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Brummi Online DE, die Welt der Fernfahrer. Forum, Fotoalbum: Brummi Nachrichten

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Schwertransporte bald ohne Polizeibegleitung: Weshalb nun Private einspringen
Brummi Nachrichten

Fast unbemerkt wurde ein Gesetz geändert: Schwertransporte werden ab Mai von Privaten begleitet.

Es ist ein beliebtes Bild auf Aargauer Strassen: Wird Ungewöhnliches transportiert, steht die Bevölkerung am Strassenrand. Beobachtet staunend, wie ein Kursschiff zum Hallwilersee, ein Bohrkopf zur Baustelle des Eppenberg-Bahntunnels oder ein Dampferzeuger zum Kernkraftwerk Beznau gefahren wird. Eine Polizeipatrouille geleitet das Fahrzeug mit Warnlicht langsam über Brücken, um Kreisel, durch Tunnels. Oft müssen die Polizisten von Hand unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen.

Polizeiautos in solchen Situationen gibt es bald nur noch im Erinnerungsalbum. Denn: Was ausserhalb der Transportbranche praktisch niemand registriert hat, ist schon in einer Woche ins Gesetz geschriebene Tatsache. Ab dann ist nicht mehr die Polizei zuständig für die Begleitung sogenannter Ausnahmetransporte (ATB). Sie wird ausgelagert an Private mit einer polizeilichen Bewilligung.

In den Kantonen Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell ab 1. Mai, später im Jahr folgen Graubünden, Solothurn und beide Basel. Im Aargau kam diese Privatisierung durch eine am Donnerstag publizierte Gesetzesänderung ans Licht. In der kantonalen Strassenverkehrsverordnung wurde Artikel 7a durch einen Absatz 2 ergänzt: «Die Kantonspolizei ist zuständig für die Anerkennung von ausserkantonalen Bewilligungen von Privaten für die Begleitung von Ausnahmetransporten.»

Zeitraubende Wechsel entfallen

Auf Nachfrage bestätigt Bernhard Graser, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei, den Sachverhalt. Theoretisch sei dies im Aargau ab 1. Mai der Fall – praktisch aber müssten diese sogenannten Ausnahmetransportbegleiter erst noch ausgebildet werden. Damit zwischenzeitlich kein Engpass entsteht, wurde eine Übergangsfrist bis 2018 definiert, in der Polizei und Private parallel arbeiten.

Die Kantonspolizei Zürich, die auf das Thema spezialisiert ist, führt in Zusammenarbeit mit dem Nutzfahrzeugverband Astag einwöchige Kurse durch. In der Ausbildung lernen die Teilnehmer für 750 Franken, was es für die Planung und Durchführung eines bewilligungspflichtigen Transportes braucht: Rechtliche Grundlagen, Verkehrszeichen geben, Route legen, Fahrverhalten im Begleitfahrzeug. Mit einer praktischen Prüfung und dem Nachweis der Teilnahme an mindestens fünf Schwertransporten wird der Kurs abgeschlossen. Die Zürcher erteilen eine Bewilligung – andere Kantone können diese danach bei sich anerkennen. Deshalb brauchte es im Aargau den Zusatz in der Strassenverkehrsordnung.

Spezialtransporte, die breiter als 3,8, höher als 4,8 oder länger als 35 Meter sind, müssen vom Strassenverkehrsamt bewilligt werden. Spediteure rekognoszieren die Fahrroute und müssen sie exakt dem Kanton melden. Die Bewilligung wird an die Kantonspolizei weitergeleitet, die eine Patrouille losschickt, um die spezielle Fuhre abzuholen oder an der Kantonsgrenze zu übernehmen. Das kommt laut Graser im Schnitt pro Tag 1,5-mal vor. Pro Jahr fahren 600 bewilligungspflichtige Ausnahmetransporte durch den Aargau.

Wie André Kirchhofer, Astag-Vizedirektor aus Zofingen, sagt, wurde die Idee aus den Kreisen der Mitglieder lanciert: «Das ist etwas, das den Chauffeuren den Berufsalltag konkret erleichtert. Dafür haben wir uns gerne eingesetzt.» Der administrative Aufwand sei zu gross. Zudem sei das System für beide Seiten ineffizient, weil viel Wartezeit entstehe. Passiert ein Schwertransport etwa die Grenze vom Aargau nach Zürich, übernimmt die Kantonspolizei Zürich. Passiert er danach die Stadtgrenze von Zürich, übernimmt die Stadtpolizei. Neu kann die Begleitung aus einer Hand erfolgen. Hinzu kommt: Für Übergaben werden oft die ohnehin knappen Ausstellplätze entlang von Hauptstrassen und Autobahnen gebraucht. Die Plätze fehlen dann anderen Chauffeuren, die ihre Ruhezeit-Pausen einlegen sollten.

Polizei froh und etwas wehmütig

Die Kapo Zürich rechnet mit einer Einsparung von 4000 Personenstunden pro Jahr. Bei der Kapo Aargau kann man dies noch nicht einschätzen. Aber für Sprecher Graser ist klar: «Es ist eine Entlastung. Oft war eine Patrouille die ganze Nacht lang wegen eines Transports besetzt.» Der Wegfall bedeute einen Gewinn an Flexibilität und Verfügbarkeit. Dies überwiege auch die finanziellen Einbussen durch den Wegfall der Arbeitsstunden, die den Transporteuren in Rechnung gestellt werden konnten. Beim einen oder anderen im Korps sorge die Privatisierung «auch für ein bisschen Wehmut», sei es doch auch eine interessante Tätigkeit, die nicht selten bleibende Erinnerungen hinterlassen habe.

Die einzigen Bedenken, die Polizei wie Spediteure haben: Ist der Respekt der Autofahrer vor einem neutralen Begleitfahrzeug gleich gross wie vor einem Polizeiauto? Graser sagt, man müsse erste Erfahrungen abwarten. Es sei oft vorgekommen, dass man Unaufmerksame «mit Nachdruck» habe zum Stillstand bringen müssen. Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer verhalte sich aber korrekt.

Im «Strassentransport-Magazin» sagte Martin Kübler, Chef Verkehrspolizei-Spezialabteilung der Kapo Zürich: «Durch die Auslagerung wird die Begleitung effizienter und ist genauso sicher – wenn nicht sicherer.» Das zeige die Erfahrung aus Österreich, wo Private schon 2003 die Begleitung übernahmen. Einzig in engen Städten, etwa bei Tramübergängen mit Hochspannungsleitungen, oder auf Bergpisten wird auch nach 2018 die Polizei mitfahren. Zudem müssen sich die Privaten bei Antritt der Fahrt bei der Notrufzentrale anmelden, damit die Polizei Bescheid weiss.

Quelle dieses Artikels klick hier : Badener Tagblatt

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Speditionsgewerbe: An Autobahnen fehlen etwa 2000 Lkw-Parkplätze
Brummi Nachrichten
Das baden-württembergische Speditionsgewerbe hat einen Stellplatzmangel für Lastwagenfahrer entlang der Autobahnen angeprangert

Im Südwesten fehlten rund 2000 Parkplätze, teilte der Geschäftsführer des Verbands Spedition und Logistik, Andrea Marongiu, in Stuttgart mit. «Dies mit steigender Tendenz, denn die Logistikwirtschaft brummt.» Der Verbandsfunktionär warf der Politik Versäumnisse vor. Der Südwesten sei ein Transitland für Ost-West- und auch für Nord-Süd-Strecken.

Nach Angaben des Landesverkehrsministeriums ist die Not an der Autobahn 5 in Richtung Grenze sowie an der Autobahn 6 und der Autobahn 8 mit am größten. Der Bund aktualisiert gerade seine Stellplatzprognose bis zum Jahr 2030, wie ein Sprecher erklärte. Mit Ergebnissen werde im kommenden Frühjahr gerechnet. Ende 2014 gab es an den Autobahnen im Südwesten 6000 Parkplätze. Im Januar waren es 6540. Im laufenden Jahr sollen bis zu 130 neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Dafür stehen 13,4 Millionen Euro bereit. Im Schnitt liegen die Kosten für einen Stellplatz zwischen 50 000 und 100 000 Euro.

Nach Auffassung des Verbandes tun sich oftmals Kommunen schwer, entsprechende Flächen für neue Abstellmöglichkeiten auszuweisen. «Wir haben da noch einige Arbeit vor uns, um Baden-Württembergs drittgrößte Branche ins richtige Licht zu rücken.» Ein Sprecher des Auto Club Europa sagte, Berufskraftfahrer müssten ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten können, dies sei auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Wichtig sei vor allem, dass künftige Parkplätze nicht direkt an der Autobahn entstünden. Denn nur abseits davon könne sich der Fahrer erholen.

Den Angaben zufolge gibt es drei Arten von Pausen: Kurze Unterbrechungen von 45 Minuten nach 4,5 Stunden Fahrt, wie Verbandsgeschäftsführer Marongiu weiter erläuterte. Nach weiteren maximal 4,5 Stunden Fahrt sei eine Tagesruhezeit von elf Stunden fällig und nach sechs solcher Tage müsse eine Wochenruhezeit von 45 Stunden folgen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Pforzheimer Zeitung
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Lkw-Unfall an Stauende blockiert stundenlang Autobahn 6
Brummi Nachrichten
Nürnberg.Ein Lkw-Unfall hat am Montag nahe Nürnberg die Autobahn 6 in Richtung Heilbronn stundenlang blockiert. Zwei Lastwagenfahrer wurden verletzt, es entstand ein Schaden von mindestens 150.000 Euro. Nach Angaben der Polizei war ein 31-jähriger Brummi-Fahrer kurz nach dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd mit seinem Sattelzug auf einen im Stau stehenden Laster aufgefahren.

 Ein darauf geladener Container wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der 31-Jährige kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, der 44-jährige Fahrer des anderen Sattelzugs wurde nur leicht verletzt. Ein dritter Laster wurde leicht beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt. Erst am Nachmittag waren die Aufräumarbeiten beendet.

Quelle dieses Artikels klick hier : Mittelbayerische
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Das Rätsel um den B 169-Lärmschutz Fahrverbote an der B 169 für B
Brummi Nachrichten
Cottbus (ots) - Nicht immer lassen sich Konflikte zugunsten einer Seite entscheiden. Der Kompromiss gehört zum Repertoire, um Lösungen herbeizuführen. Wie allerdings Lärmschutz für die Einwohner von Klein Oßnig an der Bundesstraße 169 und weiterer Anrainer sowie das Interesse der Wirtschaft unter einen Hut kommen sollen, bleibt ein Rätsel.

 Immerhin haben die Klein Oßniger ein Gerichtsurteil erstritten, das ihnen Lärmschutz zusichert. Alles läuft auf ein gezieltes Lkw-Fahrverbot hinaus. Es wäre Schluss mit der Abkürzung zwischen A 15 und A 13, die zu 90 Prozent Brummis im Transitverkehr nutzen. Doch ein von gut 50 Unternehmen
der Region getragenes Aktionsbündnis B

169 will das verhindern. "Lärmsanierung ohne Verkehrsbeschränkungen" durch den kostenfreien Einbau von Lärmschutzfenstern soll angeboten werden. Für die Wirtschaft wäre das ein Kompromiss. Für Klein Oßnig ein Abrücken vom erkämpften Gerichtsurteil.

Quelle dieses Artikels klick hier : Finanz Nachrichten
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Lkw-Fahrer findet seinen Brummi nicht mehr und verläuft sich
Brummi Nachrichten
Bei so vielen Lkws kann man schon mal die Orientierung verlieren.

Bei so vielen Lkws kann man schon mal die Orientierung verlieren.

Kodersdorf/Nieder Seifersdorf - Ein 32-jähriger rumänischer Brummifahrer hat zu Fuß und ohne Navigationsgerät offenbar die Orientierung verloren.

Der 32-Jährige hatte seinen Sattelzug am Samstagnachmittag auf dem Autobahnparkplatz Wiesaer Forst nahe Kodersdorf (bei Görlitz) abgestellt.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, verirrte sich der Mann bei einem anschließenden Spaziergang und landete statt bei seinem Lkw in den Abendstunden im rund sechs Kilometer entfernten Ort Nieder Seifersdorf.

Ein Einwohner informierte die Polizei, die den Kraftfahrer wieder zu seinem Sattelzug zurückbrachte.

Quelle dieses Artikels klick hier : Tag 24

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Sattelschlepper mit 1200 Kisten Radler kippte um
Brummi Nachrichten
FRANKENBURG. Ein Sattelschlepper, der zuvor in einer Brauerei 1200 Kisten Radler aufgeladen hatte, kippte auf der Frankenburger Landesstraße um. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand.

Der 47-jährige Kraftfahrer war in einer Kurve aufgrund des Gegenverkehrs zu weit nach rechts auf das Bankett gekommen. Der Sattelaufleger rutschte aufgrund des weichen Untergrundes in den Graben und stürzte um.

Die bei dem Unfall heil gebliebenen Kisten mussten vor der Bergung durch die Feuerwehr Steining auf zwei Ersatz-Lkw umgeladen werden. Zur Bergung des Sattelschleppers wurde der Bergekran der Feuerwehr Vöcklabruck angefordert. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, der Schaden dürfte jedoch beträchtlich sein.

Die FF Steining, die mit 21 Mann rund fünf Stunden im Einsatz war, musste anschließend die Straße und das angrenzende Feld vom Bruchmaterial säubern.

Quelle dieses Artikels klick hier : TIPS
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Raub auf Busfahrer in Kronshagen
Brummi Nachrichten

Am Sonntagabend, den 16.04.2017, wurde gegen 22:30 Uhr in der Bertha-von-Suttner-Straße auf Höhe der Bushaltestelle "Albert-Schweizer-Straße" ein Busfahrer überfallen.

Der Fahrer suchte das dortige Toilettenhäuschen auf. Als er diese wieder verließ, schlug ihm ein Mann gegen den Kopf und entriss ihm seine Tasche. An dem Überfall war noch eine weitere Person beteiligt. Die Männer werden folgendermaßen beschrieben: 1. Person

- ca. 1,80 m groß - Ende 20 Jahre alt - gepflegter Vollbart - Haare dunkel, an den Seiten kurz, oben ca. 1 cm lang - bekleidet mit einem langärmeligen, hellen T-Shirt, hellen Nike Airmax-Schuhen und dunkelblauer Jeans

2. Person

- ca. 1,80 m groß - Ende 20 Jahre alt - bekleidet mit einem hellen V-Ausschnitt Pullover, dunkelblauer Jeans und dunklem Basecap.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die zum Tatzeitpunkt etwas Tatrelevantes beobachtet haben und Hinweise zum Täter/ Tatgeschehen geben können? Hinweise bitte an: BKI Kiel, K 13, Tel: 0431-1603424 oder 0431-1603132.

DPA-OTS/Polizeidirektion Kiel
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20 Kilometer Stau auf A8 nach Lkw-Unfall
Brummi Nachrichten
AISTERSHEIM. Nach einem Lkw-Unfall am Dienstagnachmittag auf der A8 bei Aisterheim war die Fahrtrichtung Passau nur erschwert passierbar. Ein 20 Kilometer langer Stau bildete
 sich.

 

Laut ersten Informationen fuhr um ca. 13:30 Uhr ein Lkw-Lenker mit seinem Schwerfahrzeug zwischen der Autobahnauffahrt Meggenhofen und der Raststation Aistersheim in Fahrtrichtung Passau auf einen vor ihm fahrenden Lkw auf. Entgegen ersten Meldungen war niemand im Fahrzeug eingeklemmt. 

Die beiden Lkw-Lenker wurden vom Rettungsdienst erstversorgt, sie wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Lkw wurden schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste größere Mengen Diesel umpumpen und bereits ausgelaufenen Treibstoff binden. Die Autobahnmeisterei reinigte mit einer Kehrmaschine die Fahrbahn. Zur Lkw-Bergung musste ein Spezialbergeunternehmen angefordert werden.

Im Bereich der Unfallstelle war die Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Passau nur einspurig passierbar. Es bildete sich binnen kürzester Zeit ein rund 20 Kilometer langer Rückstau, weil das Verkehrsaufkommen nach dem Osterwochenende noch enorm

Quelle dieses Artikels klick hier : Nachrichten
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Pakettransport: Gurtsystem soll Lkw-Entladung beschleunigen
Brummi Nachrichten

Die Österreichische Post entwickelt einen sogenannten „Entladeteppich“, der die Zeit für eine Lkw-Entladung um mehr als die Hälfte verkürzen soll.



Die Nachrüstung der „Dock-and-go-Lösung“ sei kostengünstig bei allen Lkw-Typen möglich, versprechen die Entwickler. | Foto: Österreichische PostGemeinsam mit der TU Graz entwickelt die Österreichische Post den sogenannten „Entladeteppich“ – er soll eine automatisierte Lkw-Entladung binnen 30 Minuten ermöglichen. Das System besteht aus einem nachrüstbaren Gurt für Lkw-Container sowie einem stationären Modul, das sich an den Lkw ankoppeln lässt. Mittels Gurt werden die Pakete aus dem Container geschoben und flächig auf ein Fördersystem verteilt. Ein an der Docking-Station angebrachter Vorhang verhindert das Herunterfallen der sich ganz oben befindenden Pakete.

Die Produktidee für den Entladeteppich entstand im Jahr 2014, Mitte 2015 wurde vom Institut für Technische Logistik der TU Graz, der Österreichischen Post und der TAGpilot GmbH das Forschungsprojekt „EAGLE“ ins Leben gerufen. Darauf aufbauend wurde im Februar 2017 zum Zwecke der Markteinführung des Entladesystems die PHS Logistiktechnik GmbH gegründet. Die Österreichische Post ist mit 26 Prozent am Unternehmen beteiligt, geschäftsführende Gesellschafter sind die ehemaligen Dozenten der TU Graz Andreas Wolfschluckner und Matthias Fritz.

Das Produkt soll sich Unternehmensangaben zufolge für den Einsatz in der Logistik- und Speditionsbranche eignen, die Entladezeit um mehr als die Hälfte verkürzen und zur körperlichen Entlastung beim Entladen beitragen. Die Serienreife wird noch für das Jahr 2017 angestrebt, die ersten Produkte vertrieben werden sollen dann 2018.

Quelle dieses Artikels klick hier : Logistra
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Erdgastankstelle für Schiffe und Lkw
Brummi Nachrichten

Ab Sommer sollen Rheinschiffe und Lastwagen am Parallelhafen Flüssiggas tanken können. Duisburg und Mannheim sind die ersten Standorte, die das Berliner Unternehmen Liquind für den Start eines größeren Versorgungsnetzes für LNG (Liquefied Natural Gas), also verflüssigtes Erdgas, festgelegt hatte. In einem ersten Schritt setzt Liquind auf den Einsatz einer mobilen Anlage, hat aber nach eigenen Angaben bereits den Genehmigungsprozess zu deren Austausch in eine feste Lager-, Bunker- und Betankungsanlage angestoßen. Schon ab Sommer sollen dort zunächst Lkw, wenig später auch Binnenschiffe betankt werden.

Um den Ausbau der LNG-Verteilinfrastruktur weiter voranzutreiben, soll noch in diesem Jahr eine weitere mobile Tankstelle im Hafen Mannheim ihren Betrieb aufnehmen. Hierfür wurde nun ein Vertrag mit der Mannheimer Hafengesellschaft für ein Grundstück im Rheinauhafen unterzeichnet. Damit schließt das Unternehmen nun endgültig die Lücke zwischen LNG-Import und der Abnahme durch Endkunden aus der Binnenschifffahrt und der Logistik entlang des Rheins.

Umweltfreundliche Alternative

Ziel von Liquind ist es, europaweit eine „flächendeckende Verteilinfrastruktur für LNG“ aufzubauen. Dazu soll ein Netzwerk von Distributionsterminals und Abgabestellen an Endkunden entstehen. „Daher sorgen wir entlang der großen deutschen Wasserstraßen für den Bau von Distributionslagern, die den Einsatz von LNG als Treibstoff auf den Bundeswasserstraßen ermöglichen. Ausgehend von diesen Hubs beliefern wir die Knotenpunkte des Straßenverkehrs“, heißt es in Berlin. LNG gilt als umweltfreundlichere Alternative zum Diesel.

Quelle dieses Artikels klick hier : WAZ

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Busfahrer Jean-Pierre Zimmermann und die Linie 21
Brummi Nachrichten

Jean-Pierre Zimmermann war in den 1970er-Jahren auf der Linie 21 unterwegs, die nun eingestellt wird

Von 1976 bis 1980 war Jean-Pierre Zimmermann Busfahrer der Linie 21, die jetzt eingestellt wird. Der 71-Jährige blickt in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung auf eine bewegte Zeit zurück. 

Die grenzüberschreitende Buslinie 21, die seit 1958 Kehl mit Straßburg verbindet, wird Freitag eingestellt. Ab Dienstag, 2. Mai, verkehr dann die Tramlinie D im 12- bis 20-Minutentakt zwischen den Städten. Jean-Pierre Zimmermann war zwischen 1976 und 1980 mit dem »Bananenbus«, wie er ihn nennt, unterwegs. Den nannte er so, weil viele Französinnen wegen der in Kehl billigeren Bananen über den Rhein gekommen waren. 

»Es war eine tolle Zeit«, sagt der heute 71-Jährige, das Verhältnis zwischen Busfahrern und Fahrgästen sei fast freundschaftlich gewesen, erzählt er.  »Ich kannte fast alle Fahrgäste persönlich«, sagt er, »wenn jemand fehlte, der sonst immer mitfuhr, bemerkte ich das sofort.« 

Im Nachbarland günstig einkaufen

Die meisten Menschen hätten den Bus 21 auch damals schon genutzt, um im Nachbarland günstig einzukaufen, erinnert er sich. Nicht nur Bananen seien in den 70er-Jahren auf der deutschen Seite des Rheins günstiger gewesen, sondern auch einige andere Produkte, wie etwa Margarine. Umgekehrt seien die Kehler damals mit dem Bus 21 nach Frankreich gefahren, um Zigaretten, Alkohol und Kaffee zu kaufen – diese Produkte waren im Nachbarland billiger. 

Auch viele Berufspendler und Kinder der Soldaten der französischen Streitkräfte in Deutschland nutzten seinerzeit den Bus – um zur Schule zu gelangen. 2,80 Francs hätte eine Fahrkarte von der Stadthalle bis zur Straßburger Endhaltestelle am Hauptbahnhof gekostet, als er 1975 seine Busfahrer-Ausbildung bei der CTS begann, erinnert sich Zimmermann. 

Die Preise wurden nach Zonen berechnet, 60 Centimes kostete zusätzlich der Grenzübertritt. Bereits im Mai 1976 aber wurde die Zonenregelung abgeschafft und die Einheitspreise für eine Fahrt mit dem Bus oder der Straßenbahn, unabhängig von der Länge der zurückgelegten Strecke, eingeführt. Von da an zahlte man für die Einzelfahrt zwei Francs – die Kosten für den Grenzübertritt waren darin schon inbegriffen. 

Kehl und die RAF 

Bis zum Schengener Abkommen gab es noch Grenzkontrollen, die Grenzschützer überprüften in den Bussen die Ausweise. Besonders streng seien die Kontrolleure in den 70er-Jahren gewesen, als die linksextremistische Terrorvereinigung Rote Armee Fraktion die Bundesrepublik mit Anschlägen, Entführungen und Morden in Atem hielt. 1977 vermutete die deutsche Polizei, dass sich einige Mitglieder der Gruppierung im Kehler Hochhaus »Der lange Trudpert« verschanzt hatte – daher rückte sie mit verstärkten Truppen an. »Weil die Kontrollen so viel Zeit in Anspruch nahmen, stiegen einige Menschen damals sogar aus dem Bus aus und überquerten die Rheinbrücke zu Fuß«, erzählt der Ex-Busfahrer.

Wenn der 71-Jährige heute nach Kehl will, geht er am liebsten zu Fuß, um seinem Foto-Hobby zu frönen. »Die Tram ist viel besser als der Bus«, sagt er, »sie ist schneller, steht nicht im Stau und es passen viel mehr Leute rein.«

Quelle dieses Artikels klick hier : bo
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Tierkadaver und Schlachtabfälle landen im Graben
Brummi Nachrichten
Auf der Autobahn Landshut-Deggendorf (A92) hat ein Lkw-Fahrer die Herrschaft über seinen Brummi verloren, zwei andere Autos schrottreif demoliert und ist schließlich mit seinem Laster umgekippt. Die geladenen Tierkadaver und Schlachtabfälle landeten im Straßengraben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde bei dem Unfall am Vorabend niemand verletzt. Es entstand aber ein Sachschaden von rund 50 000 Euro. In der Nähe des niederbayerischen Wallersdorf (Landkreis Dingolfing-Landau) hatte der 64 Jahre alte Fahrer seinen Lastwagen aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts zum Pannenstreifen gelenkt, auf dem zwei Autos abgestellt waren.

 Der Lkw streifte den ersten Wagen, erfasste dann den zweiten am Heck, schob diesen etwa 50 Meter vor sich her und drückte ihn schließlich gegen die rechte Leitplanke. Dann kippte der Lkw um und begrub den Pkw unter sich, in dem aber niemand mehr saß. Die drei Insassen der beiden Autos auf dem Pannenstreifen standen schon seit einiger Zeit hinter der Schutzplanke und kamen mit dem Schrecken davon. Die beiden Autos wurden laut Polizei schrottreif beschädigt. Durch die Bergungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Passauer Neue Presse
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ZDK-Ausschuss „Nutzfahrzeuge“: Viele neue Brummi-Regeln
Brummi Nachrichten

Ob der Gesetzgeber den letztmöglichen Veröffentlichungstermin für die neue Fahrzeug-Untersuchungs-Verordnung (FUV), den 20. Mai, halten wird, weiß auch Jörg Markwort, Vorsitzender des Ausschusses „Nutzfahrzeuge“, nicht. Aber: „Fakt ist, das neue Regelwerk wird diverse Veränderungen mit sich bringen, die auch Nfz-Betriebe betreffen“, erklärt Markwort im Rahmen der diesjährigen Frühjahrstagung. Zur Erklärung: Die neue FUV vereint diejenigen gesetzlichen Vorgaben bezüglich HU, AU, SP und Co., die bislang in der StVZO geregelt waren.

So müssen künftig sämtliche Prüfstützpunkte, also Kfz-Werkstätten, in denen amtliche Prüfungen durchgeführt werden, in die Handwerksrolle eingetragen sein. Zudem müssen diese Betriebe von sich aus eine Prüfanerkennung beantragen. Umgekehrt sollen Prüfplätze für „Trecker-HUs“ Bestandsschutz genießen.

Ebenso steht in den Sternen, wann die generelle Endrohrmessung für alle Kraftfahrzeuge wieder eingeführt wird. Der geplante 1. Juli dürfte kaum zu halten sein, so der ZDK. Als mögliches Datum der Wiedereinführung sei der 1. September im Gespräch. Die wohl ab dann für die AU-Durchführung an Kraftfahrzeugen ab der Abgasstufe Euro 6/Euro VI verlangte Messgenauigkeit der Opazimeter werde nach Schätzungen des Verbands rund 70 bis 80 Prozent der Trübungsmessgeräte erfüllen. Ältere Geräte müssen AU-Werkstätten ersetzen.

Und auch beim Thema Bremsenprüfstand müssen Betriebe wohl oder übel, so sie nicht bereits über ein Modell mit ASA-Livestream-Schnittstelle verfügen, zum Portemonnaie greifen und eine solche nachrüsten. Diese bieten jedoch nicht nur die jeweiligen Prüfstandshersteller an, das wurde bei der Ausschusssitzung deutlich. Mit dem Unternehmen Cartesy gibt es auch einen unabhängigen Hersteller, mit dessen System sich eine solche Schnittstelle realisieren lässt. Kostenpunkt: circa 1.500 bis 2.000 Euro.

Als „Zeitungsente“ habe sich laut ZDK hingegen entpuppt, dass EG-Kontrollgeräte (Fahrtenschreiber) künftig nur noch auf einem Rollenprüfstand geprüft werden dürfen. Nutzfahrzeugbetriebe werden dies auch weiterhin mittels 20-Meter-Messstrecke tun können.

Gute Nachrichten gab es in Sachen SP-Adapter zu vermelden: Bis Ende Juni werden wohl sämtliche der 3.500 bestellten Prüfgeräte ausgeliefert sein. Die restlichen der insgesamt rund 4.300 SP-berechtigten Betriebe, die über keinen SP-Adapter verfügen, dürfen dann ab 1. Juli nur noch Prüfungen an Fahrzeugen mit Erstzulassung bis 31.12.2013 durchführen. Technische Probleme mit dem SP-Adapter seien nun gelöst, erklärte Hans-Walter Kaumanns, Referent im Ressort Technik des ZDK.

Wichtig für Werkstätten: Sofern ein SP-Adapter im Betrieb vorhanden ist, muss dieser auch zwingend für die Schnittstellenprüfung im Rahmen der SP eingesetzt werden. Auch im Zuge der internetbasierten Fahrzeugzulassung sind die anerkannten SP-Betriebe integriert. Ab dem 1. Oktober 2017 sind die entsprechenden SP-Daten unverzüglich an das KBA und an die zentrale Stelle (ZDK) weiterzuleiten. Gleiches gilt übrigens für die HU-Protokolle der Überwacher.

Quelle dieses Artikels klick hier : KFZ-Betrieb

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Tausende Besucher kamen zur Truck-Show an den Lohfeldener Rüssel
Brummi Nachrichten


Fahrer-Latein zwischen Zugmaschinen: Karsten Jansen , Ricardo Schmidt, René Stecher, Detlef Döll und André Locke (von links) gönnten sich in der Pause ein Bierchen.
Lohfelden. Sie ließen sich von den eisigen Temperaturen und der teils nervigen Parkplatzsuche nicht abschrecken: Tausende Besucher kamen am Wochenende zur vierten Truck-Show an den Lohfeldener Rüssel.

Die Stellplätze an der Raststätte waren dem Ansturm kaum gewachsen. Doch die Schaulustigen wurden durch das beeindruckende Bild von 380 dicht an dicht stehenden, häufig aufwendig verzierten „Brummis“ und ein unterhaltsames Programm – unter anderem mit Tombola und Versteigerung – entschädigt.

Einnahmen und Spenden der Mammut-Show, die von zahlreichen Firmen und Einzelpersonen organisiert wird, kommen erneut dem Verein für krebskranke Kinder zugute. Vergangenes Jahr waren es mehr als 17.000 Euro. Einige Fernfahrer hatten sich zusätzliche Aktionen ausgedacht, um selbst Spenden zu sammeln. Und am Ende seien laut Gordon Güde, Speditionsinhaber, Fahrschullehrer und einer der Organisatoren, knapp 30.000 Euro an Spenden für die Kinderkrebshilfe in Kassel zusammen gekommen. Für Güde ein „Hammer-Rekord“.

Die Berufskraftfahrer aus dem ganzen Bundesgebiet tun mit der Show nicht nur etwas für das Image und einen guten Zweck. Sie nutzen die drei Tage auch, um mit Kollegen zu feiern und zu reden. „Sonst kann man sich ja nur mal im Vorbeifahren zuwinken oder mal zehn Sekunden über CB-Funk begrüßen“, sagte André Löcke, der am Samstagnachmittag zwischen der Phalanx von riesigen Brummis mit einigen Kollegen Pause machte. Sie ärgern sich beispielsweise über Autofahrer, die noch überholen und einscheren, obwohl sie wegen einer Baustelle sogleich voll abbremsen müssen.

Fernfahrer-Romantik findet man nur in Romanen. Einige Brummi-Fahrer erzählen, wie rücksichtslos und verständnislos sich manche Autofahrer verhalten. „Lkw-Fahrer sind immer die Sündenböcke“, bestätigt Michaela Graph, die mit ihrem Freund Dirk Spengler aus dem schleswig-holsteinischen Neumünster und seinem betagten, aber wie neu lackiert wirkenden Lkw häufig auf Tour ist.

Im Führerhaus findet man doch noch ein Stück Romantik: Es ist voll ausgepolstert und mit Troddeln und witzigen Figuren plüschig eingerichtet.

Quelle dieses Artikels klick hier : HNA

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Laster verliert 200 Liter Diesel auf 23 Kilometern
Brummi Nachrichten
Die Feuerwehr rückte auf dem Hof der Spedition zum Gefahrguteinsatz an.

Die Feuerwehr rückte auf dem Hof der Spedition zum Gefahrguteinsatz an.

Elterlein - Wie konnte das denn passieren? Ein Brummifahrer bemerkte ein Leck am Tank seines Lasters viel zu spät und verteilte so unwissentlich 200 Liter Diesel auf etwa 23 Kilometern Strecke zwischen Elterlein und Lugau. Die Feuerwehr musste zum Gefahrguteinsatz ausrücken.

Erst auf dem Hof der Spedition sah der Fahrer, dass sein Brummi Diesel verlor. Feuerwehr, Polizei und Straßenmeisterei wurden gerufen. Durch das regnerische Wetter und den Berufsverkehr, verwischte sich allerdings der Diesel auf der Straße.

Eine Spezialfirma kontrollierte die Staatsstraße und konnte kein Dieselrückstände mehr finden.

Der Hof der Spedition wurde allerdings stark verschmutzt. Ein Teil des Diesel gelangte auch in die Kanalisation. Mit Bindemittel und Nasssauger wurde der ausgelaufene Kraftstoff entfernt.

Die restlichen 200 Liter Diesel, die sich noch im Tank befunden hatten, mussten in einen Spezialbehälter umgepumpt werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : Tag24

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Punkte aus Brüssel
Brummi Nachrichten
Ab Januar 2017 tritt eine neue EU-Verordnung in Kraft – im äußersten Fall droht Entzug der Zuverlässigkeit.

Die Kontrollstatistik des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) für 2015 ist durchaus besorgniserregend. Insgesamt wurden 511.592 Lkw kontrolliert, 203.019 oder fast 40 Prozent aus Deutschland und 308.573 oder rund 60 Prozent aus dem Ausland. Obwohl also in der Summe mehr Lkw aus dem Ausland kontrolliert wurden, liegen in den meisten Kategorien deutsche Frachtführer und deren Fahrer vorne.

Erschreckend: Insgesamt macht das nicht ordnungsmäßige Verwenden von Fahrerkarten oder Schaublättern mit 49,84 Prozent den größten Anteil aus, dabei wurden 57.010 deutsche und 26.981 ausländische Fahrer erwischt. Das ist ein kein gutes Vorzeichen für das kommende Jahr. Zum 1. Januar 2017 tritt die neue EU-Verordnung zum Risikoeinstufungsverfahren, längst auch als sogenannte Todsündenliste bekannt, in Kraft. In der Liste sind rund 130 Verstöße aufgeführt, dabei zählt etwa der Missbrauch von Fahrerkarten zur Gruppe der schwersten Verstöße. 

Die Liste beruht auf der Verordnung (EU) 2016/403 der Kommission vom 18. März 2016 zur Ergänzung der Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf die Einstufung schwerwiegender Verstöße gegen die Unionsvorschriften, die zur Ab­erkennung der Zuverlässigkeit der Kraftverkehrsunternehmer führen können. Diese Zuverlässigkeit ist wie die finanzielle Leistungsfähigkeit und die fachliche Eignung des Verkehrsleiters Bedingung für die Erteilung einer Transportlizenz. Der Verkehrsleiter wird von einem Unternehmen des gewerblichen Güter- oder Personenverkehrs benannt und hat die Leitung der Verkehrstätigkeiten eines Unternehmens inne. Dazu zählt unter anderem die Disposition von Ladung und Fahrpersonal ebenso wie die Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften und Ladungssicherung. 

Unternehmen müssen bei Verstößen bangen

"Wäre das Risiko-Einstufungssystem mit einer engen Auslegung bereits für diese Kontrollperiode zur Anwendung gekommen, müssten in Deutschland allein aufgrund nicht verbauter Kon­trollgeräte knapp 260 Verkehrsleiter beziehungsweise Unternehmen um ihre Zukunft bangen, da auch dieser Verstoß als schwerster Verstoß angesehen wird", sagt Götz Bopp, Experte für alle Fragen zu Sozialvorschriften in der Abteilung Industrie und Verkehr der IHK Region Stuttgart. "Wenn in nur zehn Prozent dieser Verstöße ein schwerster Verstoß realisiert wurde, wäre jedes 20. im Bereich Verkehr und Lagerei tätige Unternehmen ein Kandidat für den Marktaustritt."

Ein Bund-Länder-Ausschuss arbeitet aktuell daran, das von Brüssel vorgegebene Punktesystem für die hiesige Verwaltungspraxis zu formulieren. Ab Januar 2017 gilt also aller Voraussicht nach folgende Rechenart: Für einen schweren oder schwerwiegenden Verstoß gibt es je drei Punkte, für einen schwersten Verstoß fünf Zähler. Als Unternehmen mit einem erhöhten Risiko gilt dann, wer als Firma mit bis zu zehn Lkw fünf Punkte, mit bis zu 50 Lkw acht Punkte und mit mehr als 50 Lkw elf Punkte im Laufe eines Jahres eingesammelt hat.

Heißt also: Bei den schwersten Verstößen (MSI) reicht "bereits ein einmaliger Verstoß, um ein entsprechendes Entzugsverfahren einzuleiten", sagt Rechtsanwalt Matthias Pfitzenmaier von der Kanzlei Dietz, Tonhäuser & Partner aus Heilbronn. Daneben gibt es schwere sowie schwerwiegende Verstöße (SI und VSI). "Liegen im Schnitt pro Fahrer drei schwere oder schwerwiegende Verstöße vor, führt dies zur Einleitung eines nationalen Verfahrens zur Beurteilung der Zuverlässigkeit."

Große Firmen gefährdeter

Je größer das Unternehmen ist, erklärt der IHK-Experte Bopp, desto größer ist also auch die Gefahr, dass schon zwei oder drei Fahrer, die besonders deutlich gegen die Sozialvorschriften verstoßen, das Unternehmen in Gefahr bringen, die Lizenz zu verlieren. "Nach aktuellem Kenntnisstand muss allerdings davon ausgegangen werden, dass die Systematik der Todsündenliste nur gegenüber den Schwarzen Schafen greift", sagt Bopp. "Dass kleinere und kleinste Verstöße, die sich in unserer hochverdichteten Arbeitswelt und dem zumindest in und um die Ballungsgebiete hoffnungslos überlasteten Straßennetz leider nicht immer vermeiden lassen, letztlich die Existenz der Unternehmen gefährden, steht nicht zu befürchten."

Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) hält die Begriffe "Missbrauch bei Fahrerkarten" und "Todsünden" in dem Zusammenhang für etwas übertrieben. "Wenn Sie sich alleine vergegenwärtigen, dass der Digitacho mit mehreren Dutzend Piktogrammen aufwarten kann, die Fahrer jedoch in der Mehrzahl nicht über ein abgeschlossenes Mathematikstudium verfügen, können Sie schon mal viele Verstöße unter Fehlbedienung aus Unkenntnis wegbuchen", heißt es diesbezüglich vonseiten des Verbands.

Doch damit nicht genug: "Wenn Sie auch noch dagegenhalten, wie lasch deutsche Strafverfolgungsbehörden Fahrer zur Verantwortung ziehen, die mit wirklich krimineller Energie sicherheitsgefährdende Umbauten an ihren Fahrzeugen vorgenommen haben, werden Sie feststellen, dass wir Probleme in diesem Land an ganz anderer Stelle haben als bei Fahrern, die mal vergessen haben, übers Wochenende die Fahrerkarte zu ziehen."

Die Schulung aller Mitarbeiter, auch der im Unternehmen Verantwortlichen und der Disponenten, ist ein erster wichtiger Schritt, um in Zukunft nicht als Risikobetrieb zu gelten, der mit einer erhöhten Kontrolldichte rechnen muss. "Unabhängig davon kann es nicht schaden, einen Verkehrsleiter in Reserve vorzuhalten."

Die Todsündenliste
  • In der Verordnung sind Verstöße aus zehn Rechtsgebieten definiert, unterteilt in drei Kategorien je nach Schweregrad  entsprechend der von ihnen ausgehenden potenziellen Gefahr tödlicher oder schwerer Verletzungen. Die Liste ist unter "Verordnung (EU) 2016/403" im Internet hinterlegt, etwa unter http://eur-lex.europa.eu/
  • Als schwerwiegender Verstoß (Serious Infringement, SI) gilt etwa die Überschreitung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden, sofern von der Möglichkeit zur Erhöhung auf 60 Stunden bereits Gebrauch gemacht wurde
  • Ein sehr schwerwiegender Verstoß (Very Serious Infringement, VSI) ist etwa die Überschreitung der wöchentlichen Lenkzeit auf 65 bis 70 Stunden
  • Als schwerster Verstoß (Most Serious Infringement, MSI) wird die Verwendung einer Fahrerkarte durch einen Fahrer, der nicht der Inhaber ist, gewertet  

Quelle dieses Artikels klick hier : Eurotransport

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Belm: Auseinandersetzung zwischen Busfahrer und Fahrgast
Brummi Nachrichten

Die Polizei sucht Zeugen einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Busfahrer und einem Fahrgast.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend um kurz vor 19 Uhr an der Haltestelle Josefkirche der Bremer Straße. Beim Einsteigen in einen Linienbus gerieten der 49-jährige Fahrgast und der 36-jährige Busfahrer über den Fahrpreis in Streit. Die Situation führte zu einer körperlichen Auseinandersetzung und endete schließlich mit dem Rauswurf des Fahrgastes aus dem Bus. Der Belmer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Wer zur Klärung des Vorfalls beitragen kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Belm, Tel. 05406-807790.

DPA-OTS/Polizeiinspektion Osnabrück
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Elektromobilität: Club of Logistics hält Oberleitungs-Lkw für fal
Brummi Nachrichten

Statt am Markt chancenlose Technologie zu unterstützen, solle die Bundesregierung besser auf Technologien wie die Brennstoffzelle setzen, fordert die Lobbyorganisation. Verbandschef Voss: Oberleitungen sind "das falsche Pferd".



Auf das "falsche Pferd" setze die Bundesregierung mit der Förderung von Oberleitungs-Highways für Lkw, befindet die Lobby-Organisation Club of Logistics. | Foto: Siemens

Die Lobbyisten-Organisation Club of Logistics hat sich gegen die Vorhaben der Bundesregierung ausgesprochen, in Oberleitungen für Elektro-Lkw zu investieren. Stattdessen fordert die Organisation den Aufbau einer Infrastruktur für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Die milliardenschwere Förderung der E-Mobilität im Transportgewerbe setze auf das falsche, weil nicht markt- und umwelttaugliche, Pferd unter den alternativen Antriebssystemen, heißt es in einer Erklärung des Clubs of Logistics, der sich nach eigener Aussage als Lobbyismus-Organisation für die europäische Logistikindustrie versteht. Der Club reagiert damit auf entsprechende Pläne von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Als unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten bessere Alternative sieht der Club die Nutzung der Wasserstofftechnologie in Brennstoffzellen an. Gemeinsam mit den Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Hessen werden derzeit zwei Feldversuche mit Oberleitungs-Lkw durchgeführt, der eine in Lübeck, der zweite zwischen Darmstadt und dem Frankfurter Flughafen. Der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur auf rund 3.000 Kilometern besonders stark befahrener Autobahnabschnitte wird laut Umweltministerium rund sechs Milliarden Euro kosten.

 Peter H. Voß, Geschäftsführer des Clubs of Logistics kritisiert, dass mit dem Oberleitungs-Lkw, dessen Batterie beim Fahren aufgeladen und durch einen Verbrennungsmotor für Gas oder Biokraftstoffe ergänzt wird, die falsche Technologie unterstützt werde: „Hier treten alle Probleme der E-Mobilität zutage. Es handelt sich um eine hoch subventionierte technologische Lösung, die unter Marktgesichtspunkten auf absehbare Zeit keine Chance hätte.“ Zudem stehe der umwelt- und klimapolitische Nutzen doch sehr in Frage, so Voß weiter. Studien würden zum einen zeigen, dass die Herstellung eines Elektrofahrzeugs einen weit höheren CO2-Ausstoß verursacht als die eines Dieselfahrzeugs. Zum anderen macht laut Voß „der Oberleitungs-Lkw nur Sinn, wenn der verwendete Strom tatsächlich aus erneuerbaren Energiequellen stammt“. Die wirtschaftlichere und umweltverträglichere Antriebstechnologie sei die Brennstoffzelle mit regenerativem Wasserstoff, meint Voß. So habe man im Pkw-Sektor bereits seit Jahren ausgereifte Lösungen auf diesem Gebiet entwickelt, die man durch entsprechende Hybridisierungskonzepte an die Betriebsformen der Lkw anpassen könne. Voß: „Brennstoffzellen-Lkw in großer Stückzahl stellen eine zukunftsfähige Alternative zur E-Mobilität dar.“

Quelle dieses Artikels klick hier : Logistra

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1200 Kisten Radler stürzten in Frankenburg von Lkw
Brummi Nachrichten
FRANKENBURG. Lkw-Anhänger mit 1200 Radler-Kisten rutschte auf weichem Untergrund ab und stürzte in den Straßengraben. Die heil gebliebenen Bierkisten wurden von der Feuerwehr auf Ersatz-Lkw verladen und abtransportiert.

Umgekippter Lkw-Anhänger mit 1200 Radler Kisten

Umgekippter Lkw-Anhänger mit 1200 Radler Kisten Bild: FF Steining


Ein kurioser Unfall hat sich gestern um 14.30 Uhr in  Frankenburg am Hausruck (Bezirk Vöcklabruck) ereignet. Ein rumänischer Lkw-Lenker, der zuvor 1200 Kisten-Radler bei einer Brauerei aufgeladen hatte, kam in einer Kurve aufgrund des Gegenverkehrs von der Frankenburger Landesstraße ab. 

Der Lkw-Anhänger versank im aufgeweichten Straßenrand und stürzte in einen Graben. Zahlreiche Bierflaschen gingen bei dem Unfall zu Bruch. Die heil gebliebenen Bierkisten wurden von der Feuerwehr, ehe der Unfall-Lkw geborgen werden konnte, auf Ersatz-Sattelschlepper verladen. Für die Bergung des Lkw aus dem Straßengraben forderten die Einsatzkräfte einen Bergekran der Freiwilligen Feuerwehr Vöcklabruck an. 

Gemeinsam mit den Kameraden der FF Steining räumten sie die Unfallstelle. Verletzt wurden bei dem Unfall niemand. Die Polizei spricht von „erheblichem Sachschaden“.

Quelle dieses Artikels klick hier : Nachrichten

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Frau rast frontal in Tank-Laster! Schwer verletzt
Brummi Nachrichten

Ostritz - Sie wollte wahrscheinlich einfach nur nach Hause! Am späten Donnerstagnachmittag wollte eine 58-jährige Dacia-Fahrerin in Richtung Zittauer Straße abbiegen und übersah dabei einen tonnenschweren Tanklaster.

Auf der Schulstraße bog sie links ab - dann krachte es heftig.

Sie war in einen entgegenkommenden Sattelschlepper gerast und wurde mit ihrem Dacia in den Straßengraben geschleudert. Auch der Tanklastzug landete neben der Fahrspur.

Die alarmierten Rettungskräfte mussten die Dacia-Fahrerin aus ihrem völlig demolierten Wagen befreien, sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Der 32-jährige Brummi-Fahrer kam mit einem Schrecken davon.

Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten, war die Ortsdurchfahrt Ostritz für gut drei Stunden gesperrt, wurde erst gegen 21.30 Uhr wieder frei gegeben.

Die Polizei geht von einem Schaden von gut 75.000 Euro aus. Die genaue Unfallursache wird nun ermittelt.

Beide Fahrzeuge landeten neben der Fahrspur. Besonders der Tanklaster musste aufwendig geborgen werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : Tag24
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