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Wie Unternehmen umdenken müssen, um Fahrer zu finden
Geschrieben am Mittwoch, 19.Juli. @ 12:13:48 EDT von admin

Brummi Nachrichten

Es leert sich auf Deutschlands Straßen. Denn wenn der aktuelle Trend anhält, dann hat die Bundesrepublik einen immer kleiner werdenden Pool an professionellen LKW-Fahrern, auf den hiesige Betriebe zurückgreifen können. Das stürzt die Logistik natürlich vor ein Problem.

Doch wo genau liegen die Ursachen hierfür, welchen Schwierigkeiten müssen Logistikunternehmen sich heutzutage stellen und gibt es bereits Lösungsansätze?

Immer weniger LKW-Fahrer – Darum mangelt es flächendeckend an Personal

Der Mangel an Kraftfahrern ist vor allem auf eine schwache Nachwuchsförderung, verbunden mit einigen Gesetzesänderungen zurückzuführen, die damals als hoffnungsvoll geltende Konzepte nichtig gemacht haben.

Ohne eigene, flächendeckende Nachwuchskonzepte war die Logistikindustrie davon ausgegangen Personalabgänge durch Quereinsteiger auffüllen zu können. Doch im September 2009 verabschiedete die Bundesregierung ein Gesetz, das neben einem gültigen Führerschein (Klasse C1, C1E oder CE) eine Grundqualifikation oder eine beschleunigte Grundqualifikation erfordert. Dieses Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz disqualifizierte viele potentielle Kraftfahrer, die zwar die theoretischen Voraussetzungen erfüllten, denen jedoch ohne Grundqualifikation die gesetzliche Eignung fehlte. Diese Qualifikationsmaßnahme für den gewerblichen Güterverkehr auf deutschen Straßen ist ein Kostenfaktor, der für Quereinsteiger abschreckend wirkt.

Ein weiterer Faktor ist die die Verkleinerung der Bundeswehr, die entsprechend der Verringerung der Truppenstärke immer weniger qualifiziertes Fahrpersonal ausbildet, das nach Ende der Dienstzeit den Weg auf den zivilen Arbeitsmarkt findet.

Doch nicht nur diese harten Faktoren machen es immer schwieriger, qualifizierte LKW-Fahrer zu finden, auch ein Wertewandel innerhalb der Gesellschaft hat Auswirkungen auf den Job des Berufskraftfahrers. Gerade im internationalen Verteilerverkehr müssen Unternehmen verstärkt auf ausländische Subunternehmen zurückgreifen, denn gerade junge LKW-Fahrer möchten nicht regelmäßig Tage oder Wochen ohne ihre Familie verbringen müssen und entscheiden sich so häufiger für Jobs im regionalen Verteilerverkehr, der ihnen eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht.

Freud und Leid – Qualifizierte LKW-Fahrer profitieren vom Personalmangel

Da der Markt indes stark darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Kraftfahrer gezielt zu werben, haben Berufskraftfahrer nicht nur gute Chancen, einen Job zu finden, sondern treffen in diesem Job auch auf sich weiter verbessernde Bedingungen.

Dazu gehören selbstverständlich monetäre Anreize und leistungsorientierte Bezahlmodelle, sowie zusätzliche Incentives. Doch auch kleinere Logistikunternehmen, die nicht einfach mehr Lohn bieten können, versuchen durch flexiblere Modelle und bessere Arbeitsbedingungen Fahrer an sich zu binden.

Damit alleine kann der derzeitige Mangel an LKW-Fahrer aber nicht behoben werden. Vor allem an der Infrastruktur der Ausbildung und Nachwuchsförderprogrammen muss nachgebessert werden – um die Wettbewerbsfähigkeit vom KMUs anhand der veränderten Rahmenbedingungen zu gewährleisten, sind auch Förderprogramme erforderlich.

Eine bisher vom Berufsstand der LKW-Fahrer stark vernachlässigte, demographische Gruppe steht hier besonders im Fokus: Die LKW-Fahrerinnen.

Denn rein physische Komponenten, die im männerdominierten Berufsfeld des Kraftfahrers lange Zeit vorgeschoben wurden, um Frauen bereits im Vorfeld vom Job auszuschließen, spielen eine immer weiter untergeordnete Rolle. Die weitere Mechanisierung und Automatisierung von Prozessen lässt die Geschlechterbarriere wenigstens auf dem Papier verschwinden. Da gerade junge Mütter möglichst wenig Zeit abseits der Familie verbringen möchten, spielt die verstärkte Spezialisierung auf den Sektor der regionalen Transportlogistik auch bei der Öffnung gegenüber weiblichen Fahrern eine entscheidende Rolle. Mit einem Anteil von gerade einmal 1,7% an Frauen hinter dem Steuer eines LKW (Zahlen von 2014, erhoben durch die DEKRA) ist der Anteil weiblicher Fahrer stark verbesserungswürdig.

Fahrer gesucht? Fahrer gefunden!

Natürlich bedeutet der Fachkräftemangel auch, dass Fahrer aus immer besseren Angeboten wählen können – wenn sie diese denn finden.

Im Netz gibt es unterschiedliche Modelle, um Fahrer/Innen und Unternehmen zusammenzubringen. Neben klassischen Jobbörsen haben sich auch spezialisierte Plattformen etabliert. Speziell diesem Thema widmet sich etwa die Plattform lkw-fahrer-gesucht.com, die eine einfache übersichtliche Plattform für qualifizierte LKW-Fahrer und Logistikunternehmen bietet. Eine stetig steigende Anzahl an Besuchen zeigt, dass die Nachfrage nach einer solchen Plattform in den letzten Monaten und Jahren stark gestiegen ist. Die einfache Sortierung der Jobs in unterschiedlichen Kategorien macht es leicht, maßgeschneiderte Angebote für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen und einen Job nach Maß zu finden.

Auch Social Recruiting spielt in diesem Zusammenhang eine immer stärkere Rolle, denn natürlich ist es etwas vermessen, von der Logistikindustrie davon auszugehen, dass der Arbeitsmarkt noch so analog wie in den 90er Jahren ist. Gerade junge Fahrer oder potentielle Nachwuchskräfte suchen heute auf andere Art und Weise nach neuen, beruflichen Möglichkeiten.

Neben der klassischen Suche im Browser und auf Jobplattformen wird Social Recruiting immer mehr zur Schlüsselkomponente. Hierbei setzen Unternehmen und Jobbörsen auf die Werbekraft und die günstigen Marketingpreise von Social Media-Tools. Dies ermöglicht eine hohe Reichweite bei einer jungen Zielgruppe und muss nicht zwangsweise besondere Angebote promoten.

Durch Imagekampagnen wie die Kleine Truckmusik (https://www.facebook.com/LkWFahrergesucht/videos/1236202593068708/) hat LKW Fahrer gesucht es etwa auf Facebook geschafft, einen viralen Hit zu schaffen.

Dies lenkt primär etwas Aufmerksamkeit auf den Mangel LKW-Fahrern und durch diesen neu geschaffenen Blick auf die Situation kann Nachwuchspersonal überhaupt erst einmal den Anstoß erhalten, eine Grundqualifikation zu absolvieren. Denn wie in vielen anderen Lehrberufen in Deutschland auch, gibt es hierzulande einen ausgeprägten Fachkräftemangel.

Dabei sind auch kleinere und mittlere Unternehmen dazu angehalten, die Kraft von Social Recruiting-Maßnahmen zu nutzen und sich in den sozialen Netzwerken nach Fachkräften umzusehen und das Image und die eigene Marke im Netz zu stärken. Freche und witzige Kampagnen generieren hier mehr Aufmerksamkeit als aufwendige Werbebuchungen – insbesondere bei einer jungen Zielgruppe, denen die Anreize des Lebens als LKW-Fahrer überhaupt nicht bewusst sind.

Umdenken, neu denken, besser machen

Volle Regale, über das Jahr konstant hohe Bestellraten in Online-Kaufhäusern, die Erhaltung von Industrie und Infrastruktur – eine funktionierende Logistik ist ein Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft.

Und der Mangel an qualifizierten LKW-Fahrern wird in den nächsten Jahren nicht besser, die Lage wird sich weiter verschärfen. Das Bundesamt für Güterverkehr (BGW) hat ermittelt, dass ein Drittel der derzeit tätigen LKW-Fahrer in den nächsten 15 Jahren altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden wird. In konkrete Zahlen übersetzt bedeutet dies 20.000 weitere Stellen jährlich.

Unternehmen sollten entsprechend ihre Chancen nutzen, qualifiziertes Personal auf modernen Wegen für sich zu gewinnen. Betriebe können sich nicht ausschließlich auf die Agentur für Arbeit und deren Bewerber verlassen, sondern müssen selbst in Nachwuchsförderung investieren.

Dazu gehören auch die neuen Medien, um potentiellen Fahrern die Vorteile des Lebens als LKW-Fahrer aufzuzeigen und sie für diesen dringend gesuchten Beruf zu gewinnen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Mittelstand Nachrichten


 
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