auf der extra dafür gesperrte B 175 auf Rollen abgeladen und per mehrfacher Manneskraft in den neuen, kleineren Schwerlasttransport geschoben. Am Mittwochabend soll die Fahrt dann starten. Ziel ist das Umspannwerk in Weida. Dort soll der Transport in der Nacht zu Donnerstag ankommen.

215 Tonnen Stahlgigant durch Frießnitz manövriert
Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wurde am Mittwoch umgeladen. Der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passte nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz.

Quelle dieses Artikels klick hier : Ostthüringer Zeitung


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Kein Spielraum für Milde
Brummi Nachrichten
Urteil im Verfahren um den Horror-Unfall auf der B54 mit drei Toten: Der angeklagte Lastwagenfahrer muss für zwei Jahren und sechs Monate ins Gefängnis.

Wo ist die Grenze der Bewährung? Bis zu welcher Straftat ist sie Sühne genug, ab wann ist eine Haftstrafe zwingend? Nicht immer ist die Frage leicht zu beantworten. Im Verfahren ge­gen den 24 Jahre alten Lastwagenfahrer aus Billerbeck, der aus grober Fahrlässigkeit am 7. September auf der B 54 bei Altenberge einen schweren Verkehrsunfall mit drei Toten verursacht hatte, stand sie gestern, am zweiten und letzten Verhandlungstag vor dem Amtsgericht in Rheine, im Mittelpunkt. Am Ende lief es auf eine Haftstrafe hinaus.

Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten

Wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen muss der Billerbecker für zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Für die gleiche Zeit ist er seinen Führerschein los. Um zur Bewährung ausgesetzt werden zu können, hätte die Strafe zwei Jahre nicht übersteigen dürfen.

Bei dem Unfall am 7. September 2016 kamen drei Menschen ums Leben. Am Dienstag erwartet der Lkw-Fahrer das Gerichtsurteil.

Bei dem Unfall am 7. September 2016 kamen drei Menschen ums Leben. Am Dienstag erwartet der Lkw-Fahrer das Gerichtsurteil. Foto: Jens Keblat

Mit dem Ur­teil folgte das Schöffengericht dem Antrag des Staatsanwalts. Nachweis­lich in einem Zustand völliger Übermüdung hatte sich der junge Mann hinters Steu­­er seines Silozuges gesetzt – und sich damit „grob fahrlässig“ verhalten. Weder er noch das Gericht sahen da einen Spielraum für Milde.

Eine Haftstrafe, ja – „das muss nicht diskutiert werden“, hatte zuvor auch der Verteidiger betont. „Die Freiheitsstrafe steht außer Frage.“ Nur bei der Frage der Bewährung sah er die Dinge anders. Sein Mandant sei sich der Schwere seiner Schuld sehr wohl bewusst.

Die Vertreter der Nebenklage war mit dem Urteil zufrieden. Der Verteidiger kündigte an, Rechtsmittel dage­gen einlegen zu wollen.

In 35 Stunden nur zwei Stunden Schlaf

Der Berufskraftfahrer hatte – wie berichtet – in den 35 Stunden vor dem Horror-Unfall nur zwei Stunden geschlafen. Im morgendlichen Berufsverkehr kommt es dann am 7. September zu dem folgenschweren Unfall. Er verliert die Kontrolle, sein Silozug kippt um, der Anhänger landet im Gegenverkehr. Zwei Pkw und ein Motorrad können nicht mehr ausweichen, drei Menschen sterben. In seinem Zustand der Fahruntüchtigkeit hätte sich der 24-Jährige nicht hinters Steuer setzen dürfen oder während der Fahrt anhalten müssen, betonte die Vorsitzende Richterin. „Sie waren Berufskraftfahrer, sie hatten 40 Tonnen hinter sich“, sagte sie. Diese besondere Verantwortung habe er grob vernachlässigt.

„Sie haben bewusst ignoriert, dass sie übermüdet waren.“

Richterin am Amtsgericht Rheine

Im Gerichtssaal folgen knapp 60 Zuschauer der Verhandlung. Viele von ihnen sind Verwandte und Bekannte der Opfer und ihrer Familie. Sie sind gekommen, um die Nebenkläger zu un­terstützen. Die folgen dem Verfahren auch am zweiten und letzten Prozesstag mit rot geränderten Augen. Immer wieder wischen sie sich die Tränen aus den Augen. Einige von ihnen befinden sich noch immer in psychologischer Betreuung, hatte einer der Anwälte gestern erklärt. „Die Familien leiden erheblich unter dem Verlust.“ Den Nebenklägern sieht man es an.

Doch nicht nur sie wirken mitgenommen. Regungslos, mit leerem Blick hat der 24-Jährige die beiden Prozesstage hinter sich gebracht. Was er getan habe, tue ihm „unendlich leid“. Die­sen einen Satz bringt er am ersten Verhandlungstag heraus. Mehr nicht. Wie es ihm geht, steht im Gutachten seiner Ärztin, das die Richterin gestern verliest. Von ei­ner depressiven Störung ist dort die Rede, von posttraumatischen Belastungsstörungen sowie massiven Schuldgefühlen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Westfälische Nachrichten


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Unbelehrbare Gaffer behindern Rettungskräfte
Brummi Nachrichten
Auf der A 6 nahe Nürnberg hat es gekracht. Ein Lkw ist am Stauende auf einen anderen Lkw gefahren. Doch damit nicht genug: Eine fehlende Rettungsgasse und Gaffer sorgten dafür, dass gleich der nächste Stau entstand.

Auf der A6 bei Schwabach zwischen dem Kreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Roth sind Montagabend zwei Lkw ineinander gekracht - wieder einmal. Der Fahrer des einen Lkw wurde bei dem Unfall eingeklemmt. Schwerverletzt wartete er zunächst vergeblich auf die Retter, denn die kamen aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse nicht durch.

Lkw-Fahrer stehen dreispurig

Nur mühselig bahnten sich die Rettungskräfte einen Weg durch den Rückstau, bis sie endlich Hilfe leisten und den verletzten Brummi-Fahrer befreien konnten. Michael Petzold, der Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, berichtet von stellenweise drei 40-Tonnern nebeneinander, die ein in diesem Bereich geltendes Überholverbot ignorierten und das Durchkommen für die Einsatzkräfte im Stau fast unmöglich machten. Erst mit erheblicher Verzögerung gelangten die Retter schließlich zur Unfallstelle. Mit mittelschweren Verletzungen wurde der eingeklemmte Lkw-Fahrer schließlich in ein Krankenhaus gebracht, ebenso wie der leichtverletzte Fahrer des vorderen Lkw.

Im Schritttempo Fotos gemacht

Doch der Kampf auf der A6 war damit noch nicht zu Ende. Zu allem Überfluss sorgten auch noch Gaffer für Ärger. Eine große Zahl der Verkehrsteilnehmer passierte nicht zügig den Unglücksort, wie es vorgeschrieben ist. Viele fuhren stattdessen im Schritttempo vorbei, hingen teils aus dem Fenster, um Fotos zu machen. Bei einem Kleinbus wurde sogar extra die Seitentür geöffnet, damit auch die Fahrgäste in den hinteren Reihen eine perfekte Sicht für ihr makabres Erinnerungsalbum bekamen.

Der Polizei reichte es schließlich. Hinter einem Streifenwagen positionierte sich ein Beamter und fotografierte die Verkehrssünder auf frischer Tat. Ein weiterer Kollege stand hinter ihm und zog die Auto- und Lkw-Fahrer direkt raus, um abzukassieren. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dennoch ein Zeichen an alle Gaffer, statt auf den Auslöser lieber auf das Gaspedal zu drücken.

Quelle dieses Artikels klick hier : MDR
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Hitze-Tipps für Brummi-Fahrer
Brummi Nachrichten
mid Groß-Gerau - Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, sollten Trucker einige wichtige Verhaltensregeln beachten.

Trucker haben es sowieso schon nicht leicht bei der Arbeit. Aber wenn auch noch die große Hitze kommt, wird es besonders hart. Deshalb hat der ADAC TruckService eine Reihe von Praxis-Tipps für hitzegeplagte Kilometerfresser zusammengestellt.

Auf die Ernähung achten

Gerade bei tropischen Temperaturen ist die Ernährung besonders wichtig. So fördern Kohlenhydrate die Konzentrationsfähigkeit. Zu schwere, zu fetthaltige und üppige Mahlzeiten machen dagegen müde. Leichte Kost, viel Obst und kleinere Portionen sowie ausreichend Flüssigkeit sind bei großer Hitze ideal.

Empfehlenswerte Zwischenmahlzeiten sind etwa Getreide mit Joghurt, Obst mit Quark oder Buttermilch, Müsliriegel, getrocknete Früchte, Nüsse oder Vollkornbrot mit Honig. Starkes Schwitzen in Kombination mit zu geringer Flüssigkeitszufuhr führt schnell zu Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrations- und Reaktionsschwäche. Trucker sollten laut der ADAC-Experten an heißen Tagen drei Liter Flüssigkeit trinken, und zwar Wasser oder noch besser wechselnde Saftschorlen.

Klima nicht zu kalt stellen

Statt der heißen Tasse Kaffee nach dem Aufstehen sollte lieber Wasser oder Schorle getrunken werden. Eisgekühlte Getränke verursachen nicht nur Magenschmerzen, sie kühlen auch nur kurzfristig und fördern sogar das Schwitzen. Ganz wichtig speziell im Hochsommer ist ausreichend Schlaf, sieben Stunden sollten es schon sein. Erste Anzeichen von Schläfrigkeit sind brennende Augen, häufiges Blinzeln, Frösteln trotz der Wärme und ruckartige, unwillkürliche Kopfbewegungen.

Spätestens dann ist Zeit für eine Pause. Die Klimaanlage sollte maximal auf sechs Grad Temperaturunterschied zur Außentemperatur eingestellt sein. Lässt sich Parken in der prallen Sonne nicht vermeiden, ist eine temperaturabweisende Fensterabdeckung hinter der Windschutzscheibe hilfreich. Beim Abladen ist eine helle Kopfbedeckung empfehlenswert.

„Vorsicht bei Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit oder Übelkeit“, so der ADAC TruckService. Sein Ratschlag: Sofort anhalten, in den Schatten begeben, Flüssigkeit zu sich nehmen und im Notfall einen Arzt verständigen.Bei sehr hohen Temperaturen ist der richtige Reifendruck besonders wichtig. Deshalb sollte er auch häufiger als üblich kontrolliert werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : auto

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Schwertransport steckt in Blücherstraße fest
Brummi Nachrichten
Schwertransport steckt in Blücherstraße fest - Nächtliche Durchsagen

Pforzheim. Gelb und Blau blinkt es in der Nacht auf Mittwoch durch die Pforzheimer Nordstadt. Die gelben Signallichter stammen von Begleitfahrzeugen eines Schwertransporters und vom großen Lkw selbst. Das Blaulicht gehört den Polizeifahrzeugen, die unvermutet kurz vor Mitternacht dafür sorgen müssen, dass der Schwertransporter mit seiner tonnenschweren Last nicht in der Blücherstraße steckenbleibt.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber PZ-news erklärte, hätten „ordnungsgemäß geparkte Autos“ den freien Raum an der Blücherstraße so verengt, dass der Schwertransporter wahrscheinlich für Kratzer und Dellen gesorgt hätte. Von der B294 war er problemlos über die Hohenzollernstraße bis zur Blücherstraße gekommen. Über die Zeppelinstraße wollte er weiter zur B10 in Richtung Autobahnanschlusstelle Pforzheim-Ost. Doch etwa auf der Hälfte der Pforzheim-Passage war zunächst einmal Endstation.

Rückwärtsfahren, wenden und eine neue Route nehmen ist bei sperrigen Schwertransporten in der Regel nicht so einfach möglich, denn die Routen sind vorgeplant, weil zu niedrige Tunneldecken oder Brücken mit geringer Tragkraft oder Kurven mit zu engem Radius nicht benutzt werden können. So fiel der Polizei die Aufgabe zu, für die Beseitigung der geparkten Autos zu sorgen.

Zum einen taten die Beamten das über Lautsprecher-Durchsagen, die in der Nacht weithin in der Nordstadt zu hören waren, zum anderen konnte über die Ermittlung des Fahrzeughalters per Autokennzeichen der ein oder andere Fahrer in der Nachbarschaft herausgeklingelt werden. Schwieriger wurde es bei Kennzeichen, die nicht direkt mit Anwohnern in der Nordstadt zu tun hatten. Da lag die Hoffnung auf dem Erfolg der Lautsprecherdurchsagen.

Am Ende aber wurden genügend Autofahrer zu später Stunde gefunden, die ihren fahrbaren Untersatz noch einmal ein paar Meter weiter bewegt haben. Letztlich konnte der Schwertransport, zu dessen Ladung und Ziel es keine Informationen gab, die Blücherstraße ohne Blechschaden durchfahren, in die Zeppelinstraße einschwenken und dann mit großer Sorgfalt die nicht gerade großzügig dimensionierte Kurve auf die B10 in Richtung Osten passieren.

Quelle dieses Artikels klick hier : Pforzheimer Zeitung

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Imagewandel bei Geotrans
Brummi Nachrichten
Die auf Sizilien ansässige Transportfirma Geotrans wurde 2014 wegen Mafia-Delikten beschlagnahmt. Nun gilt sie als transparentes Sozialunternehmen.

Catania

Catania in Sizilien - hier hat Geotrans seinen Hauptsitz

Catania. Gratwanderung für das in Catania ansässige Unternehmen Geotrans: Die Transportfirma, die erst im Jahr 2014 im Rahmen der großangelegten Antimafia-Operation „Caronte“ beschlagnahmt wurde, genießt erneut das volle Vertrauen der Transportbranche und gilt nun als transparentes Sozialunternehmen. Unter Aufsicht ihres Insolvenzverwalters ist es der Firma nicht nur gelungen, den Kundenstamm zu erneuern und zu verbessern, sondern auch ihr Image neu aufzubauen und einige Arbeitsplätze zu erhalten. Geotrans konnte außerdem die Zertifizierung nach ISO 9001 erneuern und ist nun aktives Mitglied der Antimafia-Bewegung „AddioPizzo“, die sich im Kampf gegen organisiertes Verbrechen und Erpressung von Seiten der sizilianischen Mafia „Cosa Nostra“ engagiert.

Geotrans, einst eines der größten und wichtigsten Transportunternehmen Siziliens, erhält aufgrund einer Finanzierung durch die Banca Etica und die Kreditgesellschaft Unifidi nun die Finanzierungsmittel für die Anschaffung von acht neuen LKW, mit denen ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung des Wiederaufbaus des Unternehmens unternommen werden soll. Alle neuen Transportfahrzeuge sollen Aufschriften der Banca Etica sowie der Antimafia-Bewegung „Addio Pizzo“ tragen.

Geotrans war eins von 31 Unternehmen, das im Rahmen der Operation „Caronte“ 2014 von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden war. Der Vorwurf lautete auf Zugehörigkeit zur Mafia, unzulässige Konkurrenz auf dem Transportmarkt, Scheinüberschreibung von Gütern sowie auf andere Delikte, die alle im Zusammenhang mit mutmaßlichen Mafia-Verstrickungen zwischen der Cosa Nostra, der Politik und dem Transportwesen standen. Geotrans war deshalb im Visier der Ermittler gelandet, weil sie auf ein gewichtiges Mitglied der Cosa Nostra zurückzuführen war.

Jetzt gilt Geotrans hingegen als transparentes Sozialunternehmen, das derzeit 20 Personen beschäftigt und jede Art von Waren auf nationalen und internationalen Strecken transportiert. Die von der Banca Etica und der Kreditgesellschaft Unifidi zugesicherte Finanzierung, die mindestens 300.000 Euro betragen soll, dient vor allem dem Wiederaufbau des Fuhrparks.

Quelle dieses Artikels klick hier : Verkehrsrundschau
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Mehrheit der Berufskraftfahrer in 15 Jahren in Rente
Brummi Nachrichten

Der Branche fehlen Lkw-Fahrer – das Problem wächst mit jedem Fahrer, der in den Ruhestand geht. Die Verbände schlagen Alarm.

Fahrer

Zwei Drittel der Lkw-Fahrer in Deutschland erreichen in den nächsten 15 Jahren das Rentenalter

Berlin. Deutschen Unternehmen, die Waren oder Personen transportieren, fehlt der Nachwuchs. „Zwei Drittel der heutigen Fahrer gehen in den nächsten 15 Jahren in Rente“, sagte Markus Olligschläger vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt hatten 2016 gut 1,5 Millionen Menschen eine Fahrerkarte zur Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten, die für alle gewerblichen Personen- oder Gütertransporte in Deutschland nötig ist. Davon waren über eine Million 45 Jahre oder älter. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei Fahrern liege bei 60 Jahren, sagt Olligschläger.

Zahl der offenen Stellen wächst

Laut der Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der offenen Stellen für Berufskraftfahrer in den vergangenen fünf Jahren bundesweit um 44 Prozent auf zuletzt knapp 16.000 im Juni 2016. Zugleich ging die Zahl der Arbeitslosen und Arbeitssuchenden für diese Stellen um rund 30 Prozent zurück.

„Es ist ein demografischer Prozess“, sagte Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL). „Immer weniger junge Leute wollen Kraftfahrer werden und die jetzigen gehen nach und nach in Rente.“ Ein Grund dafür sei der Wegfall der Wehrpflicht. Die Bundeswehr habe zuvor rund 15.000 Lkw-Fahrer pro Jahr ausgebildet. Dieser Nachwuchs fehle nun.

Bezahlung leidet unter Konkurrenz aus Osteuropa

Auch die Bezahlung sei ein Thema. Viele Unternehmen würden ihren Fahrern gern mehr zahlen, könnten das aber nicht, sagt Engelhardt. Durch die Liberalisierung des Transportgeschäfts und die EU-Osterweiterung 2004 seien Unternehmen aus Osteuropa auf den Markt gedrängt, die ihre Dienste billiger anbieten könnten. Das setze die Fuhrunternehmen unter Druck.

Daten des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) zeigen: Nicht nur osteuropäische Unternehmen drängen auf den deutschen Markt, sondern auch Arbeitnehmer aus Osteuropa. Tatsächlich gibt es nicht weniger Berufskraftfahrer in Deutschland, sondern mehr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in dem Beruf stieg zuletzt um 1,6 Prozent gemessen am Vorjahr. „Rückgänge deutscher Beschäftigter wurden 2015 wiederholt durch Zugänge ausländischer Beschäftigter überkompensiert“, so das BAG.

Im Nahverkehr werden regionale Fahrer gebraucht

Vor allem der grenzüberschreitende Verkehr sei fest in der Hand von osteuropäischen Fahrern, sagt Gerd Bretschneider, Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg. Speditionen würden ihre Fahrer dort anwerben oder setzten osteuropäische Subunternehmer ein. Im Regionalverkehr sei die Situation aber anders: „Die Regionalen sind auf das Personal angewiesen, das sie vor Ort rekrutieren können.“

Das BAG verweist dazu auf eine aktuelle Studie der Dekra, die analysiert, für welche Art von Stellen deutsche Firmen 2016 Fahrer suchten. In fast 60 Prozent aller Stellenanzeigen suchten demnach Unternehmen Fahrer im Nahverkehr. Beim grenzüberschreitenden Verkehr fehlten dagegen kaum Fahrer, nur sechs Prozent der Anzeigen erwähnten Auslandsfahrten.

Möglichkeiten ihren Arbeitnehmern trotz Preiskampf am Markt eine Schippe mehr zu bieten als die Konkurrenz, werden Abonnenten auf VerkehrsRundschau plus in der Arbeitshilfe "Steuerfreie Extras" erläutert: verkehrsrundschau-plus.de.

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300 Trucks kommen nach Munderkingen
Brummi Nachrichten
Am Wochenende steigt das Sommerfest mit Truckertreffen – Die Vorbereitungen laufen

Am Samstag haben die Musiker der Stadtkapelle das Festzelt für das Sommerfest aufgebaut.

Am Samstag haben die Musiker der Stadtkapelle das Festzelt für das Sommerfest aufgebaut.

Zum 65. Mal steigt am kommenden Wochenende das Sommerfest der Munderkinger Stadtkapelle auf dem Festplatz und im Bürgerpark an der Donau. In diesem Jahr steigt wieder das Truckertreffen mit dem Strongman-Cup. Am Samstag haben die Musiker mit dem Zeltaufbau begonnen. Noch die ganze Woche werden die Vorbereitungen laufen.

300 Trucks werden sich am Samstag in der Donaustadt präsentieren, kündigt Julian Spranz, einer der Vorsitzenden der Stadtkapelle Munderkingen, an. „Wir hätten 600 zulassen können, wenn wir die Kapazitäten dazu hätten“, fügt er hinzu. Die Lastwagen kommen aus ganz Europa. Das Munderkinger Truckertreffen sei unter den Brummi-Fahrern inzwischen wohl bekannt. Attraktiv sei es vor allem deshalb, weil in Munderkingen keine Anmeldegebühr verlangt werde und die Stadtkapelle die Fahrer während ihres Aufenthaltes in Munderkingen rundum versorgt. „Bei uns werden sie verpflegt und sogar zum Duschen gefahren“, berichtet Julian Spranz.

Damit durch die 300 Lastwagen kein Chaos in der Stadt entsteht, ist einiges an Planung notwendig, um die sich schon seit rund einem Jahr ein Organisationsteam kümmert, zu dem auch Erwin Stöhr vom Rottenacker Logistik-Unternehmen gehört. „Die Lastwagen kommen am Samstagmorgen ab 6 Uhr in Munderkingen an“, so der Stadtkapellen-Vorsitzende. Außerdem wird die Feuerwehr den Verkehr regeln.

Am Samstag haben die Musiker das Festzelt auf dem Festplatz aufgestellt. Die Woche über folgt der Innenausbau. Außerdem werden die Fahrgeschäfte für den Rummel angeliefert.

„Das ist unser erstes Sommerfest ohne Axel von Bank im Vorstandsteam“, sagt Julian Spranz. Auch wenn von Bank dem jungen Vorsitzenden und seiner Kollegin Martina Schelkle mit Rat und Tat zur Seite steht, sei das schon eine Herausforderung. Rund 200 Musiker von jung bis alt und nochmal rund 100 Helfer aus andern Vereinen werden etwa 600 Arbeitsdienste für das Fest leisten, überschlägt Spranz.

Los geht das Fest am Freitagabend traditionell mit der Jahrgängerfeierstunde, bei der Matrin Spranz wieder witzige Anekdoten aus den Geburtsjahren der Jahrgänger präsentieren wird. Außerdem wird Bürgermeister Michael Lohner wieder die Fördermedaille der Stadt an ehrenamtlich Engagierte verleihen. Anschließend folgt der Fassanstich im Festzelt. Ab 19 Uhr ist dann auch der Vergnügungspark geöffnet.

Am Samstag wird dann um 15 Uhr das Truckertreffen am Bahnhof Munderkingen eröffnet. Hier sorgt die Mittlere Katastrophenkapelle für die musikalische Unterhaltung. Am Samstagabend sollen dann voll werden im Festzelt, dann ab 20 Uhr sorgen die Lederrebellen für Wasenstimmung in Munderkingen. Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem Frühschoppen und dem Mittagessen. Hier spielt der Musikverein Hörenhausen. Ab 14 Uhr steigt am Bahnhof der Strongman Deutschland Cup. Hier wird ab 15 Uhr auch die Jazztanzgruppe Unterstadion zeigen, was sie kann. Zur gleichen Zeit tanzt im Festzelt die Ski Abteilung des VfL Munderkingen. Am Abend spielt die Kapelle Wahnsinn und die Ergebnisse der Truckbewertung werden bekannt gegeben.

Am Montag steigt dann wieder das Kinderfest und ab 16 Uhr spielen die Alten Kameraden. Für den musikalischen Festausklang sorgt die Blaskapelle Peng.

Quelle dieses Artikels klick hier : schwäbische

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Dieser Schrott-Lkw raste mit defekten Bremsen über die Autobahn
Brummi Nachrichten
Das Fahrerhaus des Lkw spricht für sich: Das Fahrzeug ist extrem reparaturbedürftig 
Das Fahrerhaus des Lkw spricht für sich: Das Fahrzeug ist extrem reparaturbedürftig

Mit einem schrottreifen Lkw wagt sich ein 45-Jähriger auf die Autobahn. Bei einer Kontrolle ziehen Polizisten das Fahrzeug aus dem Verkehr. Eine Untersuchung offenbart Unglaubliches.

Bei einer Kontrolle der Polizei am Freitag auf der A 4 ist den Beamten ein besonders dreister Verkehrssünder ins Netz gegangen: Mit einem völlig schrottreifen Lkw wollte ein 45-Jähriger Richtung Köln fahren.

Das Fahrzeug hatte nicht nur etliche Mängel, die die Verkehrstüchtigkeit des 7,5-Tonners einschränkten. Der Brummi war durch ungenügende Wartung zu einem lebensgefährlichen Geschoss geworden: Der Anhänger des Gefährts hatte eine Bremsanlage, die überhaupt keine Wirkung mehr zeigte.

Die Polizisten stoppten das Fahrzeuggespann, weil ihnen sofort der schlechte Zustand des Lkw aufgefallen war. Zunächst bemerkten die Beamten, dass große Mengen Diesel aus dem Fahrzeug tropften. Bereits dieser Umstand beunruhigte die Kontrollierenden, da durch den Treibstoff eine akute Brandgefahr bestand.

Später ergab eine Untersuchung des TÜV Rheinland, wie halsbrecherisch die Fahrt mit dem Schrottfahrzeug gewesen war: Die Bremsen des Anhängers waren zum Teil nicht mehr verschraubt. Im Ergebnis waren dort Bremsmanöver komplett wirkungslos.

Die Polizisten zogen den Lkw aus dem Verkehr und verboten jegliche Weiterfahrt. Sowohl den Fahrer als auch den Halter aus dem Rhein-Sieg-Kreis erwartet jetzt eine Anzeige. Neben einer Geldstrafe könnte dabei auch ein Fahrverbot verhängt werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : WELT

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Schleppern droht lange Haft in Ungarn
Brummi Nachrichten

Sie sollen sich für den Tod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster verantworten: Vor einem ungarischen Gericht sind elf mutmaßliche Schlepper angeklagt - den vier Hauptangeklagten drohen lange Haftstrafen wegen Mordes.

Von Volkmar Kabisch, Elena Kuch, Amir Musawy, Sebastian Pittelkow

Das Gericht in Kecskemét geht davon aus, dass der Platz im Gerichtssaal für die Journalisten knapp ist. Denn die Aufmerksamkeit ist groß: Der Kühl-Lkw mit dem Hähnchen-Aufdruck, in dem 71 Flüchtlinge im August 2015 erstickten, wurde zu einem Symbol für das Leid der Flüchtlinge und für die Brutalität der Schleuser.

Das Interesse wird aber wohl auch den ermittelnden ungarischen Behörden gelten. Denn wie die Recherchekooperation von NDR, WDR und SZ enthüllte, hatte die ungarische Polizei die Schleuser bereits Wochen vor der Todesfahrt im Visier und hätte die Fahrt womöglich verhindern können.

Hauptangeklagte wussten, was sie tun

Um 8:30 Uhr hat der Prozess gegen die Beschuldigten begonnen. Elf Personen sind wegen Schlepperei und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt. 31 Schleusungen wirft die Staatsanwaltschaft dem Netzwerk vor.

Die vier Hauptangeklagten - ein Afghane und drei Bulgaren - stehen zudem wegen Mordes vor Gericht. Darunter der Fahrer Ivaylo S., der den Kühl-Laster mit 71 Flüchtlingen über die ungarische Autobahn und über die Grenze nach Österreich steuerte und den Lkw dort abstellte. Er hörte, so zeigen mitgeschnittene Telefonate durch die ungarische Polizei, die Schreie, das Klopfen und das Trommeln der Menschen auf der Ladefläche. Auch als die Schreie immer weniger wurden, hielt er nicht an.

Auch Todorov B., Fahrer des Begleitfahrzeuges, nahm den Tod der 71 Männer, Frauen und Kinder laut Anklage hin. Sein Job war es, die Fahrt zu schützen und nach Polizeikontrollen Ausschau zu halten. Bei dem Versuch, gemeinsam mit dem Fahrer Kühlwasser nachzufüllen, hörte er laut Anklage zwar das panische Klopfen, doch er folgte den Anweisungen seiner Chefs und öffnete die Tür nicht.

Fahndung nach Hintermännern bis heute

Der mitangeklagte Metodi G. hatte die beiden rekrutiert. Er ist auch wegen Anstiftung zum Mord angeklagt. "Egal was auch passiert, du sollst die Tür nicht aufmachen", wies er den Fahrer des Kühllasters an, so ist es in den Mitschnitten zu hören, die NDR, WDR und SZ vorliegen. Gemeinsam mit dem Afghanen Samsoor L. soll er die Schleusungen organisiert haben.

Samsoor L. gilt laut Anklage als Anführer des Netzwerks in Ungarn, das zwischen Juni und August 2015 immer risikobereiter wurde. Der Afghane soll in dieser Zeit mit den Schleusungen mindestens 300.000 Euro verdient haben.

Bis heute fahnden die Ermittler noch nach weiteren Hintermännern in Serbien:  Bekannt ist wenig mehr als ihre Spitznamen in der Schlepperszene: "Amin", "Kairo", "Doktor". Sie sollen die Schleusungen der Flüchtlinge über die serbisch-ungarische Grenze organisiert haben und Samsoor L. telefonisch Anweisungen gegeben haben.

Schleuserbande im Visier der ungarischen Polizei

Bereits bei 28 Fahrten vor der Todesfahrt im Kühllaster vom 26. August 2015 fällt die Schleuserbande der Polizei in Ungarn, Österreich oder Deutschland auf. Fahrer werden festgenommen, Fahrzeuge und ihre Kennzeichen sicher gestellt, Handys konfisziert, die Flüchtlinge verhört. Trotz der Verhaftungen der Fahrer machen die Drahtzieher weiter.

Bei einer Fahrt am 23. Juni 2015 nahm die Polizei den Fahrer noch in Ungarn fest. 38 Flüchtlinge hatte er in einem Fiat Ducato transportiert. Ihnen soll laut Anklage in dem engen Raum bereits fast die Luft ausgegangen sein. Aufgrund dieses Zugriffs rücken die Drahtzieher ins Visier der ungarischen Polizei.

Die Spezialeinheit NNI beantragt die Abhörung der Telefone der beiden Schleuser-Chefs. Zwei Wochen vor der Todesfahrt schaltet sie sich auf die Telefone von Metodi G. und Samsoor L.

Was wusste die Polizei von den mitgeschnittenen Telefonaten?

Trotz der Festnahmen von Fahrern und abgehörter Telefonate schritt die ungarische Polizei nicht ein und ließ die Drahtzieher in Ungarn weiter operieren. Man habe keine Hinweise auf "menschliche Leben gefährdende Transporte gehabt", heißt es von der Staatsanwaltschaft Kecskemét. Und man habe erst nach dem Tod der 71 Menschen die Telefonate übersetzen und auswerten können.

Dabei geht aus der Ermittlungsakte, die Reporter von NDR, WDR und SZ  zum Teil einsehen konnten, in hunderten Seiten abgehörter Gespräche hervor, dass Flüchtlinge auch bei früheren Fahrten keine Luft bekamen.

Der ungarische Minister Janos Lázár, zuständig für das Premierministerium, wies die Berichte von NDR, WDR und SZ, dass die Todesfahrt wohl hätte verhindert werden können, als Schmierenkampagne deutscher Medien zurück. Laut Innenminister Sandor Pinter hätten ungarische Behörden "keinerlei Informationen besessen, auf deren Grundlage die Tragödie hätte verhindert werden können." Mehrere Nachfragen dazu, wann die ersten Telefonate übersetzt und analysiert worden seien, ließen die Behörden bis heute unbeantwortet.

Quelle dieses Artikels klick hier : Tagesschau

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Als Busfahrer habe ich einen Traumberuf - und zwei Wünsche
Brummi Nachrichten


Ich liebe dieses Geräusch - und freue mich jedes Mal auf alles, was mich nach dem ersten sonoren Brummen erwartet. Mit einem kleinen Ruck springt der Motor an und blubbert zufrieden vor sich hin. Über die Spiegel wird noch einmal die Lage geprüft.

Dann schlage ich das Lenkrad ein und setze meinen Bus auf die Fahrbahn. Los geht es zum nächsten Ziel - für mich immer mit Leidenschaft und einem Lächeln.

Österreichische Almen und Flughafenzubringer

Ob kleine Orte oder große Städte wie Prag, Wien oder Berlin. Auf meinen Routen begegnet mir alles. Mal fahren wir stundenlang durch schöne Landschaften, etwa so weit es geht hoch auf eine österreichische Alm. An anderen Tagen steht der Transfer zum Flughafen an.

Egal wann und wohin wir unterwegs sind: Sobald der Motor läuft stehen wir als Busfahrer - auf positive Weise - unter Strom. Vor mir liegt der Straßenverkehr, der meine Aufmerksamkeit fordert. Und hinter mir sitzen vielleicht 40 Fahrgäste. Jeder einzelne kann auf mich zählen.

Mit 14 Metern durch enge Gassen

Wir Busfahrer lassen es vielleicht leicht aussehen, diese Riesenfahrzeuge zu bewegen. Dahinter steh aber viel Wissen, Erfahrung und höchste Konzentration.

Wir müssen unseren Weg auf unzählige Autobahnen und Straßen auch trotz schnell veränderter Verkehrslage finden, die 14 Meter langen Fahrzeuge durch enge Gassen zirkeln und mit Gespür die Vorlieben und Interessen unserer Fahrgäste erkennen.

Da gilt es, entspannt und konzentriert zugleich zu bleiben. Man muss immer mitdenken, gedanklich einen Schritt voraus sein.

Von der Hotellobby auf den Fahrersitz

Über kleine Umwege kam ich zu meinem Job. Ich habe erst eine Lehre als Hotelkaufmann begonnen und mich dann für den Beruf als Kraftfahrer entschieden. Schnell habe ich gemerkt: Warentransport mit dem Lkw ist nicht ganz das Richtige für mich.

Das Fahren macht Spaß. Aber es fehlt der Austausch mit anderen. So kam ich schließlich zum Bus.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, nicht Motoren

Seitdem fahre ich Touristen durch Städte oder Reisegruppen zum Ziel. Was immer gerade gebucht und gebraucht wird.

Alle paar Tage stehen neue Menschen vor mir: Mal ist es eine Gruppe von Austauschstudenten aus Afrika, mal Kinder, die für ihre Klassenreise mit Koffern ankommen, die größer sind als die Steppkes selber und mal ist es eine Seniorengruppe auf Entdeckungstour oder hoffnungsfrohe Fußballfans auf dem Weg zum Auswärtsspiel.

Jung und Alt, Klein und Groß, verschiedene Hautfarben und Religionen, Menschen mit und ohne körperlichen Einschränkungen. Sie alle sind bei mir zu Gast.

Das ist für mich das Besondere am Leben als Busfahrer: Ich lerne ständig neue Leute kennen, höre ihre Geschichten, stelle mich auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.

Man kann zuhören und dazulernen.

Oft lustig, manchmal traurig

Ich habe in den letzten 25 Jahren zahlreiche Geschichten erlebt. Und noch mehr gehört. Vieles war lustig. Einiges bewegend. Manchmal lernt man seine Fahrgäste auf einer mehrtägigen Reise so gut kennen, dass man etwas über deren Schicksale erfährt.

Zwei Dinge sind aus meiner Sicht daher wichtig für eine Busfahrer: zum einen der technische Sachverstand sowie das Verantwortungsbewusstsein, um so ein Fahrzeug gut zu bewegen, und zum anderen die Fähigkeit, mit Menschen zu reden.

Und zwar richtig zu reden. Aufmerksam. Ehrlich. Mit Anteilnahme.

Piloten der Straße

Wasser und Öl? In Ordnung. Der Reifendruck? Auch gut. Verbandskasten, Küche und WC - alles bestens in Schuss.

Wie ein Pilot sein Flugzeug vor dem Start prüft, so müssen auch wir - oft mit der Hilfe von Kollegen in Werkstatt und Tankstelle - unseren Bus vor der Fahrt unter die Lupe nehmen.

Dann tragen wir die Verantwortung bis zum Ziel. Applaus bekommen wir am Ende - anders als beim Flugverkehr - aber zumeist nicht. Viele Menschen reagieren zwar positiv. Aber selbstverständlich ist das Dankeschön von den Fahrgästen nicht mehr.

Das war früher - so mein Eindruck - anders und die Anerkennung im Durchschnitt größer.

Trotzdem steht für mich weiter fest: Hinter Steuer ist für mich der genau der richtige Ort.

Wenn ich zwei Wünsche frei hätte

"Ich kann nicht meckern." Das sagen wir Berliner manchmal etwas unwirsch und kurz angebunden, wenn wir nach unserem Befinden gefragt werden und es uns eigentlich richtig gut geht.

Ohne Zweifel: Ich kann als Busfahrer nicht meckern. Aber vielleicht kann ich mir ja etwas wünschen.

Zwei Sachen fallen mir nämlich auf Anhieb ein. Mehr Anerkennung für die Männer und Frauen hinter dem Steuer ist der erste Punkt. Jeder freut sich doch über ein kleines Lob oder ein Schulterklopfen.

Das motiviert auch gleich noch mal für die nächste Fahrt.

Miteinander statt gegeneinander

Die zweite Sache ist noch etwas allgemeiner. Ich finde nämlich, wir brauchen mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Jeden Tag sehe ich, wie hektisch und aggressiv viele Verkehrsteilnehmer sind - egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder hinter dem Steuer.

Ich denke mir dann: Das muss doch nicht sein. Mit Ruhe und Respekt läuft es für uns alle besser.

Ich finde, das bunte Treiben auf den Straßen ist vergleichbar mit einer Gruppe von Fahrgästen im Bus.

In beiden Fällen gilt: Zusammen und rücksichtsvoll geht alles einfacher und besser.

Quelle dieses Artikels klick hier : Huffingtonpost

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Trucker-Wunsch in Parchim erfüllt
Brummi Nachrichten

Zu seinem 60. Geburtstag durfte Günter Gooth bei der Spedition Krüger + Voigt auf dem langen Euro Combi mitfahren

Was gibt es Schöneres, als Wünsche, die in Erfüllung gehen? Das dachte sich auch der Sohn von Günter Gooth, der schon lange um den Herzenswunsch seines Vaters wusste und ihn nun in diesem Jahr zu seinem 60. Geburtstag überraschte. In Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen Krüger + Voigt organisierte er für den leidenschaftlichen Berufskraftfahrer eine Tour mit dem Lang-Lkw oder auch EuroCombi genannt (siehe Hintergrund).

Seit der Einführung und dem Feldversuch in Deutschland im Jahre 2012 ist Günter Gooth vom Lang-Lkw, der 25,25 Meter misst, fasziniert. „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für große Fahrzeuge und der Lang-Lkw hat es mir besonders angetan“, sagt Gooth, der aus Woosmer bei Neu Kaliß stammt.

Diese Begeisterung blieb natürlich auch seiner Familie nicht verborgen. Der Sohn des Lkw-Fans recherchierte nach Speditionen mit den überlangen Fahrzeugen im Fuhrpark und wurde ziemlich schnell auf die Parchimer Spedition Krüger + Voigt aufmerksam. Hat das Unternehmen in der Vergangenheit doch eine Vorreiterrolle eingenommen und gehörte zu den ersten Speditionen, die den Lang-Lkw in Betrieb genommen haben.

„Ich habe Krüger + Voigt per E-Mail angeschrieben und vom Herzenswunsch meines Vaters berichtet. Prompt bekam ich eine positive Antwort und auch der nachfolgende Kontakt zur Firma war sehr nett und zuvorkommend“, so der Junior Manuel Gooth.

Weiter erzählt er: „Als ich meinem Vater die Überraschung mitteilte, war die Freude so riesengroß, dass er schnell versucht hat, seine Freudentränen vor uns zu verstecken. Dennoch habe ich sie gesehen und es war einfach nur ein bewegender Moment“.

Bevor die Tour mit Günter Gooth und dem erfahrenen Lang-Lkw-Fahrer René Sauerbaum vom Hof der Spedition um Punkt acht Uhr startete, ließ es sich auch Geschäftsführer Jens Stapelmann nicht nehmen, persönlich und nachträglich zum 60. Geburtstag zu gratulieren.

Als Geschenk und Andenken überreichte er dem großen Lkw-Liebhaber einen Krüger + Voigt Truck im Mini-Format. „Solch ein Wunsch wird nicht alle Tage an uns herangetragen und es ist uns eine besondere Freude, dass wir diesen nun heute erfüllen konnten“, erklärte Jens Stapelmann.

Dann war es endlich soweit und das überlange Fahrzeug rollte los in Richtung des Krüger + Voigt Standortes in Valluhn. Über eine Stunde lang konnten sich zwei Lkw-Fans nun über das Berufskraftfahrerleben unterhalten. In Valluhn angekommen, wartete schon ganz aufgeregt die Familie von Günter Gooth. Doch sollte hier noch nicht Schluss sein. Natürlich durfte der erfahrene Berufskraftfahrer noch einmal selbst hinter das Lenkrad. Auf dem großen Gelände der Spedition drehte er stolz noch ein paar Runden. „Ich bin überglücklich, dass es mir Krüger + Voigt ermöglicht hat, diesen wunderbaren großen Lkw einmal selbst zu steuern. Wow, ich bin total begeistert und werde diesen Tag bestimmt nie vergessen“, äußerte sich Günter Gooth sichtlich gerührt.

Quelle dieses Artikels klick hier : SVZ

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Warmes Wetter lässt Waldbrandgefahr auch im Osnabrücker Land weiter st
Brummi Nachrichten
Jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112

Osnabrück. Die Waldbrandgefahr steigt: Das trockene und sehr warme Wetter lässt die Waldbrandgefahr in den Wäldern auch im Osnabrücker Land weiter ansteigen. Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Bodenvegetation und den Oberboden stark ausgetrocknet.

Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch) liegen in den nächsten Tagen die Werte in Teilen Niedersachsen bei Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr). Besonders am Donnerstag dieser Woche steigt die Waldbrandgefahr noch einmal an, ehe sich die Lage zum Wochenende hin wieder entspannen soll. Die Niedersächsischen Försterinnen und Förster sind insbesondere im Flachland Niedersachsens alarmiert, denn gerade in den lichten Kiefernwäldern auch im Osnabrücker Land ist die Waldbrandgefahr besonders hoch.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten die Bevölkerung gerade in diesen Tagen um ihre Mithilfe bei der Waldbrandverhütung. Hier sind insbesondere folgende Punkte zu beachten: Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe. Das Grillen ist nur auf freigebenden Grillplätzen erlaubt, die beim örtlichen Forstamt erfragt werden können. Im Wald gilt noch bis zum 31.Oktober ein allgemeines Rauchverbot. Autos dürfen wegen heißer Auspuffanlagen oder Katalysatoren nicht über trockenem Gras abgestellt werden. Zigarettenkippen dürfen auf keinen Fall aus dem Auto geworfen werden. Die Feuerwehren bitten außerdem darum, jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112 zu melden.

Quelle dieses Artikels klick hier : Landkreis Osnabrück

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Räuber betäuben schlafenden Lkw-Fahrer mit Gas
Brummi Nachrichten
Rastplatz Ohligser Heide: Räuber betäuben schlafenden Lkw-Fahrer mit Gas
Der Rastplatz Ohligser Heide ist bei Lkw-Fahrern, die Pausen einlegen, beliebt. Immer öfter werden die Trucker zu Opfern von Räubern.

Unbekannte haben einen 50-Jährigen aus der Ukraine mit einer Substanz in dessen Führerhaus narkotisiert. Anschließend raubten die Täter den Mann aus. Es war bereits der zweite Überfall binnen weniger Wochen am Rastplatz Ohligser Heide bei Solingen.

Das ahnungslose Opfer hatte nicht den Hauch einer Chance, sich gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Bislang noch unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende auf dem Autobahnrastplatz der A 3 an der Ohligser Heide einen 50-jährigen Lastwagenfahrer aus der Ukraine mit einem narkotisierendem Gas außer Gefecht gesetzt und den Mann anschließend ausgeraubt. Anschließend gelang es den Kriminellen, unerkannt zu entkommen. Wie die Polizei gestern mitteilte, ereignete sich der perfide Überfall am frühen Samstagmorgen. "Der betroffene Lkw-Fahrer hatte in der Nacht zuvor einen Parkplatz an der Raststätte in Fahrtrichtung Oberhausen angesteuert, um seine vorgeschriebene Ruhezeit zu nehmen", sagte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage.

Täter bohrten Loch in Fahrerkabine

Allerdings verlief die Pause des Lastwagenfahrers dann entschieden anders, als sich dies der 50-Jährige zuvor gedacht hatte. Denn irgendwann in der Nacht von Freitag auf Sonntag müssen sich die Täter seinem Fahrzeug genähert haben, um den schlafenden Mann auszurauben. Allem Anschein nach waren bei dem Überfall "Profis" am Werk. So hatten es die Räuber offenkundig von Beginn an auf die Fahrerkabine des Lkw abgesehen. Ehe die Unbekannten nämlich in den Laster eindrangen, bohrten sie von außen ein Loch in die Tür des Fahrzeuges, durch das sie schließlich das Gas einleiteten.

Zu der genauen Zusammensetzung des narkotisierenden Stoffes lagen am Montag noch keine detaillierten Erkenntnisse vor. Gleichwohl reichte die Substanz aus, um den Fahrer in einen hilflosen Zustand zu versetzen, so dass die Täter zuletzt in aller Seelenruhe den Fahrerbereich des Lkw nach Wertgegenständen des Ukrainers durchsuchen konnten.

Lücke in Videoüberwachung genutzt

"Es wurde Bargeld geraubt. Und zudem ließen die Unbekannten einen Laptop des 50-Jährigen mitgehen", hieß es gestern vonseiten der Polizei, die davon ausgeht, dass die Kriminellen die Tat eingehend geplant und ihr Opfer gezielt ausgesucht haben. So hatten sich die Täter nach der festen Überzeugung der Fahnder beispielsweise bereits im Vorfeld des Raubüberfalls mit den Örtlichkeiten rund um die Ohligser Heide genaustens vertraut gemacht. Der Grund für diese Annahme: Zwar gibt es an der Raststätte ein Videoüberwachungssystem. Doch die am Samstagmorgen aufgenommenen Bildsequenzen werden den zuständigen Kripobeamten kaum bei ihrer Arbeit helfen können, weil ausgerechnet jener Teil des Parkplatzes, auf dem der betroffene Lkw gestanden hatte, von den Kameras nicht erfasst wird.

Deshalb befindet sich die Polizei nun auf der Suche nach Zeugen, die sich in der Nacht auf Samstag an der Raststätte aufgehalten und gegebenenfalls verdächtige Beobachtungen gemacht haben. So ist vor allem der Zeitraum gegen 7 Uhr morgens von Interesse. Denn da der Lkw-Fahrer gegen 7.20 Uhr den Raub bemerkt hatte, ist anzunehmen, dass die Täter kurz zuvor zugeschlagen hatten.

Zweiter Angriff binnen weniger Wochen

Dabei ist der Fall bisher einzigartig in der Region. Wohl habe es in der Vergangenheit schon vergleichbare Raubdelikte gegeben, bei denen die Räuber mit Gas versucht hätten, arglosen Lastwagenfahrern sozusagen einen chemischen K.O. zu versetzen, berichtete der Polizeisprecher von ähnlich gelagerten Überfällen in anderen Teilen des Landes. Indes sei es im Bereich des Polizeipräsidiums Wuppertal, zu dem unter anderem Solingen gehört, noch nicht zu solchen Taten gekommen.

Gleichzeitig ist das Phänomen, dass Fernfahrer ins Visier krimineller Banden geraten, aber auch in hiesigen Breiten nicht in Gänze neu. Erst im zurückliegenden Monat war ein weiterer Lkw-Fahrer zu einem Opfer von Räubern geworden. Der Mann aus Rumänien hatte – genauso wie der 50-jährige Ukrainer vom vergangenen Samstag – an der Ohligser Heide pausiert, als er an der Raststätte in Richtung Köln von immer noch flüchtigen Tätern ohne Vorwarnung zusammengeschlagen worden war.

Der Rumäne hatte zuvor beobachtet, dass sich die Diebe an einem nebenan geparkten Laster zu schaffen gemacht hatten. Für die Polizei besteht die Schwierigkeit, dass es nur selten gelingt, der Kriminellen habhaft zu werden. Werden diese nicht sofort geschnappt, bleiben die später eingeleiteten Fahndungen meist erfolglos.

Quelle dieses Artikels klick hier : RP

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